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am Vbbin 2j;;1TJ 6 rnber 1954 i*i 5) t1riifften, 25.— 45 6 tTL1QL 45 - -------.- ------ -.----- ta., 6. £eontjarb eo. 7. ngelbert Mo., 8. ottrib Oi., 9. Z5C0bor fltL 10. 2Inbreci Do., ii. Martin 23. 12. unibert 1954: Reforbfrequen3 Öcr eornbobn . ibüeL Übergabe ber 23nn an bie :Bergbau 210. befctoffen Meibe Öe iqerfaljne in Ritbübei Am Seelensonntag. 7. November 1934, wird in der Stadtpfarrkirche von Stadt- pfarrer Geist1. Rat Josef 5 c h rn i d die neue Fahne des Kameradschaftshundes Kitzbühel geweiht. 8 Uhr Aufstellung im Schulhof, hei- nach gemeinsamer Einzug mit der Stadtmusik in die Pfarrkirche zum Ge- denkgottesdienst und zur Fahnenweihe; anschließend Libera heim Kriegerdenk- mal n der Kirchenstiege, sodann Li- liera in der Kathrinenkirche. Nach den Feierlichkeiten findet um 11 Uhr im Hotel Tiefenbrunner die Ge-. reralversarnmlung dea Kameradschafts- hundes Jitzbühel statt. Ich bitte alle Heimkehrer in der Stadt Kitzbühell auch jene, die nicht Mitglie- der des Kamerads cha,ftsbundes sind, an dem Gang zur Kirche und den Feier- 1 chkeiten teilzunehmen Für den Feslausschuß: Josef Oberhauser, Landtagsabgeordnet. und Obmann des Kanieradschaftsbundes cEjtung rieqoer! Wir feiern unseren Kriegergedenk- tag am Sonntag. 7. November gemein- sani mit den Heimkehrern und nehmen auch an der Fahnenwejhe teil. Ich bitte alle Kameraden, sich um 8 TJhi im Schulhof einzufinden, von wo wir ge.. shlossen mit den Heimkehrern zur Kirche gehen. Die WItwen und Waisen bitte ich, zum Gedenkgottesdienst in, die Kirche zu kommen. Hans Pletzer Cbinann der KIiegso-iferkameraeischaft; e'uEfencneIjrung Vom Kitzbüheler Glockenspiel war- dcii am Alierseelensonntag, 2. Novem- ber 1954 zu Ehren der gefallenen, Sol- daten ;u nserer 1-1-eimal von Prof. Maria Lofer verschiedene alte Solelaterilieder wie ‚‚Ich. fahr' dahin-" aus dem Joch- heimer Liederbuch 14521 „Vater, ich rufe dich", deutsches Lied aus eIern 17. Jahrhundeit, „Abschied", Lied aus eiern Ereißigjährigen Krieg sowie österrei- chische Lieder: . ‚Ich hatt' einen Ka- nieraden" und„ Morgenrot.” gespielt. Kitzbüliel ist, zwischen den Saisonen eine ruhige Stadt. Die Straßen und Plätze sind frei von parkenden Autos. Hotels und Pensionen sindgeschlossen. die Eergbahnen überholeii ihre Acht- gen und sogar die Straßenbelarchtung wurde, um die J-iarmonie und Ruhe nich-i zu übertönen, uni die Hälfte gesc aränkt. Rege sind jedoch die Geister, die den Fremdenverkehr forcieren. Fieber- haft arbeitet die Bergbahn AG. an den Vorerbeiten für die Erstellung der neu- en großen Hornhahnen. Im Frühjahr. nach der Schneeschmelze, werden die Trassen: Villa Zurna - P]etzeralm - Horngipfe] ein einziger Bauplatz sein, nachdem den Winter über die großen Seilbahnfirm cii die einzelnen Werk- stücke vorbereitet haben. Andere Feern- denverkehrskreise beschäftigen sich mit der Errichtung eines Golfplatzes und einer Curlingbahn. Und wieder andere vielleicht der umstrittenste Kreis - um das Spielkasino. Nicht zu vergessen ist d-e- Arbeit jenes Personenkreises, der sieh um den zweiten Stern in Kitzbü- hei, am das. Moorbad, bemüht. (Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: der erste Stern im Kitzbüheler Frern- denverkehrshjnimel ist, natürlich nicht das Spielkasino. sondern unsere einzig- artige Bergwelt.) Nun wurde in der vergangenen Wo- ehe ein weiterer Akt vollzogen, der in seinen mög]iehen Auswirkungen eben- falls als Markstein in der Entwicklung unserer Frenidenveikehrswirtschaii ein- gehen Wild. 'dcc fünf Jahreu wurde im kleinen SpeirrsaaT des B:otels Tiefenbrunner die 1iornbnlin K(; . gegründet. In dci Fedge Zug uni Zni errichtet und im Winter 1.950 in Betrieb genommen. Im zweiten Tletriehisjahr beförderte diese Kleirhahn bereits 25.800, im dritten 29.600 und im vierten Jahr seit ihrer Gründung, 1953/54. 31.800 Personen. Eine Lei stung, ehe selbst die größten Op: Limi- sten diesem Unternehmen nicht zuge traut hätten. Es entbehrt nun nicht einer gewissen Tragik. daß dieses Un- ternehmen zum Zeitpunkt seiner schön- steri Blüte von ihren Gründern zu Gun- sten der Bergbahn AG. Kitzbühel liqui- diert wird. Den Beschluß zur Verände- rung faßte die Generalveisamnilung der Hornbahn KG. am 27. Oktober 1954 im Nebenzimmer des Gasthofes „Straiiho- fer" einstimmig und der bevollmächtig- te Vorstand der Bergbahn AG. Dkfrn. Fritz Tscholl bestätigte die Bereitschaft zur Ueberna1h mc. Die Bergbahn AG. wird die kleine Hornbahn weiterführen und in späterer Zeit auch modernisie- ren. Der Anstoß zur tJehergabe derl bestehenden llornbahn an die Berg- bahn AG. war die bevorstehende Er- richtung der neuen Iiornbahnen. Oh- wolil nicht sicher ist, ob damit eine wirtschaftliche Schädigung der alten Hoinbahn verbunden gewesen wäre, (her Fall der Konkurrenzierung liegt je- doch klar auf der Hand. Auf dieser letzten Generalversarn-en- lung der Hornbahn KG. be.t der Vor- sitzende und Komplementär Walter R e i s c h des verstorbenen Betriebslei- ters Dipl-ing. Wido Messerklinger zu gedenken, dessen Anteil an der CTrÜn- dung und eiern Bari der ersten Horn- bahn in Kitzbühel unvergeßlich bleiben wird. Er hat auch die Schulung des Personales durchgeführt und sämtliche Angestellten zu Maschinisten ausgebil- det. Der erste Maschinist ü'ranz Feix wurde nach dem Tode, des Ing. Messer- klinger von eher Aufsicht behörde als neuer Betriebsleiter bestätigt! Mit: der Anerkennung für das iiurnbohn-Perso- nal für ihre umsiclrtige UI) (1 (lilFehl hei - nen ci izigen lJnfall getrübte Tätigheit; verband Walter Reisch auch den Dank in Hofrat Dipl-In„,. Kluibenschädl vom Amt der Tiroler Landesregierung und Ministerialrat Dr. v. Langer-Ransl der Fremdenverkehrssektion des Handels- ministeriums, die der Ho:nhahn in wirtschaftlichen und technischen Belan- gen Hilfe brachten sowie allen Korn-
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