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Via bb. t5omtog, 20. Oftoher 195,- preid 30 'rofchen 2. 3cibrgting. Tummer 42 Diese schön€ Graphik wurde von Ar- chitekt W. ? i c k, Kitzbühel, entwor- fen. Die tatmuik Kitzbühel, die die- sen hüTchei Entwurf vorn Künstler kostenlos zur Verfügung bekam, wird dieses Zechen künftig bei allen gegebe- nen Anlässen verwenden. i1 2 I1eftr hotuttrtjten Die £egenöe um neuen StaÖtbrunnen Die Idee zi diesem Brunnen brachte ein Gemeinderatsmitglied aus einerBau- ausstellung u Hannover mit nach Kitz- bühel zu:ick und Walter Nikolaus Pra- chensky, der Stadt wohlbekannt durch das Fresko an der d'assade der Katha- rinenkirche, machte nach dessen An- gaben den Plan. Seit Samstag voriger Woche pLätseLert nun lustig köstliches Trinkwasser in das aus Oetztaler Gra- nit gemeißelte Becken, das am Außen- rand vier gehaueize 3ildchen bekommen hat, und zwar die Kitzbüheler Garns, ein Edelweiß und zwei Rosetten. Ur- sprünglich sollten Charakterköpfe aus Tirols ruh mreicher Vergangeiheit (An- dreas Hofer) die vorstehenden Granit- knöpfe zieren, jedoch der Granit war mit einer derartigen Bearbeitung richi einverstanden, utid so hat auch die .‚Gams" ein Uwas eigenwilliges Aus- sehen bekommen. Den Dorn- und die wasserführeiclen Arme aus Kur,fer machten eine Innsbrucker Firma; das sechsteilige Eisen gitter stammt aus der Werkstätte für künstlerische Schlosser- arbeiten 7ranz H a n t i c h. Die Ver- feinerung der Steinteile, Garns und Bo- setteu führte der frühere Kitzbüheler Steinmetz Georg Silberberger (Krrrnsach) durch. Für besinnliche Leu- te, die gerne den Gesang eines Brun- nens hören, wird noch, angerückt an die Kirchenmauer. eine bequeme Sitz- bank erstehen. Um den Brunnen herum und zugleich auch rund um die Kir- che ziert den Boden ein neues Stöckl- pflaster. Also, Kitzbüheler, ergreift nun Be- sitz 'con diesem Brunnen. habt Freude daraa und lasset bitte auch keine Ver- unreinigung zu. Die Abflußlöcher sind nämlich so genau bemessen, daß bei Ansetzen von Papierchen etc. an diese ein ETeberlaufen droht. Daß der Brunnen zwei Arme bekom- men !at und sein Wasser demnach auch in, zwei Hurnmelsrchtungen verschenkt, ist Lisicht. Es will aber damit nicht gesagt sein, daß ein Arm westliches- und estliches und der ai-idere kommunistisches Was sei, vergießt, wie es Z. B. vergleichs- weise den Mänteln am Christophorus- bild --lurch einen Kritiker in die Schuhe geschoben wurde. Dieser Christophorus, von dem inst Kitzbühel widerhallte, ist übrigens zu einem wohl von niemand beabsichtigten, jedoch sehr originellen Wallfahrtsort gewarden: man sah wie- derholt Hcchzeitsgäste, die sich davor ihr Erautbild machen ließen. YIte13germeiftcr Zofef buber t Urerwartet schnell verschied am 10. Oktoeer 1951 der im ganzen Bezirk ob seiner gcschhftlichen Tüchtigkeit, seines ofr 'biederen Charakters bekannte Metzgerrne:.ster und Realitätenbesitzer Josef Id u b e r im 74. Lebensjahr. Am Vortag saf er noch auf seiner gelieb- ten Hausbank, voi allen Vorbeigehen- den gegrüdt und angesprochen. Das große Begräbnis, das ihm seine Ange- hörigen und Mitbürger, Zunftgenossen und Freunde bereiteten, legte Zeugnis ab van de Achtung, die er sich zeit seines Lebens in Stadt und Land er- worben hatte. Josef Huber stammte aus einem der ältesten Kitzbüheler Bürger- geschlechter. - Geboren wurde eine Bettina Hilde dem Kaufmann Ralf Ritter und der Frau Helga, geb. Wolman, Kitz- bühel, Hirzing. - G e s to r b e n ist am 9. Oktober der Fabrikant Johann Czajanek, wohn- haft gewesen Aschbac.hweg Nr. 464, 85 Jahre alt. - Verl ei h u g. Dipl. Ing. Wido M es s er k 1 n g er der Bergbahn AG. erhielt vörn Bundesministerium für Han- del und Wiederaufbau die Befugnisse des Zivilingenieurs. - Den ärztlichen Sonntags- 1 je n s t versieht in Kitzbühel am Sonn- --ag, 21. Oktober Frau Dr. Editha E i n siedl, Ordination: Hinterstadt 11, Tel. 386; Wohnung: Nordlandhütte, Tel.488. - Gästefrequenz. Am 18. Okt. waren in Kitzbühel 90 Fremdengäste gemeldet. - Silbernes Hochzejts- und Berufsjubiläum.. Am Donnerstag, 5. Oktober, feiern die bekannten Wirts- eute vom Gasthof ‚ ‚ hEisenbad", Wolf- gang und Ursula H a g s t e i n e r (geb. Schießl), ihr silbernes Hocirzeits- und Berufsjubiläum. Frau Ursula die heute zu den bekanntesten Wirtinnen des Bri- xen- und Jochbergtales zählt, heiratete als jüngste Tochter des Stöckibauern in Kirchberg und hat sich seit dem er- sten Hochzeitstag mit Haut und Haar dem Gastgewerbe verschrieben. Ihr all- zeit freundliches Wesen, ihre Liebe zur i{üche begründeten den guten Ruf ihres idauses und die Verehrung ihrer Gäste. Wir, ihre frohe Tischrunde, erheben das Glas zu den herzlichsten Glück- wünschen zum „Silbernen" und auf ein frohes Beisammensein weiterhin. - Ehrenabend der Kitzbühe- ler Skiläufer. Der KSC hat in sei- ner heurigen Hauptversammlung be- schlossen, dem erfolgreichstee Rennfah- rer, Christian P r a v d a, sowie den sei- nerzeitigen Klassespringerri, Sepp Klingler, Hans Mariacher und Sepp S a ii e r, das Goldene Ehrenzei-
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