21.11.2018
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Vorbereitungen auf Hochtouren

Der heiße Sommer sowie die andauernden warmen Herbsttemperaturen stellen auch die Veranstalter in Hochfilzen vor eine interessante Aufgabe.

Hochfilzen |Temperaturen jenseits 20 Grad Celsius, fast kein  Niederschlag seit Anfang Oktober und kaum Nächte um den Gefrierpunkt – all diese  Tatsachen bereiten den Veranstaltern des Biathlon-Weltcups vom 10.-16. Dezember in Hochfilzen allerdings noch kein Kopfzerbrechen.

Aufbau voll im Plan

„Ich bin froh, dass es noch trocken ist und kein Schnee liegt, so können wir Kameratürme und Begrenzungszäune problemlos herrichten und aufbauen“, schildert Franz Berger, der „Mister Biathlon“ von Hochfilzen. Durch die Trockenheit entstehen fast keine Flurschäden und die Arbeiter müssen nicht in Kälte und Nässe die Anlagen instandsetzen.

Mit dem Aufbau der Tribünen und Fertigstellung des Wettkampfgeländes soll ab 26. November begonnen werden, um zeitlich zu den Wettkämpfen gerüstet zu sein.

Kalte Temperaturen

Mitte November hofft das Organisationskomitee dann auf kältere Temperaturen. Diese werden notwendig, um fehlenden Schnee zu produzieren und mit der Präparierung der Loipen beginnen zu können. Hilfreich dabei ist wie jedes Jahr das Schneedepot, das sich laut  Berger auf 7500  Kubikmeter beläuft und den Sommer gut überstanden hat. Dieser Altschnee wird verwendet, um die Grundpräparierung der Wettkampfschleifen durchzuführen. Da der über den Sommer gebunkerte Schnee Verschmutzungen aufweisen kann, wird er nur als Grundstock verwendet, die letztendliche Präparierung wird dann mit frisch produziertem Kunstschnee oder im besten Fall mit frischem Naturschnee  geschehen, um Beschädigungen an den Langlaufskiern und auch plötzlich stoppenden Loipenteilen vorzubeugen.

Besonders Letzteres wäre für alle Athleten ein sehr hohes Risiko in den schnellen Abfahrten. Schon zu oft gab es dadurch schwere Stürze, die in diesen Fällen durch die schmalen Langlaufskier kaum zu vermeiden sind. Verletzungen, kaputte Skier und Stöcke sowie defekte Waffen (Schaftbruch) sind die Folge. Somit wäre das Rennen gefährdet – oder im schlimmsten Fall durch eine Verletzung auch ein Ausfall des Athleten für längere Zeit die Folge.

Programm
Donnerstag. 13. Dezember: Sprint Frauen; Freitag, 14. Dezember: Sprint Männer; Samstag, 15. Dezember: Verfolgungen; Sonntag, 16. Dezember: Staffelbewerbe. Alex Gogl, Bild: FANtastic

 
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