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Seite 2 Kkgbübl&r Anzeiger Samstag, G. November 1954 manditisten, die mit ihrem finanziellen Opfer und ihrer Bereitschaft. die Horn- bahn. zu bauen, als Pioniere für den weiteren Aufstieg des KitzbühelerFrem- denverkelirs bezeichnet, werden können. Aber auch die unermüdliche Arbeit. die Walter Reiscli. zur Erschließung des ‚‚Horns" bewältigte, seine damit vei- bundenen Sorgen, die sicherlich oft weit über die normale Kraft eines Betriebs- führers hinausgegangen, fand durch die GeneralversamniIino der Hornbaliii KG. höchste Ancrkennung.Ajois Abend- stein, Gesellschafter der Hornbziin und Grünclungsmitgiied des Kitzbüheier Ski Club, traf mit seinen abschließenden Worten den Nagel auf den Kopf: ‚‚Wer trägt den Nutzen aus dieser Arbeit Kitzbühel selbst!" flhT1fi!fl - Den ärztlichen Sonntags - cl i e n s t versieht in Kitzbühel am Sonii- tag, 7. November 1954 Dr. Editha. E i n• siedi. Hinterstadt Nr. 11, Tel. 380: Wohnung: Nordiandhütte, Tief. 488. - Apothekendienst. Montag, 8. November bis Sonntag, 14. Novem- ber 1954: Stadtapotheke Mag. Konrad Vogl, Vorderstadt; Tel. 415. Geboren wurde: eine Noth- h u r ga Maria dem Bauern Sebastian Krimbacher und der Frau Nothburgla geb. Schipflinger, Kirchberg 11-70. - Gestorben ist am 30. Okto- ber der Baupolier Matthias V o r i e i - t er, wohnhaft gewesen in Druck an d. GlocknerstraBe Nr. 451 im Alter von 53 Jahren. - D e r Trachtenverein ladet alle Mitglieder und G ö n n e r um Fa- milienabend am Samstag, 13. Novem ber 1954 im Vereinshaus herzlich ein. Es spielt die bekannte Stimmungska- pelle Peter Koffer. Beginn 20 Uhr. Kar- ten sichern! Im F u n d a in t der Stadt Kitzbü- hel, wurden folgende Gegenstände abge- geben, welche gegen Eigentumsnach- weis behoben werden können: 1 Rolle SpeziaiLeitungsdraht; 1 H-Fahrrad; 1 Einkaufsnetz; 1 unechtes Armband; 3 einzelne Handschuhe; 1 Fahrradwerk- zeugtasch.e mit Werkzeug; 1 Feuerzeug, 1 DHalskette. - Das II o te K re u z hat im Monat Oktober 1954 iin 63 Ausfahrten 31 Frau- en, 25 Männer und 4 Kinder der ärzt- liehen Hilfe zugeführt. Die Hilfe des FImthser KitzbüoI 5-7. Nov.: Eine Frau von heute Nov.: Der Legionär der Sahara u. 10. Nov.: Staatsanwältin Gorcia Nov.: Das Herz aller Dinge Filmtheater St. Joharn 1 T G. u. 7. Nov.: Wenn das Herz spricht 8. u. 9. Nov.: Liebesmanöver xi. 11. Nov.: Begierde 12.: Es ist Mitternacht, Dr. Schweitzer Roten Kreuzes v:ar in 7 TJiiglücksfirI len erforderlich. In 30 Fällen wurde erste Hilfe geleistet. Der tausendste - 1 11151 01 t in diesein J im c WUI die rn i. Oktobei. getätigt. Die Herhstschiußübung der F r e i - willigen Feuerwehr wuide' an Sonntag. 31. Oktober im Beisein des Bürgermeisters Dr. Camilio von Dl ci sch- in a n und Bezirkskomnianciant Urban Z i in in e r in a n ci durchgeführt. Als Tlrandobjekt wurde das Zuhaus des Wirtschaftsgebiiudes von Sdhiofi Ku pa an genommen. In der Zeit vorn 1. November 1.953 bis 30. Oktober 1951 sind in Kitzböhei na eh einer Aufstellung dies Roten Kreu- zes 61 Personen gestorben. 26 Frai.ien ural Mädchen, 34 Mii nuer und 1 Klein- kind. Im Jänner 1954 wurden 10 Todes- fälle verzeichnet, im Juni nur einer. Sprechabende der Ortsgrup-. le des Wirtscliaftsbundes .Montai. 