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Kitzbüheler Anzeiger

Auch gutes Instrument gegen Mülltouristen

Kitzbühel hat bereits Aurach und Jochberg ins Boot geholt, in St. Johann laufen die ersten Anfragen.

In Kitzbühel ist man aber noch einen Schritt weiter, die Altstoffsammelstelle Grubermühle ist nur noch mit der Karte zugänglich. Hier gehen die Kitzbüheler mit guten Beispiel voran – Bürger mit Hauptwohnsitz bekommen die „Goldene Karte“, jene mit Nebenwohnsitz sowie berechtigte Betriebe bekommen die grüne „Recycling-Card“. Ein tolles Instrument, um den Mülltourismus hinten an zu halten. Müllentsorgung kostet Kommunen und Bürger schließlich viel Geld – dank einer Zugangskarte entsorgt wirklich nur derjenige seinen Müll, der auch wirklich berechtigt ist.

Im Kaiserwinkl haben die Gemeinden Schwendt, Kössen und Walchsee erst vor wenigen Jahren einen gemeinsamen Recyclinghof gebaut und von Anfang an ein solches Sytem eingeführt – mit Erfolg.

In St. Johann allerdings fehlt dieses Instrument – noch. Mülltouristen wird da Tür und Tor geöffnet. Denn der Mitarbeiter vor Ort kann natürlich nicht jeden Entsorger fragen, ob er wirklich in der Gemeinde wohnt. Angekündigt wurde ja bereits bei Einführung der St. Johann Card, dass auch der Recyclinghof mit einbezogen wird – hoffentlich wird das rasch umgesetzt.

Eine Frau und ein Kind lächeln, während sie ein Drehkreuz passieren, möglicherweise am Eingang einer Seilbahnstation. Im Hintergrund ist ein Bergpanorama zu sehen.
St. Johann Card sprengt alle Rekord

Seit Mai 2025 wurden bereits 3.620 St. Johann Cards ausgegeben. Andere Gemeinden zeigen bereits Interesse am St. Johanner System – die Oberndorfer möchten gerne mit dabei sein.

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