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20.07.2019
News  
 

Tage des Schnees waren gezählt

Für kuriose Wetten sind eigentlich die Engländer bekannt. Doch die Kirchberger stehen dem um nichts nach: „Wann ist die Schneehalde an der Reither Kreuzung geschmolzen?“, lautete die Frage bei dem Wettspiel. Die Sieger spendeten nun ihre Prämie an die Bergrettung.


Kirchberg | Wir blicken zurück auf den Jahresanfang: Dauerschneefall ließ die weißen Wände entlang der Straßen in die Höhe wachsen und damit auch den Schneeablageplatz bei der Reither Kreuzung. Das Depot wurde immer größer, die Bagger schaufelten den Schnee zu einem gigantischen Berg auf. Irgendwann fingen viele an, darüber nachzudenken, wie lange es wohl dauern wird, bis dieser Schneeberg geschmolzen ist. Jörg Köhle sprach diese Gedanken an der Schneebar des Hotel Klausen laut aus und so entstand die „Schnee-Wette“. Für fünf Euro durfte man seinen Tipp abgeben und hatte die Chance, den Topf zu gewinnen. Ein Spiel, das gefiel: 73 Tipps wurden abgegeben, nicht nur im Hotel Klausen, sondern auch in der Toni‘s Sportbar. „Von Mai bis August lagen die Tipps“, erzählt Initiator Jörg Köhle.


Mit dem Frühlingsbeginn und der Schneeschmelze stieg die Spannung bei allen Beteiligten. „Schneekontrollen“ waren angesagt und der Status in einer WhatsApp-Gruppe mitgeteilt. Am 26. Juni verabschiedete sich die weiße Pracht endgültig vom Lagerplatz und damit war die Frage gelöst. Doch auf der Tippliste war das Feld mit dem 26. Juni frei. Man entschied sich, den Topf an die beiden nächstgelegenen auszuschütten. Dani Orthofer und Kathrin Stanger spendeten ihren Gewinn an die Bergrettung Kirchberg und Obmann Hansi Aufschnaiter darf sich über 365 Euro für seine Organisation, die Bergrettung Kirchberg, freuen.
Diese Schneewette wird es auch im kommenden Winter geben. Bis Ende Februar kann man seinen Tipp im Hotel Klausen abgeben. „Wir werden den Einsatz vielleicht ein wenig erhöhen“, informierte Köhle über die geänderten Voraussetzungen, das Prinzip bleibt aber gleich. Elisabeth M. Pöll

Hoch aufgetürmt war der Schnee Anfang Februar. Am 26. Juni waren auch die letzten Reste davon geschmolzen. Foto: Köhle

 
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