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Seite 2 Kitzbüheler Anzeiger Samstag, 18. Oktober 1952 bzw. 5,54 Uhr in der Frühe besagt alles Und dabei wäre es nur ein Kienies, in der Richtung Wörgl den D 225 in Kircliber, Lauterbach und Westendorf. möglichst auch am Hahnenkamm, halten zu lassen, und ebenso in der Gegenrichtung den D 231 die dafür erforderlichen 6--8 Minuten flehen sich hei nur etwas gutem Willen ctiinini durch Verküiz.ung der Auf- enthalte in Innsbruck (23 bzw. 27 Mi- nuten !) aufbringen. Noch besser wäre freilich die Di.irclifüliivag von P 1113 bis Wörgl 1)1W. V011 P 2d12 bis Saal - felden, oder ein T-A nschluß an D 252 Und wenn es die Bundesbahn schon - :1 11 nicht schafft - warum will da, nicht die Bundespost in die Bresche springen und wenigstens zweimal während jeder Saisonwoche - oder ständig - Sonder- kraftwagenkurse etwa um 23 Uhr von und nach Kit.z.bühe1 einsetzen? Sollten aber beide St.a.at.sunternehmen weder können, noch wollen, so mögen sie auf ihre unausgenützlen Monopolrechte zu Gunsten der steuerzahlenden Privatun- ternehmer verzichten: Die werden es dann schon schaffen Das Fehlen einer Kraftposthalte.stelle innerhalb des Stacilgebietes wird von allen Verkehrsteilnehmern tagtäglich kritisiert; die geforderte und in An- betracht der Winterunbilden dringlich- ste Errichtung einer Beda.rfshaltestelle vor der Sennerei bzw. thun Gendar- merieposten muß u m g e h e. n d ver- wirklicht werden; der Platz ist vor- hanclen, Kosten sind damit nicht ver- bunden und die Stellungnahme der Post- verwaltung beweist eindeutig, daß es lediglich am Wollen fehlt. Kitzbühel kann mit vollem Recht fordern, daß die Verkehrsunternehmungen sieh den Ver- kehrsbedürfnissen anpassen und nicht Spielball bürokratischer Macht.proben werden. Diese Notlösung verbaut in kei- ner Weise die - ach so oft und be- stimmt versprochenen, aber bis heute nicht verwirklichten - Tdeallös Lingen! Ein weiteres Problem höchster Dring- lichkeitsstufe ist die wirkungsvolle Be- kämpfung des von Fremden wie Ein- heimischen gleich unerträglich ernpfun- denen Straßenlärms, besonders durch Krafträder und einzelne vorsintflutliche Zugmaschinen, das im Somiher noch mehr als im Winter seiner Bereinigung, harrt. Hier könnten sich Gendarmerin wie Stadtpolizei Lorbeeren verdienen Filmtheater Kitzbühel 1.7-19. Okt.: Corry Beil (Klettermaxe) 20. u. 21. Okt..: Der Sonnbhick ruft 22. u. 23. Okt..: Frauengeheimnis Nur Freitag, 24. Okt. (auch um 16,30 Uhr): Lied der Wildbahn Filmtheater St. Johann 1 T. 1 7-20. Okt.: We.ibsteufel 20. u. 21. Okt.: Komplott auf Ehrenhof 22. u. 23. Okt..: König für eine Nacht 21.u.25.: Liebe unter schwarzen Segeln eine kräftige Handhabung der Organ- manda.tserni.äehtigung würde schnell er- zieherisch wirken Lind obendrein will - kommene Einnahmen ei bringen! Die Anlage eines landschaftlich schön gelegenen Golfplatzes stellt zweifellos ein begrüßenswertes Fernziel dar, das eben so fremdenverkehrsfördernd wirken würde, wie ein Abkommen mit einer Helikopter-Taxi-Unternehmung, die in der Hauptsaison ihre Hubschrauber- Taxi zu Bergausfiügen zur Verfügung stellt. Beide Projekte sind aber vor allem Fii]tl...izprobieme. Sind die Mittel dafür vorhanden oder aufzubringen, so darf es über die Durchführung keine Zweifel mehr gehen; doch erscheint die Zeit dafür noch nicht gekommen. Näherliegend erscheint die Forderung nach Wiedererriehtung der vor 1914 so schnell international berühmt und beliebt, gewordenen Bobsleigh- und To- hogga nbahn, die erfahrungsgemäß ka- pitalskräftig'e Dauergäste anzuziehen vermag. zumal man mit Bobsleigh und Tobogganschlitten keine Stippvisiten macht! Ideale Vorbedingungen wären seit der Inbetriebnahme des neuen Ski- Aufzuges anschließend an die tihungs- wiese gegeben. Der Mangel einer mo dernen Bobsle.ighbahn in Österreich würde Kitzbühel führend machen und das