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J(Jtzbü hei j1n zciqer nm.wg 5. Mai 1956 3cetg 50 (»rotd)efl, 3Q)reøDeugOgeDU)t 25.— e 7. aiquu. Jtt. 18 ca., 5. :piujd V., Zuttc e0.1 6. j. b. t. pf. MO., 7. 5tonb1., Oifeln 01., 8. JflictjcieI t. )RK., 9. sototina i, 10. ;ifti . r., 11. (ano1f dern zur Veredelung des Bauerntums beitragen. Der Berg lebt auf, das Tal wird entlastet. Neue Arbeitsplätze sind da.. Neue Wohnplätze entstehen mit al- len Verpflichtungen auf Wohlfahrt und Gesundheit. Der Fremdenverkehr hat neue Stät- ten, der Spot tüchtige Stützpunkte. Eine Stüize sollien all' diese Arbeiten finden im Heimatschutz. Verbauungs- pläne sollten da sein, heimatkundlich geleitet. Fest sollte der Schutz sein gegen von unzei:gemäßem Luxus", heben sich eigenwillige, igennützige Verb.auung. aus der allgemeinen Verpflanzung im H i e Berghotel - h i e der Bauernhof Tal, werden nicht Nutzobjekte sein, son- - d r t H o c h a 1 m auf f eier Höhe. 5ieblungÖaufgaben am Stiebübeier eorn Von Dr. F. P 1 a h 1, Kitzbühel Mit der H 0 r n b a h xi ist ein neues Siedlungsproblem für Kitzbühel entstan- den. Ich habe vor Jahren dn Hahnen- kamm betrachtet als Bergsiedlung. Das war eine andere Aufgabe. Dar Hahnen- kamm ist ein Berg der Walder, der Jä- ger und der Alpen. Anders das Kitz- ühe1er Horn, das allseits in das Land ragt. Ein großes Berg- und Almgebiet, mit allseits angestammtem Bauerntum, ist neu zugänglich. Es greift weit gegen das benachbarte St. Johann vor. Und die Hornbahn erschließt die Zugangswege. Ajer auch die henachbarren Gebirge, insbesondere der Kitzbüh'eler Sonnherg, nehmen an dieser Entwicklung teil. Aus dieser Entwicklung erwachsen Aufgaben, d:e eine Lösung verlangen. Der Berg in seiner ganzen Eigenart rcllt sich auf: als Siedlungsgebiet mit seinen Menschen, als rechtliche Einheit, als z ukünf :iges Expansionsgebiet dieses sc gewaltig sich entwickclnclen Kitz- bühels. Vom Tal in die Höhen ht der Bauer sein Arbeitsgebiet. Er wandert mit sei- aem Vieh seit Jahrhunderten hinauf. Er hat ein Recht auf diese Berge. Sie sind seinem persnhichen Schutz unterwor- :en. Er erlebt die alpine Pflanzen- und T:erwelt. Seelische Weite fidet er dort: Sage, Gesang und Tanz, WO blühen sie stärker? Selbstbewußt ist dieser Älpler von IJigend auf, stolz und freisinnig. Am Berge hat er sein Anrecht, stolz und unverbrücnlich. Er atmet am Berg auf. Die Vegeta.tionsbilder müssen erhalten bleiben. Unter Naturschutz gestellt ist die weithin sichtbare Riesenfichte, ober- halb des Ehrenbachgrabens, der soge- nannte Gsclwandtbaum. Auch der Rie- senahorn bei der Goingerlm sei ge- schützt . . . Wo sind die Kandelaber- fichten, die vielarmigen, geblieben? Besitzerrechte müssen gewahrt blei- ben (Almen, Gräser), Zu- und Abwan- derung geregelt: das Land bleibe dem Einheimischen. Scharf die Trennung ge- gen Zuwanderung Neue Vegetatonsg'ebicte besonderer Art, z. B. Höhengäiten, sind anzustre- ben und neue Wegführungen anzubah- nen. Die Seilbahn gtürmt im Eiltempo s e n k r e c h t auf die Höhen. Ein Eö- henweg gegen den Sonnberg zu soll die ho r i z o ii tale Bei gplanung gewähren: über Obhlz Waldhausen, Unterbrunn - mit der Aussicht auf die Hohen Tau- ern - g--gen Oberaurach hinüber. T)iA Arzfqp'L-P.,nrlp-.n RnicrnhMe fri In Anwesenheit von nicht ganz :00 Mitgliedern eröffnete der Obmann Bür- germeister Dr. Camillo v. B u s c h m a xi am 27. April 1956 im Saale des Hotels „Tief enbrunner" die Gener .tiversaxr m - lung des Verkehrsvereines Kitzbühel. An der Versammlung nahm auch Liii- desoberregierungsrat Dr. Hans vT r e n- tinaglia teil. „Das Ziel jeder Tätigkeit ist der Er- folg !" Mit diesen Worten begann der Obmann den Tätigkeitsbericht über Jas Berichtsjahr 1955/56. In dem Bericht treten vier Höhepunkte hervor. einmal das bisher größte Budget mit über einer Million Schilling, in den beiden Saiso- nen Sommer 1955 und Winter 1956 die höchste Gästefrequenz und die höchste libernachtungszfer, welche Kitzbühel seit Bestehen einer Fremdenverkehrs- industrie aufzuweisen hatte, die Mittei- lung, daß ab Pfingsten der G o 1 f p 1 a t z bei SLhlOß Kaps den normalen Spielbe- trieb aufnehmen wird und viertens: die Hornbahnen, zu welchen der Verkehrs- verein Kitzbühel den ersten Anstoß ge- geben und auch die ersten Erschlie- ßungskosten getragen hat, konnten zu Weihnachten 1955 in Betrieb genommen werden Die Gästezahl betrug 1955/56: 46.301 mit 319.638 Übernachtungen. Die Ver- gleiche von früher: 1954/55: 38.877 (Jäste mit 218.266 Nächtigungen (1938/39 302.895 Nächtigungen, 1930: 220.118). Die Bettenzahl beträgt 3800, davon 900 Privatbetten. 1939 ve fügte Kitz- bühel über rund 2000 Betten in Hotels und Pensionen Die Privatbettenzahl hat sich gegenüber 1939 nicht we- sentlich erhöht! - Zur Sicherung der Frequenz der Hornbahnen im Win- ter wurden vom Verkehrsverein im Zu- sammenwirken mit S iadtgemeinde und Bergbahn A. G. ii e u e Sabfahrten er- schlossen und bestehende Skiabfahrten bedeutend verbesse t. Für dese Arbei- ten wurden allein etwas über 200.003 5 ausgegeben (Stadtgemeinde 80.000 S, Bergbahn 60.000 und Vekehrsverein 61.635314 S). Diese Arbeiten werden im heurigen Jahre fortgesetzt und vom Verkehrsverein ist im neuen Budget be- reits ein Betrag von 45.000 5 eingesetzt worden. Die beiden gollzügigen Part- ner, Stadtgemeinde und Bergbahn A.G., werden ebenfalls Beträge zur Verfü- gung stellen. Auf diesem Gebete ist für die nächsten Jahre noch genug Arbeit vorhanden. Mit dem Betriebe der neuen Horn- bahnen zusammenhängend war die not- wendige Verstärkung des alpinen Ret- tungsdienstes von bisher 5 aLf 12 haupt- 23erferMerein StiAbübei mitfli[tionen-23ubget sommer 1955 unb 2Binter 1955/56 mit ReforÖfrequenen
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