14.07.2021
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Wer jetzt schwitzt, ist im Winter cooler

Seit 5. Mai bereitet sich der Nachwuchs des EC Die Adler Stadtwerke Kitzbühel auf die neue Saison vor. Der große Wunsch der Youngsters: Endlich wieder Matches spielen zu dürfen. Wir haben Coach Jocke Andersson und Assistent Mario Ebner beim Training mit ihren Schützlingen in der Langau besucht.

Kitzbühel | 30 Grad im Schatten, heißer Asphalt und eine Laufbahn in der prallen Sonne. Wer an solchen Sommertagen in der Langau an Eishockey denkt, muss ein (positiv) verrückter Fan sein oder ein fokussierter Youngster des EC Kitzbühel. Bereits seit 5. Mai bereitet sich der Adler-Nachwuchs auf die neue Saison vor, „in der wir hoffentlich endlich wieder Spiele haben und nicht nur trainieren“, lautet Felix Hausers (11) großer Wunsch. Pandemie-bedingt gab es in der Vorsaison kein einziges Match.

Zweimal pro Woche trainieren die Youngsters derzeit, immer am Montag- und Mittwochnachmittag. Da ist es zum einen nicht mehr so heiß und zum anderen die Schule schon aus. Zum Glück bietet die große Tribüne im Fußballstadion des FC Kitzbühel auch genug Schatten für diverse Koordinationsübungen und die Trinkpausen, die Nachwuchs-Coach Jocke Andersson und Assistent (sowie Adler-Defender) Mario Ebner alle zehn Minuten anordnen.

Im Sommer für die Kondition schwitzen
Rund 20 Youngsters im Alter zwischen 8 und 15 kommen immer zum Sommertraining. In den Ferien werden es erfahrungsgemäß noch mehr. Die schweißtreibenden Temperaturen sind zwar eine Herausforderung, aber das ist der Eishockeysport ebenso: „Das Sommertraining ist wichtig, um im Winter genug Kondition zu haben“, sagt Maxi Salvenmoser (14), der wie Teamkollege Daniel Widmair (16) im März beim AHL-Team unter Head-Coach Charles Franzén mittrainieren durfte, um die Luft „der Großen“ zu schnuppern.

Am beliebtesten unter den Kindern und Jugendlichen sind traditionell die gemeinsamen Spiele wie Fußball und die gemeinsamen Übungen, Weniger Freude bereiten lange Sprints oder Rundenlaufen: „Trotzdem bin ich auch nach dieser Art von Training froh, mich gequält zu haben, weil ich im Hinblick auf die Saison weiß, dass es mir sehr nützen wird“, sagt Magdalena Holzer. Sie spielt nicht nur im erfolgreichen Damenteam der SPG Kitzbühel-Kufstein, das in der Vorsaison in Österreichs höchster Liga Vierter wurde, sondern auch - gemeinsam mit den Burschen – in der U15. „Meine Ziele sind, endlich mal ein Tor zu schießen und viele Siege mit meinen Teams zu erreichen. Außerdem möchte ich mich mit jedem Training verbessern und vor allem nie aufgeben - das ist das Allerwichtigste“, sagt die 14-Jährige.
Jocke Andersson legt den Fokus vor allem auf Koordination, Kondition, Schnelligkeit und Teambuilding: „Wichtig ist mir auch, dass die Kinder eine stetige Weiterentwicklung spüren und natürlich, dass sie Spaß an der Bewegung haben. In Kitzbühels Eishockey-Nachwuchs rührt sich etwas und das freut mich ungemein.“

 
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