
Gegen die Wipptal Broncos noch erfolgreich, musste sich die Adler gegen Zell geschlagen geben.
Adler zwischen Kantersieg und Pleite
Zwei Spiele mit unterschiedlichem Ausgang liegen hinter den Adlern Stadtwerke Kitzbühel. Am Donnerstag gelang gegen die Wipptal Broncos ein deutlicher Heimerfolg. Zwei Tage später folgte in Zell am See eine klare Niederlage.
Vier Treffer in den ersten 13 Minuten
Gegen die Mannschaft aus Sterzing erwischten die Adler einen starken Start. Matic Podlipnik (6.), Elliot Stahlberg (8.), Clemens Krainz (11.) und Patrick Bruckner (13.) sorgten früh für eine 4:0-Führung und legten damit den Grundstein für den Erfolg.
Im zweiten Drittel wurde die Begegnung zunehmend hitzig. Mehrere Auseinandersetzungen führten zu drei Spieldauerstrafen. Bei den Gästen mussten Nicolas Belbedio und Jonas Kerschbaumer vom Eis, bei Kitzbühel traf es Davids Livsics.
Krainz erhöhte im Powerplay auf 5:0 (34.). Nach dem ersten Treffer der Broncos durch Erik Hofer stellte Stahlberg mit seinem zweiten Tor auf 6:1. Im Schlussabschnitt trafen Raffael Aigner und Markus Hanl für die Hausherren, während Davide Conci und Bryson Cianfrone für Sterzing erfolgreich waren.
Vor knapp 500 Zuschauern feierten die Adler einen 8:3-Erfolg. Aigner freute sich über die gelungene Revanche, sah aber noch Verbesserungsbedarf: „Wir müssen disziplinierter sein, in der Hinsicht, dass wir durchwegs am Gas bleiben.“
In Zell am See kamen die Kitzbüheler ebenfalls gut ins Spiel, lagen nach drei Minuten aber bereits mit 0:2 zurück. Zan Je Aczovsek traf im Powerplay, nur 24 Sekunden später legte Sebastian Zauner nach.
Höller erzielt den einzigen Treffer
Die Adler erholten sich von diesem Rückschlag und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Zells Torhüter Alexander Schmidt verhinderte jedoch zunächst den Anschlusstreffer.
Erst in der 25. Minute war Alexander Höller nach einem Abpraller zum 1:2 zur Stelle. Im folgenden Powerplay bot sich den Gästen sogar die Gelegenheit zum Ausgleich. Stattdessen schlugen die Eisbären erneut doppelt zu: Max Coatta (34.) und Christian Jennes (35.) erhöhten auf 4:1.
Nur elf Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels sorgte Jezovsek mit dem 5:1 für die Vorentscheidung. Kitzbühel bemühte sich weiter, blieb aber ohne weiteren Torerfolg. Paul Schmid stellte in der 57. Minute den 6:1-Endstand her.
„Wir waren phasenweise gut im Spiel, haben es aber über 60 Minuten nicht konsequent fertig gespielt“, bilanzierte Lukas Waschnig. Die nächste Gelegenheit, wieder anzuschreiben, bietet sich am Donnerstag, 8. Oktober. Dann empfangen die Adler den KHL Sisak im heimischen Sportpark.