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Seite 2 Kitzbüheler Anzeiger - Samstag, 9. August 195 Kostüm und Handlung klassischen Ge- richtsfall nachgebildet. Feuerschützen. In der Tracht des 16. Jahrhunderts mit Hauptmann, Zieler und Marketenderin. Hier war es die Schützengilde die diese anerkannt iii- storische Gruppe zusammenstellte. Die Feuerschützen gehören mit den Eis- schützen zu den ältesten Vereinen Kitz- bühels. Die Postkutsche. Aus dem 18. Jahr- hundert stammend. Vertraute Klänge des älten Posthorns. Reizende Bieder- meierpärchen. Wurde vorn Personal des Postamtes aufgebracht. Was sind doch dort für reizende Damen beschäftigt! Hauptmann Schlechter. Ein Begriff für Kitzbühel aus den. Jahren der Frei- heitskämpfe. Trachtenverein Kitzbühel. Goldene Hochzeit anfangs des 19. Jahrhunderts. Ein überaus liebherziges Bild besonders für 'Trachtenkenner. Trachtenverein Kitzbühel. Alte S'enseiischmiede. Einstmals in Kitzbühel gut florierender Industrie- betrieb. Aufgebaut von Schni iedmeist.er Anton Pichler und seinen Leuten. Diese fahrbare Betriebswerkstätte mit dem riesigen Wasserrad. dem Schwanzham- hier, Esse und Blasbaig, den unermüd- lich arbeitenden Schmiedrneister und- -gesellen mit glühendem Eisen. gab allen ein sinnreiches Bild von der da- maligen schweren Arbeitsweise des Handwerks. Turnverein. Sonnenverbräunt in strammer Haltung, im eindrucksvollen weißen Turnerkleid. stellte Georg Nuß- baumer dem Publikum die Turnschwe- stern und Turnbrüder vor. Feuerwehr. Eine uralte Spritze, rie- sige Feuerhaken, Tucheimer und die Mannen in der alten braunen Uniform. Unterhaltsam im Hinblick auf die der- zeitige moderne Ausrüstung unserer Wehr. Züglein der Giselabahn. Ein beson- ders schönes Stück stellte das Perso- nal des Bahnhofes Kitzbühel zur Er- innerung an die Eröffnung unserer Ei- senbahnlinie im Jahre 1875 dar. Das Lokomotivehen mit dem Aussichtswa- gen war sehr natürlich dargestellt; ein- fach. wundernett. Stadtmusik. Die Veranstalterin des Festes mit Kapellmeister Andrä Kraus. Lustig wehten die weißen Hahnen- Filmtheater Kilzbühel 8. bis 10. Aug.: Verbotene Leidenschaft 11. u. 12.: Unter dem Himmel von Paris Aug.: Eine amerikanische Tragödie u. 15. Aug.: Frühlingsstimmen 16. u. 17.: KIM, Geheimdienst Indien Filmtheater St. Johann L T. 8. bis 10. August: Maria Antoinette 11. und 12.: Schwarzes Kommando August: Epilog (8 Uhr) und 15. (nur h.ab 4 und 7): Hochzeit mit Erika 16. u. 17.: D. Wilderer von Schliers federn von den Geinzelhüten. Ihre Marschklänge erweckten frenetisclien Beifall. Der erste Radfahrer. Elans Huber auf dem Eisenrad. (1880.) Alpenverein. Einsame Bergzinne; auf den Gipfel kletternder Bub. Davor das älteste Alpenvereinsmitglied Martin Hit- zer. und Johann Weidner. Erste Hornbesteigung mit Schnee- schuhen. (1883.) Besetzt mit den älte- sten Skifahrern Friedensbacher, Zwick- nagl und Engl. Zusammengebaut von der Skischule. Verschönerungsvereiri. Die(iustige Ge- schichte vom Liebespaar und dem stö- renden Polizisten mit dem Amtsbücherl. Hornwagerl. Vor 50 Jahren gab es noch keinen Jeep und keine Seilbahn aufs Horn. Das Plüschwagerl stellte Gräfin Charlotte Schall vom Tenner- hof. Der Fahrgast in entzückender Auf- machung war Fräulein Grete Vogl. Das erste Auto Vorgeführt vom Sportklub. Im Wagen saßen die ersten Kitzbüheler Tennis- und Eishockeyspie- ler in der damaligen Sportausrüstung. Bootsfahrt im Kitzbühelersee.Michael Eder verstand es ausgezeichnet, mit einer lustigen Bootsfahrt die Wichtig- keit unseres Sees in der Entwicklung der Sportstadt zu demonstrieren. Grand