30.08.2016
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Urlaub in den Bergen ist wieder in

Der Tourismustrend geht wieder hin zum Urlaub in den Bergen. Besonders beliebt bei den Touristen sind die Kitzbüheler Alpen. Das unterstreicht auch die vorläufige Bilanz der Tourismusverbände, die durchwegs positive Zahlen präsentieren können. Alle Regionen konnten im Juli ein Plus bei den Nächtigungen verbuchen.

Bezirk | Während beliebte Urlaubsländer, wie die Türkei aufgrund der politischen Situation, große Einbußen im Tourismus hinnehmen müssen, verzeichnen die Tourismusregionen in den Kitzbüheler Alpen einen starken Zuwachs. Auch das durchwachsene Wetter konnte die Lust auf Ferien in den Bergen nicht trüben, wie die Zahlen vom Juli unterstreichen. Impulsgeber für den Urlaub in den Bergen waren aber auch die zahlreichen Werbemaßnahmen, die nun die ersten Früchte tragen.

Kitzbühel mit 6,9 Prozent mehr Nächtigungen

Der Juli brachte der Gamsstadt ein Nächtigungsplus von 6,9 Prozent. Über den gesamten Sommer (1. Mai bis 31. Juli) konnte die Auslastung um 5,13 Prozent verbessert werden. Für Signe Reisch, Präsidentin von Kitzbühel Tourismus, resultiert dies aus dem Zusammenspiel von Veranstaltungen und den Kampagnen, die sich nun positiv niederschreiben. „Wir haben bei den polnischen Gästen ein starkes Plus mit 247 Prozent. Über den gesamten Zeitraum sind das 1.513 Nächtigungen mehr. Aber auch das Tennisturnier, das wieder an die gloreichen Zeiten anschließt und ‚Classic in den Alpen‘ mit Elina Garanca wirken sich positiv auf die Nächtigungszahlen aus“, erzählt Reisch.

Brixental schraubte wieder nach oben

Bereits im Vorjahr konnte das Brixental eine neue Rekordmarke für den Sommer erreichen, diese Zahlen wurden heuer nun nochmals überboten und das, obwohl der Bettenschwund weiter anhält. Im gesamten Verband konnte im Juni ein Plus von 3,36 Prozent bei den Nächtigungszahlen erreicht werden. Einzig in Westendorf steht ein Minus vor dem Ergebnis, das ist aber mit dem Umbau eines Hotels sowie einer Betriebsschließung begründet. In Brixen konnte die Zahl der Nächtigungen um 6 Prozent verbessert werden, in Kirchberg beträgt das Plus 4 Prozent. „Der Winter ist unser Hauptmarkt, jedoch haben wir in den anderen drei Jahreszeiten noch ein großes Potential“, weiß Geschäftsführer Max Salcher, der neben dem Sicherheitsfaktor auch den Trend zur Mobilität im Urlaub als Motor für die Region sieht.

Region Hohe Salve verzeichnet leichtes Plus

Die Ferienregion Kitzbüheler Alpen Hohe Salve konnte im Juli ein leichtes Plus von 0,7 Prozent verzeichnen, über den gesamten Sommer gesehen liegt das Plus bei fast 5 Prozent. „Durch den Neubau des Sport­hotels in Hopfgarten haben wir mit einem dicken Minus gerechnet“, erzählt Geschäftsführer Stefan Astner, der zudem optimistisch auf die verbleibenden Sommermonate blickt: „Die Buchungslage ist sehr gut.“ Im bisherigen Sommer konnte in Itter ein Plus von 6,6 Prozent erreicht werden, in Hopfgarten liegt diese Zahl bei 4,23 Prozent.  In der Kelchsau konnte die Region durch die neue Bamberger Hütte ein sattes Plus von 24,2 Prozent erreichen.

Zweistelliger Zuwachs in der Region St. Johann

Die gesetzten Maßnahmen in der Region St. Johann tragen erste Früchte und locken mehr Gäste in die Region. Bei den Ankünften konnte im Juli ein Plus von 21,6 Prozent erreicht werden, bei den Nächtigung ein Plus von 10,8 Prozent. „Alle Orte der Region konnten ein Plus verbuchen. Auf den gesamten Sommer gesehen haben wir einen Zuwachs bei den Ankünften von 10,2 Prozent und bei den Nächtigungen von 5,3 Prozent“, erzählt Geschäftsführer Gernot Riedel. Trotz der neuen Betriebe ist in der Region St. Johann die Bettenzahl weiterhin rückläufig. „Gewonnen haben vor allem Häuser, die investiert haben oder sich am Markt positioniert haben“, weiß Riedel, der davon ausgeht, dass der positive Trend auch über den restlichen Sommer hinaus anhält.

Pillerseetal mit neuem Rekordsommer

Im Vorjahr verzeichnete das Pillerseetal im Juli 105.000 Nächtigungen im Sommer. Diese Zahl wurde heuer nochmals überboten. „Wir haben heuer fast 110.000 Nächtigungen im Juli. Das ist das beste Ergebnis in den letzten zehn Jahren“, berichtet Florian Phleps, Geschäftsführer der Tourismusregion Pillerseetal. Der Zugewinn beträgt 2,9 Prozent im Juli, die bisherigen Sommermonate bringen ein Plus von 1,5 Prozent. „Positiv auf die Nächtigungszahlen haben sich die Angebotserweiterungen wie zum Beispiel bei den Bergbahnen oder im Familienland aber auch die Qualitätsverbesserungen in den Betrieben ausgewirkt. Aber auch der Beitritt zur KAM (Anm. Kitzbüheler Alpen Marketing) brachte einen Aufschwung“, erzählt Phleps.
Elisabeth M. Pöll

Bild: Kitzbühel verbuchte im Juli ein Plus von 6,9 Prozent bei den Nächtigungen.Foto: Kitzbühel Tourismus/Michael Werlberger

 
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