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Vbb amtng, 25. Oftober 1952 Iheie 30 oceu, la5 .reebt3un gdqebübT 15.— 3. ßabtqtltlg. MUMMer 43 50., 25. £ubtoig so., 26. fjt. R. Mo., 27. 6abinn OL, 28. Eiinon u. . 3Iti., 29. eigibert )o., 30. .auiui1 5r., 31. 2Bolfgang Znf,neier in Albbübti Vergangenen Samstag, 18 Okt., hielt er Turnverein Kitzbühel uI der Turn- halle anläßlich des 1.l0jährigen Todes- tages des Turnvaters Jahn eine Jahn- feier ah. Zu derselben erschienen außer deTi Turnerinnen und Turnern auch ein Vertreter des Allgemeinen SnortverhaN des Österreich, Landesverband Tirol, aus Innsbruck (Herr Luis Seewald), sowie der gesamte Turnrat. Tbr. Dr. Schle- inger hielt die Gedenkrede für Fried- rich Ludwig Jahn und Vizebürgermei- star Peter Sieberer die Schlu6anspraehe. Nsch der Feier vereinte die Besucher ein gemütliches Beisammensein im Hin- terhräu. em ‚eimfererfreffe* in Zechberg Am Kirchweihsamstag trafen sich bei der I-Ieimsuchungskapeile in Jochberg- vald wiederum die Heimkehrer des Be- ii'kes Kitzbühel und des Pinzgaues zu einer Kameradschafts- unr1 Wiederse- hensfeier. Erstmals waren heuer auch die Eilmauer Heimkehrer mit einer 20 Mann starken Gruppe anwesend. Die Teilnahme war besonders zilil- reich; 6 Musikkapellen, 15 lleiinkeh- rervereine und der Kitzbühalcr Kaiser- iigerbuud stellten sich mit 17 Fahnen or dem Kirchlein zum Besuche der Feldmesse auf. Die Feldmesse las Pfar- rer IRieser aus Bramberg. Die Wall- alirtsfeier wurde mit einer Defilierung aller Vereine und Musikkapellen a bgc- shlossen. Anschließend fand im Gasthaus Joch- bergwalcl eine Obmännei'besprechung statt, bei der der Ausschuli auf sieben Mitglieder erweitert und das Kommando ür die Organisation der Wiedersehens- 2 eier für 1953 dem Heimkehrerverein Kirchberg übertragen wurde. Yebeneiifjomt Rufitein Die Amtstage werden nunmehr nur n:ehr an jedem ersten Dierzstag in den Monaten Feber, April, Juni, A uust, Oktober und Dezember abgehalten. hitzbüliiel verdankt seinen Aufstieg zum Heil- und Kurort und zum Winter- sportplatz dem Höhenklima, dem Win- ter und dem Moorvorkommen am Schwarzsee. Ein Blick auf die Entwick- lung zeigt. daß sich Kitibühel immer der Forderung der Zeit angepaßt hat. Die Bedeutung des Moorbades KiIz- bühels wurde schon zu einem früheren Zeitpunkte gewürdigt. Die Leitung des Seewassers zum städtischen Moorbad war der erste größere Auftakt. Doch für eine ungestörte Entwicklung war die Zeit nicht günstig. Wohl fand 1928. anläßlich einer 1 i' z.t ii c h e n St u - dienreise, mein Plan, die Moor- bäder zu einem ganzjährig durchlaufen- den Kur- und Badehetrieb auszubauen. viel Beachtung. Kitzbühels Wirtsch ift aber gestaltete sich immer mehr auf den Saisoubetrjeb aus. Stärkste Sommer- arbeit und im 'Winter 50.000 Menschen am Hahn enkamnm ! Das wurde erreicht, das erschien als gewaltige Leistung. Befriedigte diese Entwicklung in wirt- schaftlicher Hinsicht die Ansprüche? Die Saisonen sind immer stärker gewor- den, die Arbeitslücke zwischen den Sei- sollen ist aber gleich geblieben. Und Kitzbühel wendet sich der Tiberlegung zu, daß die Ausgestaltung des Moor- vorkommens einen tüchtigen Beitrag für einen durchlaufenden Jahresbetrieb lei- sten kann. Eine wichtige Frage 'drängt sich auf. Ist. das Kitzbüheler 'Moorvorkomtrea von wirtschaftlichem Standpunkte aus für einen Kurgebrauch geeignet? Pro- fessor N e v in n y, Innsbruck, hat mir seiner wissenschaftlichen Arbeit schon mi Jahre 1910 die Eignung der Moore und des Seewassers zu Kuren erkannt:. Spätere Analysen bestätigten diese Ei- genschaften, so besonders eine sehr ge- naue Untersuchung verschiedener Moor- vorkommen der Paradieswiese im Bich- lach auf deni Institut der bundesstaat.- liehen Moorkomniissioru in Woen und die später durchgeführte Analyse von Prof. Ben ade. Berlin. Aus beiden geht eindeutig hervor, daß dci' physi- kalischen Eigenschaft der Kitzbüheler i\iuone eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Das Wärmehindungsverniögen ist besonders geeignet für den Kur- gebrauch. Die Kitzbüheler Moore sind demnach den Franz.ellsba(lern und Mir- rienbadern gleichzustellen. Meine jah- relangen ärztlichen Erfahrungen erga- ben. (laß schon mit den derzeit zur Verfügung stehenden Kurhetriebsmitteln sehr gute Erfolge erzielt werden kön- nen. Der Arzt und der Wissenschaftler geben der Frage. ob der Ausbau der Kitzbüheler Moore wissenschaftlich he- gründet: und auch wirtschaftlich ist, eine kiöftige Stütze. Nach welchen Richtlinien soll der Ausbau stattfinden? Zu allererst Aus- bau des derzeit vorhandenen Moorbad- objektes für den Badebetrieb. Einbau. al- 1er Einrichtungen, die für Moorschlamm- bäder notwendig sind, Angliedern von Ruheräumen, Errichtung von gedeck- ten Wandelgängen. Doch Kitzbühei kann zu dieser Um- wandlung und Ausweitung des Moor- bades noch etwas Treffliches in die Waagschale werfen: den Plan der Er- richtung eines heizbaren H a 11 c ii- s c h w i m in b a d s in unmittelbarer Nähe des derzeitigen städtischen Moor- bades mit dem zugeleiteten Wasser des Schwarzsees. Welche Wege sind zu betreten, um fachlich ausgerüstet diesen Aufgaben gerecht zu werden? Eingehendes Stu- dium, wie sich ein moderner Moorbad- betrieb mit Schlammpackungen aufstel- len läßt. Reisen zum Studium solcher Moorbäder werden notwendig sein. E- benso müssen Erfahrungen über An- lage, Größe und Ausbau eines Hallen- schwimmbades samt Heizung studiert werden. In nordischen Ländern z. B. werden die Einrichtungen der Sport- plätze Richtzeiger sein können. Viel- leicht könnte einer der Kitzisüheler 0- Iie ntbicflurn iblil3ct um gan3jiirigen IUoorbaÖ- unb SurbetrIeb 23on 6taÖtnrt Dr. eriebriffi Pfiabl
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