Hotel-Übergabe 1902. Der Bau des ersten Großhotels in Kitzbühel ist und bleibt ein Markstein unserer Stadt- geschichte. In Tradition nach dem Va- ter, der seinerzeit beim Bau des Grand Hotels die Zirnmermannsarbeiten aus- führte, haben seine Söhne, Peter und Christian Egger, das Hotel im Maßstab 1: 200 rekonstruiert. Musikkapelle Aurach. Kapellmeister Roman Hinterreiter. Die Auringer brachten mit ihren schneidigen Mär- schen eine großartige Stimmung mit. Edelweißgilde. Ein hochalpiner Ver- ein verwegenster Bergsteiger, die ihre Hauptversammlung satzungsgemäß nur im Fels über 2000 Meter Höhe abhalten dürfen. Schöner Wagen; Vorderseite Eis und Schnee, Rückseite sommerliches Kalkgestein. Besetzt von Alpinisten bei- derlei Geschlechts. Fußballklub. Recht originell in einer „Elfer-Szene" dargestellt. Der Pfeifen- mann verhängte Freistoß auf Freistoß. Jägerwagen. Ein Jäger im Gebüsch auf einen Auerhahn zielend. Sehr ideen- reich zusammengestellt von Max Wer- ner jun. und seinem Jäger Söliner aus A.schau. Moderne Verkehrsmittel. Farbiges Markenrad, zwei funkelnagelneue Mo- torräder und ein offener Viersitzer. Ar- rangiert vom Touringklub, Willi Edier. Motorrad-Skijöning. Skifahrer mit auf Rädern laufenden Skiern. Winterwagen, beide Gruppen zusam- men gestellt von der Skischule. Keilhose von Hans Miedler Sozusagen der „Herr ohne Oberleib". Die Attrak- tion im modernen Teil des Festzuges. Skierzeugung. Die beiden Skierzeu- gerfirmen Hansjörg Schlechter und Mi- chael Ober zeigten in der Aufmachung des Wagens, daß unter der Marke Kit.z- hühels Skier in alle Welt gehen. Oberndorfer Musikkapelle. Kapelirnei- Alois Jakob. Diese sehr sympathische Kapelle durfte im schönen Reigen des Zu --es nicht fehlen. Hoteliers. Ein überdimensionaler Kof- fer, in dem der Bichlalmomnihus Platz hatte, und der sich daher von selbst fortbewegen konnte, versinnbildlichte den internationalen Gästezustrom nach Kitzbühel. Olyni piawagen. Auf einem eckigen Turin die Olympiaschale, dahinter eini- ge große Ehrenpokale von Pravda und Molter:er, umgeben von unseren Olym- iiateilnehmern und Rennläufern. Die- sen Wagen stellte der Skiclub, und er- reichte mit seinen Rennläufern beim Publikum überreiches Lob. Es war wie so oft: das Beste kommt zuletzt. Nach dem Festzug nahm der Jahr- markt seinen Lauf. Eine unzählbare Menschenm enge (die Vorsichtigsten sprechen von 6000, die anderen von 10.000 Besuhern), die vorher dein Um- zug zujubelten, trat in die Stapfen des Frohsinns. Und die Veranstalter mach- ten es ihnen leicht, denn an allen Ecken und Enden boten sich Gelegenheiten da- für. - Wenn wir in unserem kleinen Blatte noch eine Besonderheit erwäh- nen dürfen, so sei es die Idee, durch das Aufgebot des Festzuges den bisher üblichen „Jahrmarkt" zu einem „Kitz- büheler Fest" umzuwandeln. Die Idee stammt von Karl Planer, durchgeführt hat sie Kitzbühel selbst. Helft alle mit, unsere Kapel- 1 e n le r h a lt e n! -- Spenden nimmt die Redakton,Kitzbühel, Hinterstadt 17, entgegen. 3Iat3fonert4kogrnmme 5 a m s t a g. 9. August, 20,30 Uhr: F1orentinerinarsch von J. Fucik. ‚ ‚ Nachtschwärmer' '.Wal zer v .Ziehrer Ouvertüre zu „Barbier von Sevilla" von G. Rossini Slawische Rhapsodie v. Friedemann Fantasie aus „Traviata". G. Verdi „Seiffertitz". Marsch v. Achleitner Mittwoch, 13. August, 20,30 Uhr: Egerländermarsch von W. Kopetzky Luxemburg-Walzer von Fr. Lehar Ouvertüre zu „Frau Luna" v. Linke „Mein Österreich". Fantasie für Flü- gelhorn, v. Rosenkranz Oberösterreichisches Liederpotpourri „Mussinan". Marsch von Carl
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