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09.08.2019
News  
 

Thiem erfüllt sich Traum

26 Jahre nach Thomas Muster kürte sich Dominic Thiem zum zweiten heimischen Sieger des ATP Turniers in Kitzbühel. Mit dem Sieg im Finale über den Spanier Albert Ramos Vinolas erfüllte sich der Niederösterreicher einen Kindheitstraum.

Kitzbühel | „Das war sicher der schönste und emotionalste Sieg meiner Karriere. Vor allem mit dem ganzen Druck, der Spannung und der Stimmung“, beschrieb der 25-jährige Niederösterreicher seinen Triumph in Kitzbühel sichtlich überglücklich. Aber alles der Reihe nach. Als Nummer-eins-gesetzter Spieler des Turniers stieg Thiem nach einem Freilos in der ersten Runde erst am Mittwoch im Achtelfinale in die Turnierwoche ein. Und da kam es gleich zu einem rein Österreichischen-Duell. Sebastian Ofner, der mit einer Wildcard ausgestattet wurde, forderte seinen Landsmann. Thiem zeigte jedoch von Beginn an, dass er nicht umsonst die Nummer 4 der Tenniswelt ist. Mit einem glatten Sieg in zwei Sätzen (6:3, 6:2) zog der Niederösterreicher mit wenig Problemen ins Viertelfinale ein. Mit Pablo Andujar wartete im Spiel der letzten Acht ein spanischer Sandplatzspezialist. Doch auch in diesem Match gab Thiem keinen Satz ab und besiegte den Spanier mit 7:6 und 6:4. Im Halbfinale hieß der Gegner dann Lorenzo Sonego. Nach einem spannenden Match (6:4, 6:4) behielt Thiem auch gegen den Italiener die Oberhand und zog ins Endspiel der 75. Generali Open ein. Das Finale stand laut Wetterbericht jedoch unter keinem guten Stern. Und dies mussten die Spieler und Fans am eigenen Leib erleben. Nach mehreren Regenunterbrechungen gab es dann aber das „Happy End“. Dominic Thiem besiegte den Spanier Albert Ramos Vinolas in zwei Sätzen (7:6, 6:1) und durfte ohne Satzverlust seinen 14. Titel auf der ATP-Tour bejubeln. „Hier zu gewinnen, war ein Kindheitstraum, seit ich mit sechs Jahren am Court stand“, erklärte Thiem mit den heißersehnten Sieg der goldenen Gams in der Hand.

Die weiteren Österreicher
Mit Sebastian Ofner, Lucas Miedler, Dennis Novak und Jurij Rodionov standen neben Thiem noch vier weitere Österreicher im Hauptbewerb der 75. Generali Open 2019. Und dabei kam es gleich in der ersten Runde zu zwei rein österreichischen-Duellen. Sebastian Ofner traf auf den Qualifikanten Lucas Miedler und setzte sich in einem Tiebreak-Krimi mit 7:6 und 7:6 durch. Dann war für Ofner jedoch im Achtelfinale gegen den späteren Turniersieger, Dominic Thiem, Endstation. Im zweiten Österreicher-Duell matchten sich Dennis Novak und Jurji Rodionov. Rodionov fand von Beginn an nicht ins Spiel und Novak nützte die Schwächen seines Gegenübers eiskalt aus und zog mit einem Zwei-Satz-Erfolg (6:3, 6:4) ins Achtelfinale der Generali Open ein. Dort wartete die Nummer 4 des Turniers – Pablo Cuevas. Novak hielt im ersten Satz gut mit, spielte groß auf und konnte diesen auch im Tiebreak mit 7:6 gewinnen. Danach setzte sich jedoch die Klasse des Uruguayers durch. Mit 6:0 und 6:2 musste sich Novak aus dem Turnier verabschieden.

Heimsieg für Oswald im Doppel
Auch im Doppelbewerb durften die österreichischen Fans in diesem Jahr jubeln. Schon Stunden vor dem heißersehnten Finale von Dominic Thiem stand mit dem Vorarlberger Philipp Oswald gemeinsam mit Filip Polasek (SVK) ein Österreicher im Doppel-Finale. Das österreichisch/slowakische Duo bekam es im Endspiel mit dem rein belgischen Doppel Sander Gille und Joran Vliegen zu tun. Oswald und Polasek machten so gut wie keine Fehler, feierten am Ende einen 6:4, 6:4 Zwei-Satz-Erfolg und kürten sich zu den Doppel-Champions der 75. Generali Open. „Das war der schönste Tennis-Tag meines Lebens“, jubelte der 33-jährige Vorarlberger über seine erste Kitz-Gams. Markus Ehrensperger

Dominic Thiem erfüllte sich mit dem Sieg beim Generali Open in Kitzbühel einen Kindheitstraum. Fotos: Adelsberger

 
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