
Für Alexander Hauser hat dieser Tage ein neuer Lebensabschnitt begonnen: An der Seite von Cheftrainer Matthias Jaissle sitzt der St. Johanner künftig als Co-Trainer von Newcastle United auf der Bank.
Hauser als Co-Trainer zu Newcastle United
Für Alexander Hauser beginnt ein neues Kapitel seiner Trainerkarriere – und was für eines: Der St. Johanner wechselt als Co-Trainer zu Newcastle United in die englische Premier League. Gemeinsam mit Matthias Jaissle übernimmt er die sportlichen Geschicke beim traditionsreichen Klub aus dem Nordosten Englands.
Hausers Zusammenarbeit mit Jaissle begann in Salzburg. Der Deutsche hatte sich über die Akademie und den FC Liefering bis zum Cheftrainer von Red Bull Salzburg hochgearbeitet. Auch Alexander Hauser war Teil seines Trainerteams. Gemeinsam feierten die beiden mit den Salzburgern große Erfolge und sammelten internationale Erfahrung in der Champions League.
2023 führte der gemeinsame Weg weiter nach Saudi-Arabien. Jaissle übernahm Al-Ahli, Hauser folgte ihm als Co-Trainer. Auch dort etablierte sich das Trainerduo und gewann mit ihrer Mannschaft unter anderem die asiatische Champions League.
Vierjahresvertrag für Jaissle und Hauser
Nun unterschrieb der 38-jährige Matthias Jaissle bei Newcastle einen Vierjahresvertrag und trat die Nachfolge von Eddie Howe an. Wieder an seiner Seite: Alexander Hauser. Viel Eingewöhnungszeit bleibt dem neuen Trainerteam allerdings nicht. Die Vorbereitung auf die neue Premier-League-Saison läuft bereits, der Ligastart steht unmittelbar bevor.
Jaissle und Hauser sollen in Newcastle jene Spielidee etablieren, die bereits ihre Mannschaften in Salzburg und Saudi Arabien geprägt haben: hohes Pressing, schnelles Umschaltspiel und große Intensität.
Die Erwartungen rund um den englischen Traditionsklub sind groß. Newcastle will nach einer schwierigen vergangenen Saison wieder weiter nach oben. In England wird die Verpflichtung Jaissles durchaus als mutiger Schritt gesehen: Der Deutsche gilt als einer der interessantesten Trainer seiner Generation, hat bislang allerdings noch nie in einer europäischen Topliga gearbeitet.