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Kitzbüheler Anzeiger

Nicht nur Wissen, auch Sicherheit ist Macht

Margret Klausner

Der Vorfall in der vergangenen Woche hat weit über das Krankenhaus hinaus für Betroffenheit gesorgt: Ein bewaffneter Mann verschafft sich Zutritt, bedroht Psychologinnen – ein Szenario, das man eigentlich sonst nur aus Nachrichten kennt, passiert plötzlich im näheren Umfeld und wird zur erschreckenden Realität.

Groß ist die Erleichterung, dass die Situation glimpflich ausgegangen ist. Doch mit Glück hat das kaum etwas zu tun. Nicht nur die zwei Psychologinnen reagierten vorbildlich, auch der Katastrophenschutz hat funktioniert.

Denn was in diesen Minuten passiert ist, war vor allem das Ergebnis konsequenter Vorbereitung. Hinter der ruhigen und geordneten Reaktion stehen ein funktionierendes Notfallsystem, klare Abläufe und vor allem intensive Übungen im Vorfeld. Genau diese – oft im Hintergrund stattfindende – Arbeit hat in diesem entscheidenden Moment gegriffen.

Vom medizinischen Personal über die Verwaltung bis hin zu den Einsatzkräften hat ein Rädchen ins andere gegriffen. Patienten und Besucher konnten rasch in Sicherheit gebracht werden, ohne Panik, ohne Chaos. Das ist alles andere als selbstverständlich.

Der Vorfall der vergangenen Woche hat gezeigt: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Aber es gibt die Möglichkeit, bestmöglich vorbereitet zu sein. Und genau das wurde eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Hier gilt der Dank jenen Mitarbeitern, die viele Stunden und Tage damit verbringen, Notfallpläne zu studieren und sich ausbilden zu lassen. Damit Patienten und Besucher sich auch zukünftig in unserem Krankenhaus sicher fühlen.

Bezirkskrankenhaus-Sankt-Johann-Tirol-1
56-jähriger Österreicher wurde festgenommen

Aufatmen im Bezirkskrankenhaus St. Johann, nachdem am Montag gegen 9 Uhr ein bewaffneter Mann zwei Ärztinnen bedroht und einen Schuss abgegeben hatte. Nur mit viel Glück wurde niemand verletzt.

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