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6aniu. 5. ufli 1954 reii 30 oh Zne ugehtIjr 15.— s, ir. 23 UM a., 5. 2Binfrieb co., ö.'lorberl, l&nignui lo.,'7. ERobert, )i., 8. ciarbu Dlii., 9. rimu )‚ 10. )Tlnrqntete' .‚ ii. arnoba Soann Ohermoer, frenbflrqer voll Of. £ttricfj unemuriffet in 3%jen Am Montag, 7. Juni 1954, findet in Brixen im Thale das M u s 1 k f e s t des 'V erbandes der Brjxentaler Bi'smusik- kapellen ‚statt. Programm: Pfingstsonntag: 18 Uhr St3ndchen :i. 1-leldenehrung; 20 Uhr großer Heimat- abend im neuen lleitl-Saal unter Mit- virkung der Std cltniusik Marktoberdaif und'der Bundesmusikkapelle Brixen. Pfingstuiontag: 3.30 Uhr Weckruf; 7.30 Uhr Empfang der aiiswLrtigen Musikkapellen; Abmarsch z. Dekanatsbof zur Feldmc'sse; 9,00 Uhr Feldmesse; 10,00 Uhr Marschwertung; 13.00 Uhr Aufstellung zum Fbtzug b. iReitIwirt; Festzug; 14.30 Uhr Konzertwert.ungsspiel d. Mu- sikkapellen auf d. Festplatz. 3um 2ouernbunÖjubUium in ZnnShrucf Abfahrtszeiten des Sonderzuges zum Baueriibuncljubiläiim am Sonntag, 6. Ju- ni 1934: Hochfilzen 5,12 Ffaffenschwendt 5,17 Fieberbrunn 5.21 St. Johann 5,37 Oberndorf 5,42 Kitzbühel 553 Hahnenkamm 5.57 Schwarzsee-Rejth 43.01 Kirchberg 6.09 Erjxen 6,14 Westendoi'f 6.20 Windau 6.25 Hopfgarten-Iift (3,33 Hopf garten-Bhf. ß.38 Die ‚Benützung des Sonderzuges ist nur in Verbindung mit der Sonderzugs- karte und 'dem Festabzeichen gestat- tet. Älle Frauen werden ersucht, zur Teilnahme in Tracht zu erscheinen. Am Sanstag. 29. Mai 1954, übergab der Pürgermeitr von St. Ulrich o nläfllicli der T IWACi-T,iehtfejer des Weilers Niedersee sowie der Höfe Schötil u.Weishach des Gerneindegebietes Wa.id- ring an den Tiroler Landtagspriisiden- ten Johann 0 b e i' m o s e r, Waidiin, die höcht.o Auszeichuwig, div ciii (i-e- neindekörper zu vergeben in dci' Lage 15t, die Ehrenbürgcrui'kiinde. Auf einer von 1unstmaiei' Peter Tha- 1er, St. Johann, anget'ei'tigten Ehrenta- id, darstellend eine [Jrkundenrolle mit dem (lemejiideratsberlilu (3, befindet sich im Bild das Dörfchen St. Ulrich mit dem Pillersee, umrahmt von Alpen- blumen und un terlialb das Lieblings- kirchlein des Präsidenten, St. Adolari am Niedersee. Der Ehrenbürgcrfeier wohnten (lid Bürgermeister der beiden Gemeinden St. iUlric'h und Waidring sowie Pfarrei' Georg Brendel von St. Ulrich bei, Bü- gcrineistei' Andrä Kröll erwähnte in einer herzlichen Ansprache die großen Verdienste des Landtagspräsidenten um das Wohl der Gemeinde St. Ulrich, im- sonders seine erfolgreichen mi erven- tionen anläßlich der Elektrifizierung und 'der in naher Zukunft bevorstehen- den Errichtung einer Wasserversor- gunganlage. A her auch sonst kou etc Am Freitag, 28. Mai 1954, ühea'gah Abteilungsleiter iI)ipl.-lng. Dr. Rudolf Ji e ] 1 e r im Beisen des Bürgermeisters Johann J ö c h 1 an den Schmied Jakob H a g e r und seiner Ehegattin als 25.000ste Stromabnehmer dci' Tiroler Tasserldraftwerke inen neuen Elektro- herd mit Kochgeschirr und einen Gut- schein über dni Bezug von 500 Kilo- w attstunden H 'izstrom. Dieses Ge- schenk bereitete der glücklichen ha- mulie viel Freude und Bürgermeister Johann Jöch] dankte den Werken als Spender auch im Namen dci' Gemeinde. Erstmals vurde in Reith 1.906 Strom erzeugt und geliefert. Die Turbine, die (lid G'nvejnde St. Ulrich in vielen Be- langen die freundliche Hilfe desLand- tagspräs identen genießen, wertvolle Verch}äge entgegennehmen und erfah- renen Rat holen. Zu jeder Zit stand Obei'niosei' der Oeffentlichkeit zur Ver- fügung und war der Gemeinde St. UI- i'icli ein treuer Freund. Es ist ein Mark- stein in der Gemhiehte der Gemeinde, als am 23. April 1954 derßemeind.erat einstimmi g den Beschluß faßte, Johann Obermoser zum Ehrenbürger zu ernen- nen. Immer noch stehen der Gemeinde St. Ulrich große Aufgaben bevor, die zum iWohle der Gesamtheit zur Durch- führung kommen müssen. Allein die Wasserverscrgungsanla ge mit einem Kostenaufwand von 1,7 Millionen Schil- ling stelle, an die G-ern.eindle, die heute einen Einwohnerstand von 647 Köpfen zählt, eine SChi' große Belastung dar und dieses Werk kann nur durch Ciii- mütigcs ‚Zusanucenhalten der Be\'ölke- i'ung sowie der weiteren Hilfe des Herrn Lendtagsprii.sidenten errichtet werden zum Wohle der ganzen Gemein- (le und zum Wohle unserer Zukunft ‚ind unserer Kindle1. Bei der libergahe der Urkunde sprach Bürgermeister Kröl 1 dem nd1tagsprä.- sidenten ‚don Dank der Gemeinde aus. der Foidlvaiei', so schilderte der Bür- geimeister den Werdegang der Eiektri- fizieruiig in Reith, aufstellen ließ, wur- de bei Einbruch der Dunkelheit in Be- trieb gesetzt und erzeugte für einige Abendstunden Strom. Im Dorf waren damals nur die beiden Häuser „Sei- wald" und das „Krämerhaus" ange- schlossen. Der Reitherwiirt behalf sieh mit Gaslicht. 1910 wurde zu Unter- haus der erste Dreschtenn mit einem Elektromotor betrieben und erst nach dem ersten Weltkrieg kamen weitere Elcktrornotore nach Reith. In den letz- ten vergangenen Jahren besaß Reith 86 Stromabnehmer und ein halbes Hun- Der 25.000tc 6trombnemer ber 42 1, 1ung in Reitb
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