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va bb mn3taq, 2. 2Iuqut 1952 preig 30 Oroftfien, 3abreöbe3uq gebübr 15—e5 3. 30brgang, nummer 31 Am Sanis;ag, 2. August, um 7 Uhr abends, marschiert der Festzug vorn Sportplatz au und zeigt sich dem ver- ehrten Publilum. Gästen wie Einheimi- schen. Die Gäste werden so manche Festzugsgruppe verwundert betrachten, üi die Kitzbüheler sind es alles be- kannte Bilder aus der Geschichte und aus jüngster Vergangenheit. Zu sehen gibt es aber schon den ganzen Tag etwas. Die Hausbesitzer werden mit, den Fahnen herausrücken, Balkone und Wohnungsfenster werden hefiaggt und geschmückt - Pannen- zweige stehen im Eeuerwehrzeughaus zur freien Verfügung -- und wer es 'eeht nett machen will, schmückt mit Blumen, bunten Bändern, Lampions und Laternen sein trauliches Heim nach außen, zur Freude und zum Lobe des ?ublikuns. Auch die Vorbereitungen zur Aufstetluag des Festzuges werden so manch ungewohntes Leben in •die Stadt bringe--L Verkleidete Dirndln und Männer, prächtig geschmückte Pferde, verbaute Traktoren mit Anhängern wie Salonwägen. Welche Frau wird mit ih- rem schmucen Dirndl warten, bis es Abend wird? Alle sind siei gerne „ran- ig" und wollen bewundert werden. Es ergeht nochmals der Ruf an alle Kitz- bü,heler: ‚Haraus mit den Trachten!" Frauen wie Männer. Die Geschäfte werden früher ihre Tore schließen; es soll allen, den Ge- schäftsleuten wie den Angestellten, die Möglichkeit gegeben sein, sich schmuck zu machen und befreit von allen Ge- schäfts- und Alltagssorgen 'den Tag und die Nacht zu genießen. An die Jugend, so zwischen 13 und 17 Jahren, e;geht die Mahnung, ihre Pfeifkonzerte, wie sie in unliebsamer Weise bei den letzten Platzkonzerten eingerissen haben, zu unterlassen. Pfei- fen empfinde; niemand schön. Unbe- lehrsamen sei geflüstert, daß se nöti- geefalls mit „,-nein Platzverbot zu rech- nec haben, wozu der Exekutive ja das Iuendschut2gesetz genügend Durch- ftihrungsmögtichkeiten bietet. ""1)( 1. w'r wollen auf k e i n e i Linie i rgeiid einen Radau, sondern den Pa,g und die Nacht in herzlicher Eintracht und Frölilicl'ik.eit verbringen ; die Kitz- büheirr mt ihren lieben Sommergästen und (Lese mit uns. 1)er Stadtmusik als Veranstalterin des Festes wünschen wir gleichzeitig ein au{geschl•oss'enes Publikum, das mit der Erweri)ung von Eintrittskarten (S3.— pro Stück.) nicht kargen wird und auch auf eins Konfetti- und Papierschlangen- werien nicht vergißt. Diese Art Übr- fälle waren stets als Beweise der V or— empfunden worden, und so soll es auch bleiben. Dci' Erlös gehört der Stadtrnusik. Ufld diese muß daraus die beachtlichen Kosten zur Durchführung des Festes begleichen. P 1' 0 g r a in ni ti Uhr Aufstellung des historischen Festzuges am Sportplatz; G Uhr Fanfareiibl.asen vorn Pfleghof aus: Böllerschießcn, arsciilies- senil Glockenspiel vom Kathri- nenurm. 7 Uhr (pünktlich) Beginn des Festzu- ges. vom Sportplatz Richtung Bahnhof. Anschließend großes Jahrrnarkttreiben in der Inneren Stadt; Freinacht. Wenn die Stunde kommt und vom Kathrinenturm das Glockenspiel ertönt, der Istzug über die Jochbergerstraßc zieht -‚inii die Fanfaren ertönen, rufen wir allen in Kitzbühel weilenden Fest- besuchern zu: ..Fe--n sein, bein ander bleibn!" um stitpitbler 30rmorft Anläßlicle des Kitzpichler Jahrmark- tes verkehrt am Sonntag um 2 Uhr früh ein Sonderzug vom Bahnhof Kitz- hühel Richtung Wörgl. Där Sonderzug hält n jeder Station und in Wörgi be- steht Anschlußmöglichkeit nach Kuf- stein. erinutborungen bed eeitau6fcbuffeß Für den historischen Festzug werden bereits am Samstag Mittag Programme ausgegeben Zur 'Verteilung der Pro- rarnme, (1:0 auch eine ausführliche Le- gende über die historischen Festzugs- gruppen enthalten, werden .Fest- chirndln" in Tracht gebeten, sich in der Festkanzlei zu meiden. Am Samstag, 2. August, befindet sich die Festkanzlei im Büro des Verkehrsvereines am Hauptplatz Weiters bittet der Festausschuß die Hausfrauen ihre Einkäufe am Samstag schon so zäitlich zu tätigen, daß den Geschäftsleuten die Möglichkeit gege- ben ist, di Verkaufsläden schon um 17 Uhr zu schließen. Die Geschäftsinhaber. besonders in der Vorder- und Hinterstadt, werden gebeten, in der Nacht vom, Samstag auf Sonntag die Lichter in den Aus- lagen brennen zu lassen und diese zu dekorieren. Der Festausschuß weist auch darauf hin, daß nach dem Jugendschutzgesetz Kinder sich; ab 9 Uhr abends nur mehr in Begleitung Erwachsener auf öffent- lichen Straßen und Plätzen aufhalten dürfen. Der Festug beginnt pünktlich! Da- rum besorge sich jeder frühzeitig einen schönen Platz. Die Konfetti- und Pa- pierschlangenstände sind bereits am Nachmittag geöffnet. Wenn der Fest- zug vorüberzieht, soll endloser Jubel und Beifall ertönen, Blumen, Konfetti und Paierschlangen über die Festzug's- gruppen he-niedergehen. Niemand versäume den Besuch des Kitzpichler Jahrmarktes, denn die Dar bietungen sind so zahlreich und originell, daß dieses Fest zu einem unvergel3 lidien Erlebnis zu werden verspricht. ZaIrmnrft 1952 -. bad cf1fie it3büE)et 6on'er3ug in6 23rientof 2 Ur, Itiffitune oaIfcfen 1 £tir nnd'1
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