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" WO bim b 1953 :ßrei16 30 tßrvfche-n, 15.—. 45 4. '211.immer 50 5cm., 12. Zutin (50., 13. £u3i0, Zoo, Ottilie flo,, 14. rtbolb )i., 15. Zgnc13 mI., 16. Ietr)ei1 0., 17, £a3atu er., 18. Oratianuij er neue tvinterfort1icEje Ramen bon tt. 2lntou a. 1. Kundmachung Aus Anlaß eines blinden Feuer-Aia,rms wird der Bevölkerung von Kitzbühel, insbesondere den 'Besitzern von Land- wirtschaften, ekanntgegeben, daß das Verbrennen von Reisig und sonstigem Unrat im Freien v c r h e r der Feuer- meldestelle der Gendarmerie, Telephon- TjImue,r 222, beknnnt.zugcben ist. Die Nichtbeachtung dieser Vorschrift wird in Zukunft strenge bestraft werden. Kitzbühel, am 8. Dez. 1953. Der Bürgermeister: gez.: Dr. Buschman Kundmachung Die Stadtgemeinde Kitzbüliel hat die Winterieferung für verschiedene Holz- partien zu vergeben. Näheres an der Amtstafel im Rathaus (Volksschule) er- sichtlich. Stadtaint Kitzbühel D. Bürgermeister: 'gez.: Dr. Buschman 3um 10. oÖeStaq ommeriolrat Starl planerd A.m 15. Dezember dieses Jahres sind 10 Jahre vergangen, seit Kommerzial- rat Karl P 1 a II e r die Augen für immer geschlossen hat. An diesem 'Tage wurde Innsbruck das erste Mal das Ziel eines grollen Luftangriffes, sadat) der Heim- gang Planers unter den damaligen Kriegsereignissen vielseits unbeachtet blieb. Ein Ehrenmann wie es Planer war, verdient jedoch stets eine dank- bare Erinnerung. 1871 in der Findel- anstalt in Innsbruck geboren, wuchs er in allerärmlichsten Verhältnissen auf, lernte dann das Schmiedehandwerk, und begann nach seiner aktiven Militärzeit seine kaufmännische Laufbahn. Im Jah- re 1901 kam er nachi Kitzbühel, das sef- ne' Wahlheimat und Inbegriff heimatli- eher Liebe wurde. Im Laufe der Zeit machte er sich in den Reihen der Kauf- mannschaft verdient, war viele Jahre Vizebürgermeister, wurde in den Land- tag gewählt, war am Bau 'ler Hahnen- kanimbahn maßgeblich beteiligt und be- (Fbrt&etzung auf Seite 2) Die ‚‚Tiroler Nachiiuhten'' brachten am 2 Dezember 1953 über den neuen wintcrsi:orllichcn Rahmen VOfl St. An- ton folgenden ATtikel Eine verwiriende Fülle von Abfalir- len bietet das riesige, rund 15 Quadrat- kilometer umfassende Wintersp)rtgelän_ de ?wishen \Valfagelirtai undschön- graben. Es ist das berühmte Winterland des (1 a 1 z i g und des ihm heiiachbar- ten SCA-Kopfes (Kapall), deren Felder überhöht sind von len Kämmen der Valluga und des Schindler. Die mb- derne Entwicklung des SkifLlhrens in den Algen hat hier mit der (lialzigbahn (1937), den beiden Schlepplifts von St. Anton (1948) ural der 1952 vollendeten zweiten Galzigseilbo]in von St. Chri- stoph aus sowie dein Skiifl auf den Maiensce den Festrebungen nach' me- chanischen Auf'stiegshilfen frühzeitig Rechnung getragen. Doch verlangte sie nach 'dom weiteren Ausbau mit ‚Seil- bahnen und Lifts. Wo die Natur 'der skilaufenden Menschheit In so dichter Folge das Schöuste beschert hat, will es der Wintergast auch restlos genie- 3er. Die allgemeine Einstellung geht heute dahin, in möglicht kurzer Zeit viel Abfahrten zu bieten. Seit Monaten planen die fncnn, schaffea Hunderte von fleißigen Hän- den an der Erbauung der n e u e n Seil- b a Ii ii auf die V a 11 g a (28 11 m),-Die- so Bahn war als Mattunjorh-Seilbahn bereits 1937 fertiges Projekt, ist aber in der neuen Gestaltung noch wesent- lich großartiger. Von der Galzig-Berg- station (2080 m) wird in 3000 rn Lär go das Seil über den im Schinchlergrat in tieier Scharte stehenden „Cienda cm" (Zwischenstation) über das Walfagehr hinweg auf den Vahlugagrat zur 2700 Meter hohen H.auptstation führen. Von hier f --ihren die Abfahrten über das Mattur-joch, das Schindlerkar, über die UlmerH.ütt'e—Arlensattel—Steißbachtal, hinüber zum CA-Kopf als Schlüssel- stelle für wohl ein Dutzend weiterer: Routen mit durchwegs 1400 m Höhen- differenz baumlos und durch ideales Gelände hinab nach St. Anton. Von der Vallugastation aus ist auch die durch das Walfagelirtal nach Rauz—Stuben führende Großabfahit direk: anzugehen; wer nat 11 Zürs will, erreicht den Be- ginn des Pazieltales im Winter mit ur- zum Anstieg zum Grat, im Frühling je- doch wird die bis zum •Vallugagipfel (2811 m) verkehrende Viermann-Kabi- nen-Seilbahn direkt zumAusgangspunkt der Fahrt nach Zürs bringen. Im S'om- mer wird der Seilbahnausflug in diese höchsten Ariberger Zonen sich als eine Selbstverständlichkeit bei den Gästen einführen. Die Materialbahn für die Val- lugabahn ist seit längerem fertig, auf der Bergstati'on sind durch Sprengun- gen 'Plateaus für das zu errichtende, Gebäude geschaffen worden, bei der Ausgangshalle an der Galzighöhe sind nach langen Planierungen die Funcla- meute geschaffen und der über zwölf Meter tiefe Schacht für die Spann- gewichte fertiggegraben worden. Un- ermüdlich wird Material von St. Anton aus und von der Hilfsbahnstati'on in der Nähe des Arlbergpasses zu Berg ge- bracht. e- 1)raclit. Mit (leni CA-Kopf (Kapall) wird ein riesiges Abfahrtsgelände erschlos- sen; die etwa zehn selbständigen, nach St. Anton führenden Routen haben ein Gefälle von mehr als 1000 Metern. Die Talstation dieser Doppelsesselanlage, für die ebenfalls die Materialbahn und die damit zusammenhängenden Hilfsgebäu- de und Anlagen fertiggestellt sind, be- findet sieh in direkter Nähe der Gaizig- station. Die Sesselbahn wirl in gerader Linie auf das 1990 m hohe Plateau des Gampen führen, wo die IJmsteigstelle zum SCA-Gipfel sieh befirdet, von des- sen 23213 in Höhe eine gewaltige Sicht den Besucher bezaubert. Die Gsäßmäh- der- und Mattunabfahrt, jene über La- fiert-Fang, durch den Seböngraben, den Ofällbach, über Kapall - Fasch, über Grün, Stall, und schließlich die Grftiabhi- abfahrt sind die Rosineu unter den:
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