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V.b.b. omtftnq. i. Oftober 151 J,3tei.4 30 ofctjn 2. Zrnna. 9zummer 41 Am Sonntag, 7. Oktober, 11-111) 10 Uhr, wurde in Kitzhühel die ri e u e 1-1 a u p schule feieTlich eingeweiht. Die Weihe begann mit einem Musikstück der Stad:.musk. Bürgermeis:er Dr. C. v• B u s c Ii m u n begrüßte die Festgäste, die Eltern uad die Jugend. Seine An- sprache schloß er mit den stolzen Wor- ten: „für unsere Kinder ist uns (las beste gerade gut genug", und damit clo- kumentie:ce er die frucht.bae Arbeit der Stadtverccetung als Finanzier und der Handwerker, Techniker und Kü ast- 1er, die S:eirt auf Stein zur Schaffung dieses Pr.ch:eaues getan hatten. Ein beliebter Sohn der Stadt, Exzel- lenz Weihbischof Dr. Johannes F ii - z e r. laslie 7eldmesse. In seiner Pre- digt gab er der Freude Ausdruck, laß seine Heimatstadt durch den Fleiß sei- ner Bürger eh so schönes Schulhaus bekommen habe und daß er mit Genug- tuung der Einladung zur Weihe gefolgt sei. Nach einem alten Brauch waren die Klassenkruzifixe: (von Paumgartner, Schwaz, und Dangl, Kitzbühei) zu bei- den Seiter: des Feldaltares zur Weihe niedergelegt rorden. Bei (1erWeihe des Schulhaus wurden diese von Schul- kindern in die neuen Klassenzimmer ge- tragen. HauptschuUirektor Franz K a 1 e r, nun im Besiaze der Schlüsselgewalt, dankte in einer Ansprache in bewegten Worten Bürgermeister Dr. C. v. Busch- man und den Vizebürgermeistern, Stadt- und Gemeinderäten und allen jenen, die direkt odec indirekt an der Erstellung der neuen Schule mitgewirkt haben, wo- zu auch alle Steuerzahler der Stadt Kitz- bühel zählen Er gedachte auch des vorigen ü-emeinderates mit Altbürger- meister Walter H i r n s b e r g e r und des denkwürdigen 12. Oktober 1948, an welchem Tage im Rathaus der Beschluß zum Bau eines neuen Schulhauses ge- faßt Wurde. Landesshuirispektor Landesrat Pro- fessor Dr. Har.s G am per und dessen Stellvertreter Pcof.Ambros M a y r (wel- eher als Jiziglehi€ in Kit:zbiilie] wirk- te), beglückwünschten die .Tugend uccl die Lehrerschaft Kitzbühels zu ihrem neuen Haus-. T)le Aufgabe des Lehrers sei neben der der Eltern de ungleich größte in der Gesellschaft, denn (Le Jugend zu erziehen und zu lehren glei- che der M-eisterarbeit des Schöj:fers. Dieses Hais ve:rpliehte auch (hie Ju- gend, den vergossenen Schweiß der Er- bauer durch redlchien Fleß zu be- lohnen. In die Reihen der Redeec schritten auch der Präsident des Tirler Lan(- tages Johann Obermose: und Be- zirkshauptm ann 0:erregierungsrat Dc. Hans v. T r e ii t i n a g Ii a. Präsident Obermoser, welcher sich wdhrend der Bauzeit uni lie Beschaffung von Regie- rungshilfen erfolgreich bemühte, ver - sl:rach beim Anblick des schönen Hau- ses und mit Beziehung auf die bisheri- gen großen finanziellen Opfer der Stadt, sich neuerdings für eine Subvention bei derLandesregierung zu verwenden. ie otiebicb1e Öi' aufe Im Jahre 1906, also vor 4 Jahren, wurde unter Bürgermeister Franz Reisch und Schulleiter Franz Wa 1- d e das heutige Vclksschulgebäude mit einem Kostenaufwand von 1S000 Kronen von Baumeister Rudolf Huter, Kitzbühel, erbaut. Damals zählte die Schule 9 Klas- sen und 433 Schüler. Im Jahre 1921 wurde die Bürgerschule errichtet und diese drängte: die Volksschiilklaasen im- nier mehr in Außenräume •--- Waisen- ec1nircfje in3elbtiten Mit dem binnen Jahresfrist fertigge stellten Schulhausbau konnte das be stan dene Problem gelöst werden sowoh ohne Grunderwerbung, als auch ohn zusätzliche Aufschiießungskosten fü Wege, Wasser, Krft- und ldchtstroir und unter Verwendung vorhandener Ka nalanschlüsse und Heizungseinrichtun- gen. Es wurden 10 Klassenzimmer, eir Handarbeitszimmer, eine Haushaltskü- ehe, sowie Aula, Konferenz- und Lehr- 1 LaUs. lloster und altes Schilhaus. Auch in der damaligen Zeit wurden Pläne zum Neubau eines Sciiulhtiises gefaßt. 1946 wurde auf Grund (her unhaltbaren Raumnot der Schulen ein Memorandum von niten der Schule ausgearbeitet und dem (1 eineinderat vorgelegt. Daraufhin beschloß der Gemeinderat am 12. Ok- tober 1.948 unter Bürgermeister Walter i-iirnsberger, ein n e u e s Schulhaus zu bauen. Es waren las Ruedlfeld. das Voglfrld in der Pfarrau und der Schre- bergartengrund an der A&ae in Aus- sicht genommen. Der Erwerb des Ruedl- oder voglfeldes schien aussichtslos; ge- gen den Achengrund ergaben sich ern- ste Bedenken. Die zwei Modelle von Ar- chitekt Wa 1 de, Kitzbühe:l, und Landes- baudirektor Hofrat M e n a r d i, Inns- bruck, die im Schaufenstev der Spar- kasse ausgestellt waren, sind noch in Erinnerung. Am 4. Februar 1950 fand im Hotel Tiefenbruriner in der Schul- haussache eine öffentliche Gemeinde- bürgerv ersammlung statt, die aber kei- ne Entscheidung brachte. Die Baukosten zur Verwirklichung eines der zwei vor- liegenden Modelle, die wohl in schuli- scher Hinsicht einen Idealzustand für Kitzbühel erbracht hätten. waren so lLtcij, daß sie in keinem Verhältnis zur Steuerkraft der Stadt standen. Der neue Gemeinderat unter Bürger- meister Dr. C. v. Buschman beschloß dann am 30. Juni 1950 unter Berück- sichtigung der finanziellen Leistungs- fähigkeit tier Stadt und bedeutender an- derer Gemeindeaufgaben, die Erstellung einer Hauptschule nach den Plänen des Dipl.-Ing. Architekt W. A Schweig- hofer. Dieser Beschluß wurde sofort in die Tat umgesetzt. mittelzimmer und die daugehörig ti Nebenräume mit einem Kostenaufwand von 1,800.000 Schilling neu geschaffen und damit der gegenwärtige Bedarf ge- deckt. Eine stufenweise Erweiterung ha- ben die Stadtväter vorausschauend ins Auge gefaßt. Der von Architekt Dipl.-lng. W. A. S c Ii w a i g h o f e r, einem ehemaligen Kitzbüheler Volksschüler, geplante und beaufsichtigte Bau zeigt in seiner äuße- itbüe1 1951,bie5ta bt baut für bie ugenö! 3m30nnter 'ZierEnuI bei ec1,uinh,eifJtInoLsfeier; ffenttice om 14. tinb 21. O!tobtr, unb fünftterifde 'eftnttun
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