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Kitzbüheler Anzeiger
04.06.2024
News  
 

Wieder mehr Arbeitslose im Mai

Die aktuelle Konjunkturlage macht sich mittlerweile auf dem Tiroler Arbeitsmarkt bemerkbar, wie das AMS Tirol in einer Aussendung zu den Arbeitslosenzahlen aufzeigt.

Innsbruck | Mit Stichtag 31. Mai waren in Tirol 16.704 Personen arbeitslos vorgemerkt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das um 1.014 Menschen mehr (+6,5 %). Rund 40 Prozent der arbeitslos vorgemerkten Personen haben maximal einen Pflichtschulabschluss, der Großteil ist mit 71,3 % kürzer als 3 Monate arbeitslos. Bei 16.704 Arbeitslosen und geschätzten 346.000 unselbständig Beschäftigten betrug die Arbeitslosenquote im Mai 2024 in Tirol 4,6 %.

Nachteile für Menschen mit geringer Ausbildung
„Die hohe Inflationsrate und die schwache Konjunktur im Handel und in der Warenerzeugung lassen die Arbeitslosigkeit weiter ansteigen. Besonders betroffen sind davon Menschen mit keiner oder niedriger beruflicher Ausbildung“, sagt Sabine Platzer-Werlberger, Landesgeschäftsführerin AMS Tirol

Mit 341.617 aufrechten Dienstverhältnissen waren Ende April 2024 so viele Menschen wie nie zuvor in Tirol zu dieser Jahreszeit unselbständig beschäftigt. Das sind um 2.168 mehr als im Vorjahr. Bei den Frauen (+1.661) ist die Beschäftigung deutlich stärker gestiegen als bei den stärker vom Konjunktureinbruch betroffenen Männern (+507). Das anhaltende Beschäftigungswachstum ist in Tirol zur Gänze auf die Zuwanderung zurückzuführen. Die unselbstständige Aktivbeschäftigung von Menschen mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft ist im Vorjahresvergleich um 2.884 gestiegen. Besonders deutlich gestiegen ist die unselbstständige Beschäftigung von älteren Menschen über 55 Jahren (+2.668). Gesunken ist die Beschäftigung hingegen in der Altersgruppe 50 bis 54 Jahre (-1.350) und bei den jüngeren Menschen unter 25 Jahren (-522). „Erfreulicherweise steigt die Beschäftigung weiter an. Neben einer hohen Personalnachfrage ist die starke Zuwanderung dafür hauptverantwortlich, aber auch das seit Jahresbeginn steigende Pensionsantrittsalter der Frauen trägt dazu bei“, so Platzer-Werlberger.

Weniger offene Stellen gemeldet
Ende Mai waren beim AMS Tirol insgesamt 7.986 offene Stellen zur sofortigen Besetzung gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der offenen Stellen um -9,1 % bzw. -804 gesunken. Die stärksten Rückgänge können im Handel (-371), in der Beherbergung- und Gastronomie (-299) und in der Warenherstellung (-182) beobachtet werden. Im Gesundheits- und Sozialwesen (+112), im Erziehungs- und Unterrichtswesen (+40), in der öffentlichen Verwaltung (+19) und bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (+14) ist der Bestand an offenen Stellen höher als im Vorjahr. KA

Bild: Die Arbeitslosenquote in Tirol betrug im Mai 4,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der offenen Stellen um 9,1 Prozent zurück. Foto: Klausner

 
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