
Polizei warnt nach Online-Betrug in Schwendt
Ein 63-jähriger Mann aus Schwendt ist innerhalb eines Jahres Opfer mehrerer Internetbetrügereien geworden. Wie die Polizei berichtet, entstand ihm durch einen Kryptowährungs-, Goldanlage- und Kreditbetrug ein Gesamtschaden im mittleren sechsstelligen Eurobereich.
Der Mann erstattete am 11. August Anzeige bei der Polizeiinspektion Kössen. Den größten finanziellen Schaden erlitt er durch einen vermeintlichen Kryptowährungsanlagebetrug. Über eine Online-Plattform wurden ihm hohe Gewinne in Aussicht gestellt. Für deren angebliche Auszahlung verlangten die Täter jedoch immer wieder Gebühren und Steuerzahlungen, die der 63-Jährige überwies.
Zusätzlich investierte das Opfer in vermeintliche Goldanlagen und Termingeschäfte und verlor dabei einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. In einem weiteren Fall wurde ihm über eine betrügerische Plattform ein Kredit in Aussicht gestellt. Über WhatsApp forderten die Täter anschließend verschiedene Gebühren und Überweisungen auf deutsche Konten, wodurch ein weiterer Schaden im unteren fünfstelligen Eurobereich entstand.
Die Polizei warnt eindringlich vor vermeintlich lukrativen Anlageangeboten im Internet und in sozialen Netzwerken. Unrealistisch hohe Gewinnversprechen sowie die Forderung nach Gebühren oder Steuerzahlungen vor einer Auszahlung gelten als deutliche Warnsignale. Investitionen sollten ausschließlich über seriöse und überprüfbare Anbieter erfolgen.