8. Nov. jm Restaurant Chizzo, 1. Stock. »etqetvLnner beim ZubiIumcfjieeu am 16. ulib 17. Ofkber 1954 Die insgrsoimt 77 Schützen, diaron, 15 Jungschützen, haben bei diesem, Schießen 156 Geld- und Sachpreise ge- wonnen. Es würde zuviel Raum bean- spruchen, um alle 156 Preise anzufüh- ren, darum werden für jede Disziplin jeweils nur die ersten Preisträger ge-. na nnt. Bei der Jubiläumsschejbe 111 za - men 39 Sachpreise im Werte von 300 bis 10 Schilling zur Verteilung. Den Spendern dieser Preise wird der auf - 'ichtigste Dank der Gilde und der Ge- winner ausgesprochen. Die zehn ersten Gewinner sind: 1. Bachler Hans Joch- berg 45 Teiler; 2. Feirer Ludw. 62; 3. Insp. Vittur 104; 4. Schrott Hans 171; 5. Seewald Siegfried 206; 6. Sollereder Hans 258; 7. Mair Hermann, 260; 8. Eh- rensberger Toni 276; 9. Gargitter Jos. Il'opfgarten 278; 10. Knidl Georg 319. Es folgen weitere 29 Bestgewinner mit 407 bis 1162 Teilern. Hochzeitsselieihe gespendet v. Toni Walter jun.: 1. Exenherger Lois, 2. Hochwimmer, 3. Gargitter', 4. Egger Anton, 5. Gartner Eckehard; fünf wei- tere Preisträger. Schleckerscheibe: 1. Brantner Martin Waidring 27 Teiler; 2. Oberjno- sei Josef Aurach 44; 3. Ehrensberg'er 58; 4. Höck Viktor 59; 5. Feenberger Lois 11.7; 6. Insp. Nagiller 121; 7Ober- 1-)auser Joc.hb. 140; 8. Gargitter 149; 9. Oirist Jochberg 183; 10. Böck Jak.190; und 19 Preise bis zum 435. Teiler. 5 e r s e r i e: 1.. ZaB Jos. llopfirten 47 Kreise; 2. Bra.ntner M. 47; 3. Noth- eggei Kai 47; 4. Gargitter 47; 5.Höck Viktor 4618; 6. Böck Jak. 46; 7. Bach- lee Hans 46; 8. Huber Josef 45; 9. Insp. Nagillei' 45. 10. Exenberger Lois 44 ii 19 Preise bis 40 Kreise. 15er serie: 1. Brantner 139 Kr.; 2. ZaB 137; 3. Gargitter 136; 1. 1-löck' 134; 5.Insp. Ngiller 133 : 6. Noth- egger 132; 7. Böck 132; 8. Exenber- gei 130; 9. Bachler 130; 10. Egger Peter 129 und 15 weitere bis 104 Kr. 3 beste 15er : 1. Brantner 407; 2 Gargitter 402; 3. Nothegger Karl St. '[Jlrich ‚395; weitere vier bis 370 Kr. 3 beste 5er: 1. Brantnei 141 Kr.; 2. Gargitter 140; 3. Nothegger 139 und weitere vier Beste bis zu 132 Kreisen. Die drei besten Jungschützen in der Serserie. sind: 1. Platt.ner Heinz 40; 2. Leisinger Volkmar 39; 3. Grtuer 37. Der Erfolg dieses letzten Feuerschie- ßens hat die Gilde und die Schützen befriedigt, und es besteht die Hoffnung, daß es beim Luftgewehrschielfen im Winter und bei den niichst.jährigen Schießen am Bezirkssehieiistande in je- der Hinsicht weiter aufwärts geht. rjWt Riebiibei nun Öodj ein ‚ie1cano? Als die Casino A.G. vor einigen, Jah- ren mit ihrem Ansuchen, ein Spielkasi- no, zu eröffnen, an Kitzbühei herantrat, wurde sie mit einem einmütigen Nein abgewiesen. Heute scheint man dieser, Angelegenheit wohlwollender gegen- überzustehen. Die ‚‚Bedeutung" eines Spielkasinos für Kitzbühel bleibt jedoch mich wie vor eine umstrittene Sache. Welche Vorteile erwartet marl sich vom Spieikasino? Als „Einstand" soll die Casino AG. dcii Kitzbüheler Anteil des Golfplatzes mit zirka 250.000 Schilling übern-eh-' rnen. Ein paar Tausender würde jähr- lich auch der Verkehrsverein erhalten und schließlich ist die Gemeinde mit 5 Prozent am Reingewinn beteiligt. So- weit die ‚‚II artgeid-V'orschau". Durch die Attraktion eines Spiel- kasinos erwartet man sich außerdem einen gesteigerten Gästeverkehr aus den benachbarten Städten und vor al- lem eine Belebung des Sommer-Frem- denverkehrs. Aber auch im \Vinter soll-' ten mehr „kasinoschwere" Gäste mit dickeren Brieftaschen nach Kitzbühel kommen. Der Spielk asino-Propaganda wird ebenfalls große Bedeutung beige- Diese Vorteile sind bestimmt des. Nachdenkens wert und es ist nicht ver- wunderlich, wenn man sieh auf Grund dessen an manchen Stellen zu Gunsten eines Spielkasinos entscheidet. Trotzdem, oder vielleicht gerade des- halb, müssen wir auch die Nachteile, welche durch den Betrieb eines Spiel- kasinos entstehen können, scharf unter die Lupe nehmen. Die großen Städte, von dienen man sich einen gesteigerten Zustrom erwar- tet, sind so weit ron. Kitzbühel ent- fei'nt., daß die Anziehungskraft des Spielkasinos wohl nur teilweise von Er- folg sein dürfte. Das Spielkasino-Puh'Ii- kum würde daher in der Hauptsache, aus Kitzbühels .‚eigenen Gästen" beste-.
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