
Erschöpft aber zufrieden: Max Foidl beendete zum dritten Mal in seiner Karriere ein EM-Rennen in den Top Ten.
Max Foidl landet bei EM auf Platz neun
Mit einem starken neunten Platz hat Maximilian Foidl die Mountainbike-Europameisterschaften im schweizerischen Monte Tamaro abgeschlossen. Für den St. Johanner war es bereits das dritte Mal in seiner Karriere, dass er sich bei einer Europameisterschaft in den Top Ten der Eliteklasse platzieren konnte.
Foidl ging das Rennen von Beginn an offensiv an und mischte lange Zeit in der Spitzengruppe mit. Der Tiroler übernahm sogar mehrfach die Führung und wollte mit einem hohen Anfangstempo seine Stärken ausspielen. Erst nach Rennhälfte musste er dem hohen Tempo der Favoriten Tribut zollen.
„Im letzten Jahr bin ich lange um die Medaillen mitgefahren und habe mich gefragt, ob ich nicht etwas probieren hätte sollen. Deshalb war ich dieses Jahr viel offensiver unterwegs“, erklärte Foidl nach dem Rennen. Als sich die Spitzengruppe auf sechs Fahrer reduziert hatte, konnten sich vor allem die Schweizer mit einer Tempoverschärfung absetzen. „Da war ich am Limit. Trotzdem war es ein gutes Rennen und ein weiterer Schritt“, zog der St. Johanner ein positives Fazit.
Am Ende fehlten Foidl als bestem Österreicher 1:32 Minuten auf den neuen Europameister Charlie Aldridge aus Großbritannien.