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Vibab nmtn, 25. 21uqut 1951 13reid 30 Orofffien 2. 3abrqtlnp. Mummer 34 tIMtIeUr £aftnfnibttu Gebe ren wurde ein Georg dem Wildhach -Verbauungsarl: eiter Egy- ditis Rehtickler und seiner Frau Auna., geb. Obernauer, Anrach Nr. 117. - G e s t o r b e n ist am 18. August Dr. med. Peter Falkertsteiner, wohnhaft gewesen Wien 20, I-Iellwag- straße, 77 Jahre alt. - G -äst afrequenz. Am Don- nerstag, 23. August wareu in Kitz- bühel 1528 Sommergäste, gleich dein vorjährigen Höchststand, gemeldet. - Den ärztlichen Scnntags- d je n s t versieht in Hitzbühel am Sonn- tag, 26. August Dr. Georg P 1 a h 13 Franz-Reisch-Straße, 13, Tel. 416. Altersjubilar. Am 21. Auust feierte Josef M a i e r vom irchbieh1- hof seinen 79. Geburtstag. Maier ver- sorgt trotz seines hohen Alters roch seine zwei KIhe. Die vier nach leben- riffnuuq öe3 £eernume ber fran3öFiff)en 21UIon in Stitlbübei Der Gauvecneur der französischen Mission Kufstein-Kitzbühel, Mr. L e - c h e v a ii e r, hatte im Rahmen ener, kleinen Feier im Dienstag, 21. August um 17.00 Uhr zur Eröffnung des Lese- raumes der Mission Francahse im bis- herigen Lakai der französischen Presse neben dem Verkehrsvereinslokale in Kitzbühel geialen. Der iEröffizungsfeier wohnten Mr. II e q u a r t der französischen Mission Kitzbühel, der Leiter des Ceatre din- formations in Innsbruck, Mr. L e r' a -' g n o 1 sowie Kitzbüheler Seite Be- zirkshaup Imann Oberlandesregierungs- rat Dr. v. r'entinag1ia Bürger- meister Dr. i. v. B u s c. h m a n, Magi- stratsdirektor J. K r i m b a ah e r, 'der, G'eschäftsführec des Verkehrsvereines, Baron C. v. i\E e n s h e n g e n, die Kul- turreferencin Prof. Maria II o f e r und Architekt A 1 Ii e r t i n i mit Gattin aus Wörgl teil. den Geschwister Maier, aus dem Hofe Stein stammend, erreichen z.usamnen, beinahe 400 Lebensjahre. K a nt p f d e in L ä r m. Die Inns- brucker Zeitung „ rfiroler Nachrichten' l)erielltet laß die Poliz.eiclirektion von Innsbruck die Weisung gegeben hat, Krafffahrer, deren Fahrzeuge u n ii ii t - z en Lärm verursachen, strengstens zu bestrafen. I)ieseibe Maßnahme wäre, besonders auch für die Stadt Kitzbühel zu empfehlen. Der Lärm ist ein Feind des Fremd inverkehrs. Aber auch Ein- heimische entbehren gerne dc unnöti- gen Auspuffgeräusche. Kitzbüheler Feuerwehr- fest Am nächsten Sonntag, 2. Sep- teinber, veranstaltet die Freiw. Feuer- wehr der Stadt Kitzbühel im Stadtpark ein Fest mit vielen Belustigungen für jung und alt, zu dem auch die Stadt- musik freundlicherweise ihre Mitwir- kung zugesagt hat.. Die Bevölkerung Kitztühels und Umgebung wird zur Teilnahme herzlich eingeladen. Mr. Lechevalier.s begrüßte die Gäste und brachte zum Ausdruck, daß der neue Leseraum in 'erster Linie dazu dienen soll, der Bevölkerung von Kitz- bühel kostenlos li.era.rische Werke in deutscher und französischer Sprache zu v'ermhteln und dadurch die geistigen Bande beider Länder enger zu knüpfen. Anßedern kann der Raum von heimi- schen Künstlern zur Ausstellung ihrer Werke der Graphik, Skulptur und des Kunstgewerbes verwendet werden. Zur Ausstellung gelangten eine Reihe sehr gelungener Aquarelle des aka.d. Malers Eduard T e n s c h e r t., Fügen, (Tirol und Finnland) und entzückende Trachtengruppen von Lisa A 1 b e r - t i n i. Im Leseraum, gestaltet von Ar- chitekt. Albertini, Wörgi, befinden sich eine Reihe prachtvoller Bücher, welche von nun b den Kitzbüheler Lese- freudigen kostenlos geliehen werden. Es ist zu hoffen, daß von dieser Wid- mung an die Kitzbüheler Bevölkerung verständnisvoller Gebrauch gemacht wird. in nette unrth,er in Si3btileI Universitätsprof. Dr. 0. L ii t t e r o t t i veröffentlichte in der „Tiroler Tagesz.ei- ung' vom 18. August folgende Kritik über (las neue Fresko-Bildnis des Ar- chitekten Nikolaus Prachensky an der Iatliai'inenkirche: ‚‚Mitten in der Knappenstadt steht die unter der Leitung des Denkmal- amtes vorbildlich restaurierte gotische Katharinenki rc.he, von deren originellen Turm nun täglich zu hesimmter Zeit (las Glockenspiel ertönt. Die glatte Fassade 'der Kirche aber, nur unterbrochen durch das spit.z.btnhe For und ein Rundfenster darüber, hat nun jüngst durch Wilhelm Nikolaus Prach'ensk)T ein monumentales, vier Me- ter hohes Wandfresko-Bildnis des heili- gen Christophorus erhalten. Der Künst- ler, der auch 'das ganze bisher ver- nachlässigte, Plätzchen vor der Kirche stimmungsvoll gestaltet hat, setzt sein Bild scheinbar unbekümmert, in Wahr- heit aber doch fein berechnet, nach Art der gotischen Maier in einem recht- 'eckigen Rahmenstreifen auf die Wand. Dle. Christophorusgestalt selbst, eine der beliebtesten Darstellungen an unse- ren Kirchen. hat 'durchaus etwas vn einem alten gotischen THclzschnitt an sich und fügt sich schon deswegen und ia der Flächigkeit der Darstellung auf der Fassade der Katharinenkirche ein, ja gibt ihr und dem kleinen 'Platz. da- vor ein lebendiges Gesicht. In der Farbgebung freilich ist Wil- Leim Nikolaus Prac.hensky. wie das so sein soll, modern und geht auch über sein eigenes, bisher mehr monochromes Schaffen hinaus, indem er die rotbraune Gestalt -des etwas unsicher ob 'der Last des Christuskindes durch eicen Wasser- fall tappenden Riesen vor einem fahlen, oben hellgrünen Himmel setzt., (horn Fresko. aber doch durch das tiefe Blau der Hahnenkammberge und 'die auge- d'eutete Silhouette von Kitzaühel in der' Mitte eine gewisse Festigkeit verleiht." Dazu schreibt uns Dr. K 0 f 1 e r, daß er jederzeit gerne bereit ist. das Fieske, etct.fernen zu lassen, wenn ]3ürger von' Kitzbühel, die das Bild besonders scharf
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