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nmtnq. 17. 210bemeer 151 T3rei6 30 Ebrofffien, rebeuqqebür 15.— 2. n3rqona. ummer 46 C1e\verl)e vie linericclia-ft iSt 1)e- 1- nüht, sich fOfl falscheii. Vorurteilen und überlebten A nschauungsn fee nachen und dieses Bestreben ist. der Ausgangspunkt einer neue ii \V ii t - schufts- und Gesellschaftsordnung und damit schließ-, sich (las Grab übe den wirtscliaft.l iche n ni Id Ol it i sc ien Libe- ralismus. Es ist vorteilhaft, am Ausg.lngsj)unkt einer neuen Ei:twicklung Bilanz für die abgelaufene Zeit zu ziehen. Dieser Rückblick ist für uns Bauern durch zwei hittei e Feststellungen gekennzeich- net: Wir sind geistig und zahlenmäßig unterlegen Der Bauerntand war der erste B- rufsstand überhaupt und wir sind nicht wenig stolz auf diese Tatsache. Wir dürfen aber nicht übersehen, daß uns Berufe, die sich vor 60. 70 Jahren aus uns heraus entwickelten, ii zwischen weit überholten. Die gewerbliche Wirt- schaft hat durch eine umfassende, di ei- bis vierjährige Ausbildung für die Lei- stung ihrer Berifsangehörigeii das Pc ä- dikat „Fa.c.harheit" erzielt. Sie schüt- zen und heben den Standard ihrer Be- rufe durch der_ Befähigungsrch.chweis. Täten wir das deiche, dann hätten wir heute nicht hunderte von bäuerlichen Betrieben in niehtbäuerlichen Händen. Die Landwirts(- haft mit ihren vielseiti- gen :etriebszveigen glaubte scIi ohne umfassende Ausbildung ihrer Berufs- angehörigen im wirtschaftlichen und Existenzkampfe, zu behaupten. :)ie Ver- säumnisse von damals zeitigten die Fc1- gen von Heute: wir werden politisch nicht so ernst genommen, wie die an- deren und nehmen im Rahmen der Ge- samtwirtschaft iiie Stellung eines Hilfs- arbeiters ein. Der Lohn für unsere Ar beit ist ein dementsprechender. Die La.ndwirfschaftsförderung muß mehr als bisher ihr Augenmerk auf eine umfassende Berefsausbildung uni -Lehre legen und eine weitsichtige Eet.riehs- i lanu ug soll der w i rtsch i ff1 ich cm Stä kung des einzelnen Bauern dienen. Das (lewerbe bedient sieh der mo- dernsten k aufmiin Ii i-a'hen Mittel, uni ihren Erfolg günstig zu gestalten. Sie ist befäliigh die wutsuliaflijehe Lage ihrer Bei iii 1 e 1 i ffti iiiii äßi' 1111(1 beweis- kräftig zu belegen. Die wiitsehi.fthiclien Vorgänge des kleinsten Betriebes wer- den festgehalten; diese werden aiisge- wertet, vergrößern die Wettbewerbs- iälugkeit und steigern die (ewiniI- chancen. Knapp 0,4 Prozent der bäuerliche ii Betriebe machen das gleiche. Für die anderen ‚delt en praktisch folgende drei Erfolgsstufen: geht es s e h r g u t. ver- bleibt für die Arbeit des Bauern nich seiner Familie ein bescheidener Lohn geht es g u t, arbetet die bäuerliche Familie umsonst geht es s c h 1 e c h t. tritt zu einkorninenloser Arbeit noch der Substanzverlust und die Verschuldung. Die Zukunft wird uns zwingen, nicht nur zu arbeiten, sondern auch zu ler- nen, zu rechnen und zu kalkulieren. Scliweißtropfen. allein stehen in unserer Zeit sehr niedrig im Kurs. Trotz (her Abneigung bäuerlicher Kreise für die landwirtschaftliche Buchführung wird diese für die Zukunft eine zwingende Notwendigkeit werden. In einer Zeit zu leben ist. ein Zu- stand, sie zu gestalten wird erst zur Aufgabe. Der Erfüllung dieser Aufgabe muß die Mehioratioiz der Köpfe und Herzen vorangehen. In diesem Sinne ist auch die Gründung (her Jugendsek- tion 'des Tiroler Bauernhundes zu ver- stehen und dieser Zweck macht sie blei- bend zu einer zwingenden Notwendig- keit.. ibütjeter 2etiolntiifjrhtjten Den ärztlichen Sanntags- ii 1 c ii s t in Kitzbühiel versieht. am Sonn- lag, 18. November, 1)i'. Walter Rum- f3 uin- p o Id. IJalinenka.nunstraße, neben Pen- sion Ziina, '!1eld- phoI1 482. (l eboren wurden ein (3 e - o 1' g 'den Elieleuten Georg Gasteiger, Bauer zu hemmte 1 und der Frau Ger- traut, geh. Pletzer ; ein N i k o 1 a ti s der ilausgehilfin Anna Ziepl. zu Metz- gerleiten -- Getraut wurden in Salzburg der Polizeibeamte Georg 0 b e r n a u e r mit der Stadtam mgest.ellten A nnema,rie Krimbacher. (3 e s t o r b e ii i S t am '3. Novem- ber das Kind Therese K o g 1 e r, Kanal- gasse 27, mi Alter von 2 Jahren. —Das 30. Ho eh z ei tsj ab ii ä um feiern ain 21. November der Maler Au- gust V o ii d r i s t mit seiner den Kitz- bühelern als Badefrau vom Warmbad bekannten Gattin IP a u 1 a, geb. Besat- ti. Wir gratulieren herzlich - Fremdenwerbung in Hol- 1 a ii d. Der Filmmann Jan B o o n zeigte kürzlich in Me,rar und Lana vor be- geistcrten Zuschauern seine Lichtbilder „Farbensymphonie aus Österreichs Bergwelt". Bonn beabsichtigt, dem- nächst seine Vorträge in Holland zu wiederholen, wo er auch vor Reisever einigungen und Skiklubs Bilder vom modernen Skilauf Skischule Kitzbühel - a.rl Koller) zeigt. - am e r a ü s c ii a f t s r e f f e n G e b. J g. R g t. 13. Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. November, ver- anstalten ‚die Angehörigen des genann- ten Regiments in Zell am See ein Ka meradschaftstreffen zu dem alle Ge- birgsjäger dieses .Regimentes herzlich eingeladen sind. - Gewerbei eferent Werner G r ü n e r t wurde wegen mangelndem Nachweis seiner österreichischenStaats- bürgerschaft von seinem Dienst, bei der Bezirkshauptmannschaft enthoben. Ge- rüchte über Unregelmäßigkeiten im Dienst entbehren jeder Grundlage. Lft#Cnntni#e nnb eolgerungen ber Nutrufeaft Obne utnfaffene Uut4tbunq feine 23enu»tunq im hirtjcfjaftticfjen tiIten3famW. - )ReIiorntion öer Röpfe unö 5,er3en. Zen flicIaef 'Beb
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