04.01.2022
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Wirtschaftlich besser als gedacht

Die Stadt Kitzbühel schnürte ihr Budget für das kommende Jahr. Wirtschaftlich wird es wieder besser, als zuvor gedacht.

Kitzbühel | Die Verschuldung der Stadt Kitzbühel wurde in den Jahren 2020 und 2021 durch die Corona-Pandemie strapaziert, allerdings zeichnet sich ab 2022 wieder eine besser werdende Haushaltslage ab, berichtet Bürgermeister Klaus Winkler (VP). So wird die Stadt Kitzbühel das Jahr 2021 mit einem Verschuldungsgrad von rund 40 Prozent abschließen. Im kommenden Jahr soll der Schuldenstand auf knapp 29 Prozent sinken.

Über drei Millionen Euro sollen investiert werden
Bei einem Investitionsvolumen von über 3,2 Millionen Euro will die Stadt Kitzbühel keine Neuverschuldung eingehen, sondern knapp 700.000 Euro aus Rücklagen bedienen. „Was auch die Stärke des laufenden Haushaltes bestätigt und eine klare Zukunftsstrategie aufzeigt“, so Bürgermeister Winkler.

Im Jahr 2022 werden neben dem hohen Straßensanierungsbudget, verschiedenste Sozialprojekte, wie der Altenwohnheimlift und der Ausbau eines Zahnambulatoriums im Gesundheitszentrum angegangen. „Im Schul- und Jugendbereich wird schon seit Jahren nachhaltig an der Infrastruktur gearbeitet. Die Erschließung von Siedlergründen mit stark ökologischer Ausprägung, Stichwort energieeffizientes Bauen, wird forciert“, veranschaulicht Bürgermeister Winkler.

Kommunalsteuer steigt  in Kitzbühel wieder
Man hofft, dass sich die Wirtschaft weiter erholt. Die Kommunalsteuereinnahmen werden im Jahr 2022 mit 5,9 Millionen Euro prognostiziert. „Damit wären wir vom Rekordergebnis in Höhe von 6,3 Millionen Euro aus dem Jahr 2019 nicht mehr weit entfernt“, zeigt Bürgermeister Winkler auf.

Ein Blick auf die städtischen Betriebe
Bei den städtischen Betrieben  wird alleinig für das Wasserwerk 2022 ein Gewinn von 130.000 Euro erwartet. Elektrowerk und Schwarzseebad werden Verluste einfahren, so die Prognosen. Der Stadtbusverkehr, der dem Elektrowerk zugerechnet wird, wird 2022 alleine mit  einem Minus von 442.6000 zu Buche schlagen. Im Schwarzseebad sind Investitionen von rund 70.500 Euro geplant (Pritschen, Sanierungen etc.).

Keine Einstimmigkeit
In Stein gemeißelt ist das Budget jedoch nicht, die Regeln schreibt nach wie vor die Corona-Pandemie.  „Hier sind wird gefordert entsprechende Adaptierungen im Fall des Falles vorzunehmen“, erklärt Bürgermeister Winkler.
Dem Haushaltsvoranschlag stimmten ÖVP, SPÖ und Grüne zu. Die FPÖ sowie die Liste UK stimmten dagegen bzw. enthielt sich.

Stimmen der Opposition in der aktuellen Ausgabe (KW 52-2021) im Kitzbüheler Anzeiger.Johanna Monitzer

Bild: Keine neuen Schulden sollen 2022 in Kitzbühel gemacht werden. Foto: Monitzer

 
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