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Kitzbüheler Anzeiger

Hauchdünne Mehrheit ist Grenzgang

Weder die einen noch die anderen wollten zulassen, dass das Dorf gespalten wird und man sich am Ende des Tages in die Augen schauen kann.

Bürgermeister Alexander Hochfilzer meisterte einer der größten Herausforderungen seiner bisherigen politischen Karriere bisher mit viel Ruhe und Verständnis für die Gegner – ohne von seiner Meinung abzurücken, dass er den Hotelbau befürwortet. Er hat die Volksbefragung schnellstmöglich durchgezogen und bei der Informationsveranstaltung im Vorfeld wurden Sorgen und Nöte ernst genommen. Und da gab es noch etwas, das die Goinger richtig machten – sie erklärten das Hotel zu ihrer eigenen Angelegenheit. Zurufe von außen – Stichwort Liste Fritz – ließen sie erst gar nicht zu und wahrten so den Frieden im Dorf.

Doch die Volksbefragung ist nur ein erster Schritt – die hauchdünne Mehrheit von gerade einmal neun Stimmen dürfte noch zur gr0ßen Herausforderung werden. Auch wenn der Gemeinderat beschließt, sich an das Ergebnis zu halten, werden die Gegner sicher weiterhin gegen das Projekt ankämpfen.

Da sind gute Nerven von Nöten.
Es wird vermutlich noch viel Wasser die Goinger Ache hinunterrinnen, bis das Hotel dann wirklich gebaut wird – damit die für die Goinger so wichtige Astbergbahn auch weiterhin eine Zukunft hat.

Bergbahnstation in einer alpinen Landschaft mit grünen Wiesen und Bergen im Hintergrund. Das Gebäude hat runde Fenster und ein Schild mit 'Astbergbahn'.
Goinger sagen JA

Am Sonntagnachmittag stand es gegen 14 Uhr fest - 50,49 Prozent wollen das Hotel bei der Astbergbahn.

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