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SGite 2 .itzbüheler Auzeigr Samstag, 19. Dezember 1953 haltung und Belebung (.leS Fremdenver- kehres nach Erstellung einer großen Seilbahn. Insgesamt wurden bisher mit Einschluß amerikanischer, und engli- scher Freunde in Kitzbühel 1,000.000 Schilling für das neue Projekt: gezeich- net. Die Aufbringung der noch notwen- digen 500.000 Schilling in den •Jom n]endcli _Wochen ist für die Erbauer der neuen Hornbahn von ausschlagge- bender Pecleutung. Darum sollte sich kein Kitzbühe1ei. Gewerheticihender von der Zeichnung ausschließen. Gerade trifft die Nachricht aus St. Johann ein, daß dort am Sonntag. 20. Dezember die erste Teilstrecke der Berg- bahn auf die Angereraim in Betrieb genommen wird. Hie- zu kann m a. n 5 t. 1 o h a n ri ;nur gratuliereni! Der Schnee liegt in der Luft, (loch verschieden sind die Prognosen der be- rufsrnäßigen und sonstigen Wetterpro- Am Samstag. 12. Dezember 1953. iv ar- dc das Gipfelrestaurant am Halmen- kamm eröffnet und von der Bergbahn A. G. dem Plicinter. Hans Lackner und Frau, züm übergeben. Vorerst wurden nur der Keller und das Erd- geschoß vollendet mit großer Kü- che, großem Speisesaal und Gästestiilje sowie die Wohnung für die Pächter und das Personal. Die Terrassen wurden ebenfalls neu errichtet. Es ist jedoch vorgesehen, diese im Sommer 1954 ter zu vergrößern, so daß sich genü- gend Sonnenanbeter in Liegestühlen von der hegeirten 1-J.öhensonne bräunen lassen können. Der Hoteltrakt im ei»steii und zweiten Steck. der 25 Betten unterbringen kann, steht nur im Rohbau; aber die Fenster wcrüen noch im Jä.nner eingebaut, so- (laß die Form des stattlichen iebäudes nach außen v6hlendet erscheint. Der Bau des Gipfelhauses wurde von der Bergbahn A. G. schon unter den Bürgermeistern Hans Hechenberger und \\Tallpr Hirnsberger und dem Vorstand der Bahn MinisteriaIrat Simmnert be- schlossen, da seit denn Erstehen 'der 1-1 ahnenkammbahn nur, eine provisori- sche Gaststätte den zahlreichen Gästen (,las Allernötigste bot und weit hinter allen österreichischen Bergbahnen zu- rückstand. Zahlreiche Ansuchen um ei- Filmheater Kitzbühel Schnee am Kilimandscharo 18. Dez. 181 30. 19. u. 20. um 14,30: 1) umbo. der fliegende Elefant l. Dez.: Die Flamme von Arabien 22. Dez.: Der Brigant; Flmheakr St. Jotmn L T 18.-20. Dez.: Hoch vorn Dachstein an 21. und '22. Dez.: Unternehmen Seealler Vergiß die Liebe nicht pheten. Uns liegt es ferne, für die nächsten Tage Schneefall vorauszusa- gen, denn die Verbindung mit ‚Pet.rus" ist zu einseitig. Jedoch muß nach den Bauernregeln doch in den nächsten Ta- gen Schnee fallen, des behaupten fest jene Personen, die am vergangenen Montag im Voglfeld an der Flahnen- ka.mmstraße ein schneewci(es Wiesel sich tummeln sahen. Wer in den vergangenen Wochen nach Wien fuhr, sah ab Salzburg die ganze Gegend in einem Nebelmeer; un- gleich günstiger ist daher die Wetter- lage bei uns, wo die Berge. wenn auch nicht im Schnee, aber im glänzenden Sonnenschein leuchten und eine seltene Fernsicht ermöglichen. Noch etwas hat sich in Kitzbühel zugetragen, das einem großen Kreis Steuerzahler ein zeitweiliges Aufatmen gestattet: und zwar hat das Finanzamt über die Feier- tage eine „Vollstreckungsruhe" ange- ordnet. neu ERP-Kiedit 'blieben ohne Erfolg und so begann die A. (i. im Jahr 1950 mit Architekt Walde, ([er 1927 Berg- und Talstation plante, mit eige- nen Mitteln den Bau mit der Erweite- rung des Warteraumes und dies Auf- ganges. 1953 mußte das Projekt A. Walde, (las 54 Betten vorsah, von Bürgermei- ster Dr. C. v. i3uschman und dern Vor- stand der Bahn Dipl.Kfm. Fritz Tscholl fallen gelassen werden und mann be- schränkte sich auf einen kleineren Bau, den Dipl.