28.02.2019
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Vandalenakte sind „Einzelfälle“

Besprühte Laternenmasten, Wände und Müllkübel – in St. Johann sind in letzter Zeit Vandalenakte aufgefallen. Die Gemeindeführung beriet sich darüber und sieht im Moment keinen Handlungsbedarf.

St. Johann | Die Gemeinderätin Claudia Pali (parteifrei) machte kurz vor Weihnachten auf Vandalismus in St. Johann aufmerksam. Wie der Kitzbüheler Anzeiger berichtete „verzierte“ ein Unbekannter Müllkübel, Wände und Laternenmasten mit einem goldenen Spray.

Eine Diskussion entfachte sich innerhalb des Gemeinderates. Die Ausschüsse berieten sich mit der Leiterin des Jugendzentrums Gudrun Krepper, wie damit umzugehen sei.  „Der Vandalismus ist sehr gering. Kurz gesagt, es gibt keine Sprayer-Szene in St. Johann. Hier handelt es sich um Einzelfälle“, erklärt Kulturausschuss-Obfrau GR Christine Gschnaller (JU-ST). Bildungs- und Familienausschuss Obfrau Andrea Hauser (VP) bestätigt diese Erkenntnis: „Es bringt deshalb auch nichts, wenn wir Wände zum Besprayen zur Verfügung stellen.“ GR Peter Wallner (SOLI/SP), der Lehrer an der NMS St. Johann  ist, teilt die Ansicht: „Die Kinder waren eigentlich nie so brav wie jetzt. Einzelne wird es immer geben, das war früher aber viel schlimmer.“ Bürgermeister Stefan Seiwald (VP) mahnt zu Achtsamkeit und will „kein flächendeckendes Problem aus Einzelfällen heraufbeschwören“.

Mariacher: „Das sind keine  Kavaliersdelikte“

GR Claudia Pali ist derweilen aufgefallen, dass die Mullkübel nun Orange besprüht werden. „Das muss doch nicht sein. Das sind keine Kavaliersdelikte sondern Sachbeschädigungen und es geht hier um Steuergeld“, bekommt sie Schützenhilfe von GV Heribert Mariacher (parteifrei).
Grüne: Forderung nach Streetworker bleibt

Auch für die Grünen ist das Thema noch nicht erledigt. „Von einer Sprayer-Szene kann man wirklich nicht sprechen, trotzdem gibt es Jugendliche die durch den Rost fallen. Wir halten deshalb an unserer Forderung nach einem Streetworker fest“, betont der Grüne Ersatz GR Andreas Schramböck gegenüber dem Kitzbüheler Anzeiger. Er will in der nächsten Sozial-Ausschuss Sitzung das Thema zur Sprache bringen. Johanna Monitzer

Ein unbekannter „goldener Sprayer“ sorgte vor Weihnachten für Unmut. Die Gemeindeführung beriet sich dazu und kam zur Erkenntnis, dass es in St. Johann keine Sprayer-Szene gibt. Foto: Pali

 
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