28.07.2016
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„Theater haben wir zuhause genug“

Kitzbühel | Michaela Reith erzählt von den Anfängen, Schwierigkeiten und Erfolgen des Sommertheaters!

Wie kam es vor 15 Jahren zu der Idee, ein Sommertheater in Kitzbühel zu gründen?
Ich habe aufgrund meiner in Kitzbühel lebenden Großmutter schon immer sehr viel Zeit hier verbracht. Kitzbühel hat im Grunde alles, was eine Weltstadt braucht – außer ein Theater. Mein Mann Leopold, der Schauspieler ist, und ich haben uns damals gefragt, ob in Kitzbühel Theater niemanden interessiert oder ob sich nur bisher keiner die Arbeit angetan hat, ein Theater aufzubauen. Wir haben dann schnell gemerkt, dass es Interesse gibt, nur der Aufwand, Kultur in der Sportstadt Kitzbühel zu machen, war größer als gedacht.

Inwiefern war der Aufwand größer?
 Ich habe oft zu hören bekommen: ‚Ihr macht Theater? - Theater haben wir schon genug daheim!‘. Im Gegensatz zum Osten Österreichs, wo das Theater ein fixer Bestandteil ist, mussten wir hier erst einmal beweisen, was Theater leisten kann. Theater kann dem Leben Sinn geben, Neues in uns wecken, Zufriedenheit entstehen lassen, Diskussionen auslösen, Menschen Emotionen entlocken und Individualität sowie ein liebevolles Miteinander fördern.
Aber ohne die Unterstützung von Einheimischen, wie Graf Max Lamberg, wo wir auf Schloss Kaps das erste Mal spielen durften, dem damaligen TVB-Obmann Michael Horn, dem damaligen Bürgermeister Horst Wendling und vielen anderen  hätten wir es nicht geschafft... Johanna Monitzer

Das ganze Interview lesen sie im neuen Kitzbüheler Anzeiger.

 
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