heutige Monopol der Schweiz und von Garmisch brechen. Mehrfach gaben Sommergäste dem Bedauern Ausdruck, daß es in Kitzbühel keine Möglichkeit gäbe, zu Pferd un- sere Berge zu besuchen. Es wäre zu untersuchen, lob sich nicht Halter von Ha.fling'ern fänden, die als Reitpferdc geeignete Tiere für diese Zwecke zu vermieten bereit sind. Würde es gelin- gen, mindestens 3-5 Hafhingerbesitzer für diese Einkoni'niensqueile zu gewin- nen, so würde ein entsprechender Hin- weis in Hotels und Penionen schnell zeigen, daß hiefür starkes Interesse vor- handen ist. Die technische Durchfüh- rung, wie Risikendeck.ung der Haflin- gerhalt.er durch Versicherung, Beschaf- fung von entsprechendem Sattel- und Zaum zeug, Beistellung von Begleitern etc. wäre dann bestimmt durchführ- bar. Diese Propagierung unserer Huf- 1 ingerzuclit in Verbindung mit einer Ausweitung des Besuches unserer hie- für besonders geeigneten Bergwelt wür- de Kitzbühel einen neuen ' -Anziehungs- punkt schaffen. Bedauerlicherweise hat die so bemüh- te und richtige Förderung des Blumen- schmuckes im eigentlichen St.adtbereich noch immer nicht erreicht, daß unsere Hauptstraßen ein Beweis für di21 tra.- ditionelle Blumenliebe Tirols wurden. Der Frage: Wozu Blumen, die nur Mü- he machen, aber nichts einbringen? steht die wiederholt geäußerte Berner-, kung unserer Gäste gegenüber, daß die Blumenfreudigkeit der Städter zurück- gehe; wäre dies richtig, so würde da- durch das Gesicht Kitzbühels leiden und das wäre sehr zu seinem Nachteil! Der Fremdenverkehr befindet sieh in der ganzen Weit in einer raschen und drängenden Vorwärts-Entwicklung; nur wer bereit ist, die damit verbundenen Probleme aufgeschlossen und fortschritt- lich im Rahmen des Möglichen zu lö- sen, wird sich in der Spitzengruppe der Freni denorte halten können. Die Pioniere. die Kitzbühel seine heutige, unbestrittene. internationale Stellung schufen, waren von einem unzerstör- baren Glauben an den Erfolg der Zu- sarnmenarheit und felsenfestem Optirnis- mus erfüllt: Der Erfolg hat ihnen Recht gegeben. Wir müssen diesen Weg un- beirrt. weiterverfolgen! I1t,ütjeter 2eh1nftdrhIJten - Dcii ärztlichen Somintags- di e II s t. versieht in Kitzbühel am Sonn- tag, 19. Oktober, Dr. Hans K aas e - r e m, Hinterstadt 16, Tel. 465. - Gästefrequenz. Am Bonn- nerstag, 16. Oktober, weilten in Kitz- büliel 144 Gäste (Vorwoche: 169). - Gestorben sind: am 1.2. Okto- ber der Oberförster i. R. Anton L e i t- n e r im 74. und am 13. Oktober der Fuhrwerker und Handelsmann Adolf B a n c h e r i im 84. Lebe nsjahr; am Freitag, 17. Oktober, im Krankenhaas zu St. Johann Schuldirektor a. D. Much W i e s e r. Das Begräbnis ist am Sonn- tag, 19. Okt., am Wilden Kaiser. - Getraut wurden: der Hilfs- arbeiter Josef iTof e m, Siedlung Ii, mit der Huoteiaugcstellten Gertrud II o 1 z in- „, ;e n- g e r aus Bergau, Niederösterreich. -. Uber Radio Innsbruck Spricht an) Freitag, 24. Oktober, 19,1.5 Uhr. 1)r. Viktor Gerald K a s p a r, Kitz- bühel, über „Unser Wirtschaftsziel und der Fremdenverkehr", worauf unsere Leser hiernit aufmerksam gemacht seien - Die Volkshochschule eröff- net das Jahr mit dem Vortrag: „Bän- kelgesang und Stegreifdich'tung aus Ö- sterreich - Vom Kasperl und vom ha- b'n Augustin." Es sprechen: Frau Dr. Hromatka-Neusser und Frau Gitta von Czezik-Müller. Ort: Restaurant Chizzo, 1. Stock (ohne Restaurantbetrieb). Zeit: Dienstag, 21. Oktober, 20 Uhr. Regie- beitrag 4 Schilling. Oberrörfter 2inton £citner t A:rn 15. Oktober wurde der Oberför- ster i. R. Anton L e i t n e r, Besitzer des Hauses „Germania." in Kitzbühel, auf den Schultern seiner Kameraden der Forstverwaltung iu Grabe getra.- gen. Ein arbeitsreiches seinein geliebten 'Wald gewidmetes Leben fand sein Ende. In Kössen geboren kam er als junger Revierförster nach Brandenberg, war
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