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amtag, 23. 21u9u4 1952 13reio 30 Orofffien, 3cbredbe3ugegebÜbr 15.— 3. 3a)rqan9. )umn1er 34 sonntag, 60m3taq fertlitf,er 24. Uugut, 1ndentteije in Reit. cin3ug tier otocten, 23iiebofijempfang, Mufifftanöcbeti, 5euerttierf erqeuer In Reift herrschte seit dein Glochen- guß ständige 3ereitschaft, eine ge- spannte und froilockende Erwartung in allen Häusern, allen Familien, und selbst hei der einsamen Rentnerin und dem alten einschichtigen Taglöhner; denn alle lzc3en sie an dem Glocken- werk ihren Ante-1 genommen, ihr Cpfer n Freude und in Sehnsucht nach einem schönen Geläute dargetan. Es sind alle Glockeinar:en, die Reither, und am Sonntag wir -j 7 - Weihbischof Dr. Johan- ces F i 1 z e r. nach zwanzigjahriger Ab- wesenheit, --h,e Glocken weihen. Knapp fünfzehn Jahre waren die vo- igen Glocken auf dem Turin, all sie durch die Ereignisse des letzten Krieges aeruntergeholt wurden bis auf zwei kleine Glocken. von denen di ileuc zur Erreichtng der Klangreinheit wie- der eingeschmolzen wurde. Das Zöng- IöC dein. mi Vclksmund die Hei(lelI- glocee genannt, ist wohl eine der inter- essantesten und ältesten Glocken, die in Ti col auf einem Kirchturm liiingt diese Idieb ileitlt erhalten seit urdenk- licher Zeit. Am Samstag \[ttag werden die vIer neuen Glcckeii mit festlich gesclinicick- teii Wdgeii (10(1 IF fer(ien aus Kitzbüliel geholt und ihrei i \Veg ilurch die St adt Wire der winderbnie r1(-)J1 der ‚‚Großen" scllrrUcke1 Tu T.ünieliau werden die 01ockenw.igen ron der MlusikkapeIle em)angen. Der eigentliche Festzug be- ginnt beim r1iischilel\vi ei, Wo (ice Bür- geriTTeister mit (heu (il enleiii(leriiten. die Schukinde', die Jungfrauen. die Jung- die T3i1ucrinnen. die Heimk'di und nie Freiwillige Feuer\vehr so- wie das ganze ?farrvolk das festliche Geleite bilden. Tiie hohe Geistlichkeit, mit Bischof Filzei, au lei- Spitze. er- wartet den 01 oek mzug auf dem Dorf- platz.. Ihn 8 Uhr abends gibt die Musik- kapelle am Dorfplatz ein Ständchen ein kleines Fcunwerk und Bergfeuer vom Astberg und vom Bichlach kün-. den den Vorabend der Weihe. An g Sonnta, nach der Singmesse in der Kirche. schreitet Bischof Filzer mit der gesamten Assistenz und den Gick- kenpatinnen zum Weiheplatz. Licentiat Sebas:ian II itt e übersezt durch den Lautsurecher für das Pfarrvolk den um- fangreichen 1ateniischen Weihetext. Aen Anfang stehen die sieben Ball- psalmen; nach diesen erfolgt die Wei- he von Salz und Wasser. Mit dem so geweihten Wassee wäscht der Bischof die (1-hocken innen und außen, sie wer- den gleichsam getauft und sollen da- mit der Ma.eht des Bösen entzogen wer- den. Sodann erfolgen die erste, zweite und dritte. Salbung. Der Bischof zeich- net (1),5 erste Kreuz auf die Glocken: euer Klueg an das Ohr des Volkes dringt, nge in ihm der Eiter für den Glauben wachsen, mögen fern- gehalten werden Hagelschlag, Sturm - w in(l und [Jn\vetter (10(1 (lc bOsenMach- te mögen erzittern und fliehen v)r dem auf die Glocke gezeichneten Banner ds heiligen Kreuzes." Nach der zweiten und dritten Salbang folgt hic Glocken- beräucherung : ‚.Wenn der Klang die- sei. Glocken durch die Lüfte dahin- schwel)t. mögen Scharen von Engeln die Feldfrüchte reiner (llhiiibigen in ih- re Obhut nehmen und ihnen Leib und Seele beschirinezi." Der Diakon singt das Evangelium 1-herauf erfolgt das Anschlagen eier Glocken und der Chor „Großer Gott, wir loben Dich 1" Während der \\T( ihle werden iMlasik- stücke und Lieder vorgetragen. Im Saale des Rcitherwirtslieuses, von (lcssell Giebel zu. Ehren des Tages die bcrühiol:e ..Jöchlfahne' wehen wird, \cra1nuic1 ii sich die Ehrengäste und (bis Pfarrvolk zum Festmahl. Der Nach- mittag muß ausecichen, neu die Giok- ken in dn Turne zu bringen. Die Kitz- liüheier Bali firma Unterberger & 1-Liter wird lmiczu in eier inännJclucn Dorf- jugend eifrige Helfer finden: denn am Abend soll (las Werk den Meister lo- bcd, Meister Bühl aus Hileing; und in Rcith wird Eitel Freude sein. Das G1ockenkcmitee würde sich freu- en, wenn auch Leute aus der Umgehung an dem Ehrenta des Pfaervolkes von Reift teilnehmen. rüfcfjtenfonert Öer 5taÖtmuFif Am Sonntag, 24. August, halb 11U1ir, veranstaltet die Stadtmusik im Garten des Grand Hotels das zweite Früleschop- penkonzert. Von der Direktion des Ho- tels werden zum Konzert wiederum Bier und Würstin ausgegeben. Dem ersten Frühschoppe nkonzert vor vierzehn Tagen wurde wider Erwarten von Seiten der Ghste und der Kitzbühe- her außerordentlich großes Lob zuer- kannt. Als die Stadtmusik im Park des
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