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Kitzbüh.eler Anzeiger San).stUg. . Juni 1951 ciert lEiektroneatore. Es trat daher für Reit.h zwangsläufig eine Stromverknap pung ein, die Gewerbetreibende. und Bauern in ihrer Arbeit behinderte und so vurcie. es allseits begrüßt., als im vorigen Jahre die Tiroler WasserkrafG werke auch in Reit.h die Stromversor- gung übernahmen. Dr. 11e11er, selbst ein Jubil er, da er nun seit 25 Jahren. der rIj\g a]g hört,gab den anwesenden Pressever- tretern ein anschauliches Bild über die Arbeit und die Ziele der Tiwag. In- teressant ist besonders für den Bezirk Kitzbühel, daß im kommenden Jahre von Kirchbichi nach St. Johann eine 100.000-Volt-Leitung eingesetzt wird. al- so eine Kraftieistung. wie sie normaler- weise bisher n u r Staaten oder Länder erbauen und welche Leitung den Re- zirk Kitzbühel für Generationen hinaus mit elektrischer Kraft zu versorgen in der Lage sein wird. Die Besprechung fand in der Gast- stube beim Reitherwirt statt und ein ausgiebiger Frühschoppen ließ keine Müdigkeit aufkommen. Von Reith ging es nach St.. Johann zum ‚Landwirtschaftsiehi'hof ‚. Oberlak- ken". wo Pflanz.enb.auinspektor Dr.Lieb- seher erklärend durch Stall. Hof und Felder ging. Eine Milchkuh für 30 Liter so Tag (nach dem sechsten Kalb) er- legte auch die Aufmerksamkeit. der Innsbrucker Presseleute. Dr. Liebseher berichtete auch über seine Eindrücke aus (1cr winterlichen Amerikareise. Die Amerikaner machen Kaninchen oh n e Rammler und sind in dieser Befruch- tungsgeschichte schon bei der 3. Ge- neration scheußlich, aber trotzdem Tatsache. Für den Fachmann be- finden sich auf dem L:a,cknerhof eine Unmenge neuer Dinge. Neue Saatgüt.er, neue Kleesorten, ileuentlüfter, die ein Braunwerden .4es 11enes auch noch bei 45 Prozent Wassergehalt verhindern. usw. [Jeber Hechfeld sprangen Hagel- körner die ersten des Janres --- und sie unterbrachen die Besichtigung. Nach einem Besuch beim ‚.Sta.ngl- wirt" Wirtin Anna hatte ein. vor- zügliches Rahmschnitzl bereit - ging es nach ‚.Hochwindau'', so nennt 0- berlehrer Burger seine Srluilf.raktion, wo ebenfalls, wie in Reiti, im vorigen Jahre .60 Gehöfte mit. Strom versorgt wurden. Beachtlich waren die Leistun- gen der Windauer Bauern, Uni. zu. J,hrem Fimthter Kitzbühel 4.6 1TJ: Geh' mach dein Fenst.eri auf 7. u. 8. VI.: Ivanhoe, d. schwarze Ritter 9. u. 10. Juni: Ich kämpfe um dich! Fniheer St. Johann L T. 5. u. 6. Juni: Ferien vom Ich 7. u. 8. Juni: Der Mann von Alamno 9. u. 10. Juni: Cuba Cab.a.na. 11. ii. 12. Juni: Das Haus in Montevideo Strom zu kommen. Bereits am 23. Ok- tober 1948 wurde in einer Versammlung beschlossen, die Tiwag dafür, zu wer- ben, in die Windau Strom zu führen. Auf beiden Seiten gJb es Späne, hoch waren .die Zahlungen der Stromabneh- mer (einschließlich Arb.eitsschichten u, Lärchenst.a.ngen 438.000 Schilling) und trotzdem sind die Winrja.uer heute ih- rem Dr. 1-Teller der Tiwag da.nkuar. denn ohne Strom ist heute kein Ar- beiten mehr und die tatsächlichen Ka- stell der 17 Kilometer langen Hoch- bzw. Niederspannungsleitung ab We- stondorf betrugen mehr als das Dop- pelte. Im ‚. Ja.gerhäusl'', beim Nachmittags- kaffee. sprach Oberlehrer Burger von seinem Vater her, der Schuldirek- tor in Oberndorf war, ist der Name E;urger weitum bekannt fiber das soziale Wirken der Tiwag vor allein durch ihr Bestreben der Restelektrifi- zierung der Tiroler Bauernhöfe. Die zwei Beispiele von Eeith und W inda.0 setzen der Tiwa.g in kommerzieller Hin- sicht ein Denkmal. Freilich, wer hat, der hat. Man muß es jedoch der der- zeitigen Führung der Tiroler Wasser- kraftwerke ini Verein mit der Landes- regierung hoch