-Ing. Robert Stampfer aus-, arbeitete. Die Dachform der Tal- und Bergstation, welche am Gipfel den gro- ßen Vorteil hat, daß das Wasser nach rückwärts abläuft und die lästigen Eis- zapfen vermieden werden, konnte bei- behalten werden. Dipl-Ing. Stanipfer hat eine sehr schwierige Aufgabe ge- löst, da das Projekt durch den Anbau an die bestehende Bergstation stufen- weise 6 Stockwerke umfaßt und über 200 Kubikmeter Fels gesprengt werden mußten. Die vordere Hausfront hat Architekt A. Walde durch einen Vorbau, welcher den Eingang vor Wind schützt, ge- ändert, und durch Weglassung der Bal- kone an Raum im Dachstock gewonnen. Diesen schwierigen Bau über wachte unermüdlich der Betriebsleiter Dipl.- Ing. Wide Messerklinger, der mitl seiner Belegschaft viele Arbeiten selbst durch- führte und damit auch die Baukosten günstig beeinflussen konnte. Die größte Überraschung bei der Er- öffnung der Gastlokale bot die origi- nelle Ausgestaltung durch Kunstmaler und Architekten Alfons Walde. Den großen Speisesaal verwandelte er in eine dem Stile dieser Höhenlage an- gepaßte riesige Bauernstube, welche durch gänzlich neue und doch baden- ritfInfeinug am gotöenen (Bonntag Die Volks- und Hauptschue Kitzbü- hei veranstalten gemeinsam am Sonn- tag, 20. Dezember, 17 Uhr, einen Cli rist- kindleinzug. Der Zug beginnt bei der Pfarrkirche, wo der Christbaum beider Kirchenstiege entzündet wird. Chöre der I-Iauptschule und der Männerchor des Kolpingvereines singen Weihnachtslie- der. Der zweite Christbaum wird beim T'tleghof entzündet; auch hier werden wiederum von den Chören Weihnachts- lieder gesungen. Vor dem Umzug wird von den Kimm- dciii eine Sammlung zu Gunsten des Caritas und des Rinderdnifes Imst durchgeführt. ständige Formen eine „ „eilIütliell'er At. mosphä.re ausstrahlt, sei es an Möbeln und Beleuchtungskörpern, sei es durch uen Schmuck von farbigen Figuren, einem mächtigen Ofen, den gedrunge- nen Bolzsäulen und einigen alten far- bigen Bauernkästen. Große Fenster in strahlender Sonne beleuchten untertags den Raum und bieten dem Gaste eine ranciiose Aussicht auf unsere Peigwelt. Wenn die letzten Gäste der Eröff- nungsfeier erst um 6 Uhr früh taiwäits fuhren, weil sie sich dort droben so wohl fühlten, so wird icherlicli abcl1 der FTerndengast an diesen Räun'men Cola ßen finden und unseren Ort um- so niehr Kitzbühel zählt zu den großen Fremdenorten, wo man bemüht ist, in geschmackvoller Weise Neues zu errichten oder zu verbessern. Die Arbeiten am Berghotel führten die Firmen: Baumeister Alois Stamp- fer. die Bauunternehmung Unterberger und Huter, die Tischlereien JosefSchott, Michael Tischler und Felix Kunstowny, Schlossermeister Franz Hantieh, Elek- trohaus Ing. Josef Seisl, sowie die Spe n- gIer- und Glaserbetriebe A. u. J. Seilen und Konrad Schneidinger durch. Der Maschinist Johann Osl der Bergbahn A. G. verfertigte sehr gefällige metal- lene Zier - und Gebrauchsstücke I1Øittjc1er £ofta1urnIrütjten - Den ärztlichen Sonntags- d i e n s t versieht in Kitzbühel am Sonn- tag, 20. Dezember 1953 Dr. .!Editihia E i n- s i e d 1, Hinterstadt 11, TeL 386; Woh- nung: Nordlandhütte, Tel. 488. - Die Evangelische Gern ein- d e Kitzbühel und Umgebung führt ain 23. Dezember um 15 Uhr in der Schule in Kitzbühel, 1. Stock, Saal 7, ihre Weihnachtsfeier mit Bescherung der Kinder durch. Geboren wurden: eine Thea dem Genda.rmneriebeamten i. R. Alois Haseisberger und der Frau Anna geb. Ellinger, Maurachfeld 4; ein Peter der Strickerin Ida Wieser, Kleinhirzing. 23ergotel 5nbnenfomm eröffnet
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