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WA ~7l~ -a MYI &imtaq, 18. Ottober 1952 43reii 30 läreffen, 15.— 3. ntjim. 'Yumrner 42 a., 18. £ufa . 13o.,19.13etttli3 b . 21. 9110., 20 cmunb Di., 21. Urfula 1li., 22. orbula so., 23. 2ceh1ne 15a, 24. ioael . 3ubilÖ ' umdf eier in ber au3inerfircf3e Am Sonntag. d3n. 19. Oktohei' 1952 feiert Kitzbühel den 20ährigcri Be stand 'seines Kapuzinerklosters. Alle Einwohner in Stadt. und Land sind zur kirchlichen Feier freundlichst eingela- den. Pro gram in: S a m s t a g, 18. Oktober. 7 Uhr Fest- geläute der Pfarr- undKiostergiocken, halb 8 Uhr Feierstunde mit Predigt und Chor. S o n n t a g, 19. Oktober. halb 9 Uhr Empfang Sr. Exz.. Weihbischof Dr. Johannes F ii z e r, Einzug in die Ka- puzincrkiiche, Pontfikalamt. und Fest- predigt Sr. Exzellenz (Kirch(„nchor und -Orchester bringen dabei zur Auf- führung: Odo Polzer: Eeee saeardos; W.A.Moz.art: Orgelsolomesse; J Trig- 1er: Wechselgesänge zum Kirchweih- fest; Völgify : Ta.ntum ergo). - Um 16 Uhr: Oktoberrosenkranz., Kirch- weihandacht, Volksgesang M o n t. a g. 20. Oktober: 8 [Ihr Ge- dächtnismesse, Libera, an dci' Kir- chengruft und auf dem Klosterfriedhof. Allen, die zuni Gelingen des Festes beitragen, sagen wir ein herzliches, tau- sendfaches „Vergelt's Gott!" Guarclian und Elocivent 1srekrnugtn beim ettinqfiuirt Beim Stangiwirt in (l-oing findet am Kirchweihsonntag, 19. Oktober, ein in- teressantes Preisranggln zwischen den Rang,-lern aus A 1 p a c h und denen des Bezirkes statt. Beginn halb 2 Uhr nach- mittags. Abends ist im großen Saal beim Stangiwi't ein. Ilangglerball bei flotter Musik. Jedei Freund Kitzbühels wiiü mit Uefi'i.edigur g dc von erfreulichem Fort- getragenen Ausführungen der Herren El o 11 e r und Baron M e n s•- h e n g e ii in den beiden letzten Aus ben des ‚‚Kizbüheicr Anzeiger" gelesen haben. Solch offene Aussprachen die- nen dem Ausbau unserer heute schon zu einem Weltbegriff gewordenen Frem- denstacle ungleich besser, als miesel- süchtige Ilaunzerei und Kritik am fal- schen Ort! Der „Kitzbüheler Anzeiger" stellt lhefüi' das geeignete Forum dar, e dnn er kommt in die Hände aller je ner, deren Mitarbeit unerläßlich ist. b- durch diese werden weitere, bisher ab- seits stehende Kreise gewonnen. 'Je re- ger und je breiter das Interesse am Geschehen ist, je eingehender die Für und Wider erörtert werden, ohne du p) gleichzeitig zu viele unberufene, aus- wärtige Neider aufgescheueht und zu Querschüssen ermuntert werden, um so mehr wird Kitzbühel gedient. Nachstchendc Ausführungen iiögen ein weiterer Beitrag zu dieser positi- ven und fortschrittsfördernden Diskus- sion sein: Das wichtigste Problem, das praktisch alle angeht, erscheint mir, den Besuch Kitzbuliels möglichst gleich- mäßig zu gestalten; also übermäßige Saisonschwankungun auszugleichen. Das gilt ebenso für die Vor- und Nachsaison im Sommer, wie für das berüchtigte Järinerloch. Wenn angenommen wird, daß die Sommersaison nicht vor (1c111 5. Juli und bestenfalls bis 20. August als Vollsaison gelten kann, daß aber in Jahren mit normalen Witterungsvcr- hültnissen stets schon cnn 1. Juni und, wenn es Petrus gut ineiiit, bis Ende September die Schwarzseebtidei' benützt werden können, so müssen besonders intensive und auf mehrere Jahre vor- a ushlickende Werbeinaßnahinen, ver- bunde-n mit entsprechend attraktiven Preisvergünstigungen die Vor- und Nachsaison ebenso auffüllen, wie dies dankenswerterweise heuer der Ver- .kolirsvei'ein in Zusainnienaiheit, mit ei- um' größeren Zahl führender Häuser für die Llwrwindung der ‚‚Jännerlücke" vorbereitet hat. Wenn der Auffassung Ausdruck yen- 1 iehcn wird, daß die zurzeit verfüg- huren Fremdenbetteu vorert einmal ausreichen, um die kalkulierbaren. Be- dürfnisse zu befriedigen, so stimmt dies nur dann, wenn diese unter Einsatz aller Kräfte den heutigen Komfort-An- sprüchen augcgbchen werden, ohne daß damit eine Steigerung des jetzigen Preisniveaus vurbunden wird. Heute be- steht leider die Tatsache, daß für pri- mitive Quartiere hohe Preisforderungen erhoben werden, was dem Ruf Kitz. - bühels viel abträglicher ist, als die, von den Spitzenhäusern berechneten Preise, die an internationalen Maßstäben ge- messen noch immer günstig liegen und darum reizvoll sind. Der heutige Frem- den vcrkehrsteilI]ehmer verlangt, über- einstimmend gesteigerten Komfort., ver- zichtet aber gerne auf nutzlos vertan- erden Luxus. Darum ist die Forderung Baron Mensheiigens: ‚', Leistungssteige- rung 'ohne parailele Preiserhöhung" ab- solut richtig und berechtigt. Der Aus- gleich wird durch eine bessere und re- gelmäßigere Besetzung mehr als vo'il erzielt werden. 1dm auch weniger zahlungskräftige Gästl vor allein die Jugend, aus der sich später die gutzahlenden Gäste re- krutieren, an Kitzbühel heranzuführen, ist der Ausbau von unserer natürlichen Dependance, nämlich unserer wunder- vollen Umgebung, dein Brixental, dem St. Johanner Becken und entlang der Joehberger Ache unerläßlich. Das aber setzt voraus, daß diese Gebiete auch verkehrsmäßig erschlossen und euro- päisiert weichen. Höchst bedauerlicher- weise fehlt dafür sowohl bei den Bun- deshahnen wie bei der Kraftpostverwal- tung noch immer das nötige Verständ- nis und erst recht das so dringend er- betene Entgegenkommen. Das Fehlen jeclei' Verkehiremöglichkeit zwischen 20,07 bzw. 20,51 Uhr nachts und 6,04 Dr. 23iftor Oetolb af ,nr: ortfcfjrittticfje üet
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