anrechnen, daß sie ihre Finanzkraft auch zur Stützung minder- bemittelter Bevölkerungskreise verwen- det. In diesem Sinne ist. der Ehrentitel ‚‚sozial" immerhin gerechtfertigt. Und nicht nur die beiden genatanten Orte ha- ben durch die Tiwag profitiert, es den im Bezirk Kitzbülmel noch mehr Orte und Fraktionen im Laufe der Zeit an die Wasserkraftwerke herantreten müssen, fhre Stromversorgung zu über- nehmen. In der Frage der Behandlung des Ve.rst.uatlichungsgesetzes versicher- te Herr Dr. Heller, daß die Tiwag nicht die Absicht hat, sich auf die privaten Elckt.rizitiitswerk.e zu stürzen bzw. de- ren Wirkungsbereich ohne iEinverrieli- men einzuengen, was für die Oeffent- lichkeit ebenfalls von Wichtigkeit ist. * * * Auf dieser Besichtigungsfolirt ereig- neten sich noch zwei Begebenheiten, und zw .a.r ein schauerlicher Verkehrs- unfall bei Söl.l, bei dem es einem Wie- ner Lastkraftwagen die Ladebrücke ü- ber das Führerhaus schmiß, und bei dem die Insassen unter schweren kör- pl-mi-licti„ n Leiden geborgen wurden und zweitens eine 1-1 o c h z e i t. in Brixen. Es heiralet.en dort durch Dekan Feyer- singer die Brautleute Stefan A s c ha- b c r ' Jungbauer zu Sa,mnern 7 und die Tr'ogerha.uerntochter Maria. Re t z e n - a. 11 e r. Sie grüocl.eten sich aus (1Cm so- genannten ‚S.amersta.11 einen Neubauern- hof und gaben ihm den Namen „Wald- hof". Bei der Hochzeit ging es hoch her. Kein Gast.haus wurde verschont. Beim Hoferwirt fand das Hochzeits- mahl statt und die. Bundesmusikkapelle Brixen brachte dem Hochzeitspaar in begründeter Weise ein Ständchen. Die Braut war ja ihi e erste Marketenderin nach dem Krieg. Rosi, die Wirtstoeh- ter, chmückte kunstgerecht die Tisch- reihen, Blumensträuße wurden präsen- tiert, Verse aufgesagt und „Lois" kreuz te iiiit einer Schokol.adentorte auf und das „Glückwünschen" wollte kein En- de nehmen. Auch wir gratulieren ZnternationaIe ujjbaflro- gramm xu inqften in Stitbübei Die Kitzbüheler Fußballer haben iür die Pfingstfeiertage mit dem ESV Hüt- teldorf-Wien und dem ESV H.ersburg- Nürnberg zwei hervorragende Mann- schaften zu Freundschaftsspielen ver- lichtet. Programm: onnta.g, 16 Uhr: Wien— Kitzbühel; Montag, 16 Uhr: Nürnberg -- Kitzbühel. 14130 Uhr jeweils Vor- spiele. Mit dem Sieg von 3: 0 über den ESV Kufstein am Donnerstag, 27. Mai 1954 wurde Kitzbühel Unterinntaler Fußball- meister. Der Club dankt allen edlen Spendern für die Finanzierung- der Mci- sterschaftefeier recht herzlich. Zunei4iu in tbü1jeI Am Sonntag, 1 2. Juni 1954 um 9 Uhr( vormittags veranstaltet der Tiroler gerverband im Gasthof Kia.usne.r, Kitz- bühel, Bahnhof, eine Jagdhund--schau .oller Jagdhunderassen. - Alle Jagd- hm.mndebesitzer. Jaedausübungsberecht.ig- ten und Jagdschutz.orgamme werden auf- gefordert, zu dieser Jagdhundeschau mit ihren Hunden (wenn vorhanden Fa.- iere mitbringen) verläßlich zu erschei- nen. .QfJfl?flaflfOUf öer fti4htlljel Wir geben allen Heimk-ehrerkamnera- .en beider Weltkriege bekannt, daß der Ausschuß in seiner Sitzung am Sams- tag, 29. Mai im Gasthof Straßhofer die Herstellung der neuen Heimkehrerfahne an die Firma Gärtner in Mittersill in Auftrag gegeben hat. Die Fahne wird auf der weißen Seite las Wappen der Stadt Kitzbühel. mit den Jahreszahlen 1.91.4-1918 und 1939---1915 und auf der roten Seite den Tiroler Adler mit der Inschrift ‚‚Kriegerka.mneradscha.[t Kitz- l.)ullej" tragen. Eeit.rittserkiärungen sowie Spenden können heim Bez.irksobmann Sebastian Huber, Tanmilgasse 6, oder dem Kassier Gidi Kno1i. IFinanzbeamter J.oehherger- straße. abgegeben werden. Für die Kameradschaft: der Obmann: Jos. Oberha.user
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