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[iW7JTII 6amt1, 3. Oftober 1953 rfi 30 o, 3übteibt3UqdgebÜbr 15V— 4. 3)rqan ner 40 so., 4. ran Mto., 5. ertok) vi., 6. onrab 7. 3Uftinn go., 8, riqitfa er., 9. Zngrib 21Imoenfnmmtung ber n,u3iner In der Zeit vorn Montag. o. Oktober bis Montag, 12. Oktober bitten die Pa- ter wieder um das jährliche Almosen, der Stadtbevölkerung Allen Freunden und Wohltätern des Klosters sei schon im, voraus ein herzliches ‚.Vergelts Gott" gesagt mit dem VeIspre( !Ion 1 iig- liehen Gehet.sgedenkens. 9Jbfcfjte bon Obert 2fInbau Unb 9jttctff)e'3rouof Am 24. September sieh der Chef der Französischen Mission für Tirol u. Vorarlberg Oberst N a d a u von den Behörden in Tifzbühe]. An- wesend waren Bczirksliauphnann Dr. 1-laus v. Trentinaglia, Btl.-Konunandant Mjr. Klein. St. Johann, die Chefs der Detachements von Kufstein und Kitz- bühel Rend Lecievailier und Emilien Provost, Stadtpfarre Scnid. als Ver- treter der Stadt Kitzbühel Vizebürger- meister Oskar Eberl, Bürgerineistar Ru. dolf Scheider, St. Johann, sowie Ver- treter von Behörden. Am 25.Septemher verabschiedete sich von Kitzbühel Attachö Emilien P r 0 - v o s t aus Anlaß seiner Beförderung zum selbständigen Chef Det.ache- menis Bludenz und Feidkireh. Die Ge- schäfte der Französischen Mission in Kitzbiihei werden nunmehr von Gou- verneur Renö Lechevallier, Kufstein, erledigt, der in dieser, Angelegenheit wöchentlich an zwei Tagen in Kitzhü- hei amtiert. Eeiclen Herren sprach Bezirkshaupt- mann Dr. Hans von Trentina.glia, für ihre jederzeit gezeigte ehevalercske Dienstführung den Dank aus. Auch die Vertreter der Behörden und der Wirt- schaft. die sieh an beiden Abschieds- abenden zahlreich eingefunden hatten, übermittelten beiden Herren für ihre: Berufung an höhere: Kommandos und ihren weiteren Lebensweg die' besten Wünsche als Beweis der Sympathie und Achtung. Aus den inoffiziellen Gesprächen, die am vergangenen Wochenende unter den Offizieren der Französischen. Garniso- nen Kitzbühel wirt St. Johann geführt wind en, ergehen sieh erfreuliche Aus- blicke. Sollte die Verminderung der Be- satzungsstreitkräftc zum 1. Jännci 1954 tatsi chlieli erfolgen, so würde davon not ui gen rß K itzbilhel und St. Johann Se ftens des Ibi ndesrni n istpriunis für Verl.relir und verstaatlichte Betriebe ist an das Propoiient.enkomitee der Horn- iiftgesellsehaft ein Schreiben vom 1.0. September lierabgelarigt, wonach das interministerielle Finanzierungskoni'itee demVorgelegten Projekt grundsätzlich positiv gegenübersteht. Dasselle wurde in die Planung für 1.954 aufgenommen. TJnv'orgreiflieh der dem IFK vorbe- haltenen Entscheidung bestehe begrün.- dein Aussieht, daß für ein großzügige- res Projekt. als es im ersten, vorliegen- den. Aiitrag vorgesehen war, bzw. für eine Pendeseilha.hn aufs Kitzbüle;ler- horn ein entsprechend höherer ERP- bis zu 60 Prozent der Bau- umni.e gewährt wer(iefl könne. Die Pro- jeitierungs- und Eienfinanzicrungs- unterlagen müßten bis Jahresende 1953 beira Minisleriuiri dingebracht werden. Indessen hatte der Gemeinderat der Stadt Kitzbühel auf Antrag des Herrn Vizebürgermeisters Sicherer in der 43. Gemeinderatssitzung vom 25. Juni 1953 einstmmig beschlossen, die Bergbahn A. G. aufzufordern, die Frage der Seil- hahn auf das Kitzbühelerhorn zu bear- beiten und ein den Kitzbühieler Verhält- -nissen angepaßtes Projekt auszuar- beiteo. Diese Vorarbeiten sind nunmehr so- wei:' gediehen, daß ein Projeitvorent- wurf eines Sessellifts von der Villa Zur- na. a.if die Pletzeraim mit einer Kapa- zität von 200 Personen in der Stunde: mit anschließender Pendelseilbahn, ähn- lich der Ra,hnenkammbahn, von der Ple'tzeralm bis zu einem Punkt unter- halb desHorngipfefs, etwa in. Höhe des Gipfelhauses, mit einer Kapazität von 250 Personen in der Stunde erstellt wur- de,. Gesamtaufwand rund 7 Millionen besonders profitieren. Denn naheliegend ist es. daß in Zukunft die Garnisonen sich auf jene Orte beschränken wer- den, welche außer über ausgedehnte Kasernanlagen auch über Militär-Weh- ri u n ge ii verfügen, wie dies in Schwaz und Solbad Hall (1er Fall ist, Schil1ing, demnach GO Prozent ist gleich 4,200.000 Schilling ERP-Geld, und 40 Prozent ist gleich 2,800.000 Schilling Eigenkapital benötigt würde. Die, Bergbahn A G. hat nunmehr in einem Schreiben an die Stadtgemeinde Kitzbühiel die Durchführung des ihr ge- stellten Ersuchens gemeldet und die Stadtgemeinde aufgefordert. nunmehr zu diesem' Projekt. Stellung zu nehmen, da dasselbe noch vor- Jahresende zu- sammen mit dem Nachweis der Eigen- kapitalaufbringung dem' Ministerium bzw. dem interministeriellen Finanzie- rungskomitee in Wien vorgelegt wer- den muß, wenn überhaupt. Kitzbühei auf die ERP - Zuteilung Anspruch' er- liebt. Damit stehen nun Kitzbühel und sein Gemeinderat, seine Frenide.nverkehrs-, betriebe, kurz, der gesamte Winter- sportplatz Kitzbühel mit Handel, Ver- kehr und Gewrbe vor einer der größ- ten Entscheidungen seit den Jahren, 'als die Hahnenkammbahn zur Entscheidung herangesta.nden war. Auch damals war es eine Lebens- frage, für Kitzbühel. Nur, daß es da- mals noch kein ERP-Geld gab und daher die ganze schwere Last auf Kitz-, bühel lag. Auch damals galt es, den großen Vorsprung, welchen die bayeri- schen Seilbahnen in Garmiscii-Pa,rten- kirchen und an anderen Orten. vor Kitz- bühel voraus hatten, aufzuholen, wollte Kitzbühel als Wintersportplatz bestehen bleiben. Heute steht. Kitzbühel vor einer ähn- lichen Entscheidung. Wohl wurde die Hahnenkammbalan erbaut und in weite- rer Folge entstanden all die vielen Ski- lifte und damit der berühmte. Kitzbühe- 1er Skicircus, welcher Kitzbühel wiede- ibiihekvEornbnn im 6taium Öer enffcbeibung
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