
Der junge Künstler Max Aquila (links) und Wolfgang Schwaiger bei der Ausstellungseröffnung in der Galerie im Zentrum in Fieberbrunn..
Aquila zeigt seine Bildwelt
Bunt, expressiv und schwer in eine Schublade zu stecken: Die Ausstellung von Aquila in der Galerie im Zentrum in Fieberbrunn zeigt die große Bandbreite des jungen Künstlers.
Der aus St. Jakob stammende Max Aquila, der heute in Wasserburg lebt, begann 2017 mit dem Zeichnen und Malen. Rund 200 Werke sind seither entstanden.
Viele seiner Bilder entwickeln sich spontan. Gedanken hält er zunächst fest, Skizzen entstehen auch draußen in der Natur, bevor er die Ideen später am heimischen Gartentisch auf die Leinwand bringt. Fast immer begleitet ihn dabei Musik, die sich in Rhythmus und Dynamik seiner Arbeiten widerspiegelt.
Mit den Jahren wurden nicht nur die Formate größer, sondern auch seine Bildsprache mutiger und intensiver.
Surrealistische Szenen, Aktdarstellungen und traumartige Motive treffen auf Werke, die aktuelle Entwicklungen aufgreifen. Brennende Landschaften oder eine aus den Fugen geratene Welt stehen sinnbildlich für Zustände, die viele lieber nicht wahrhaben möchten.
Salvador Dalí und Vincent van Gogh nennt Aquila als Vorbilder, dennoch hat er längst eine eigene Handschrift entwickelt.
Verbunden mit dem Pillerseetal
Kulturreferent Wolfgang Schwaiger hob bei der Eröffnung besonders den hohen Wiedererkennungswert der Arbeiten hervor. Aquilas Bilder bewegten sich zwischen Wirklichkeit und Fantasie und ließen bewusst Raum für unterschiedliche Deutungen.
Genau das ist dem Künstler wichtig. Er möchte nicht vorgeben, was in einem Bild gesehen werden soll, sondern freut sich, wenn jeder seine eigene Geschichte darin entdeckt.
Geprägt haben ihn neben der Musik auch Reisen, unter anderem nach Südamerika, sowie die enge Verbindung zu seiner Heimat. Umso mehr freute sich Aquila, seine Werke nun in der Region präsentieren zu können.

Max Aquila (links) und Wolfgang Schwaiger vor dem Gartentisch auf dem der Künstler immer malt. Foto: Bianca Riegel