16.03.2017
News  
 

Stellungnahme KitzVenture

Die Justiz ermittelt gegen KitzVenture. Es steht der Verdacht des schweren Betruges im Raum. Zu spät für die Printausgabe des Kitzbüheler Anzeiger erreichte uns folgenden Stellungnahme (mehr dazu nächste Woche):

Dazu die Geschäftsführung von kitzVenture: „Unsere Marketing-Bemühungen waren sicherlich ambitioniert – zumindest können wir, unabhängig von den rechtlichen Ansprüchen, eine grundsätzliche Kritik von Verbraucherschützern und Behörden sowie die Medienberichterstattung verstehen. Jedoch erhielt jeder unserer Anleger vorab umfangreiches Informationsmaterial und es werben auch andere Start-Ups auf Crowdfunding-Plattformen beispielsweise mit „8 % Festverzinsung“. Hier sehen wir nichts Ungesetzliches, zumal wir an unser Geschäftsmodell glauben. Selbstverständlich werden wir voll mit den Behörden kooperieren und hoffen, dass wir alle Unsicherheiten aufklären können. Wir möchten aber auch betonen, dass uns zum jetzigen Zeitpunkt kein einziger geschädigter Konsument bekannt ist. Als ersten Schritt haben wir uns dazu entschlossen unser juristisches Beraterteam zu wechseln und überdenken derzeit eine Neuausrichtung der Strategie. Wir glauben weiterhin an das Geschäftsmodell und freuen uns, dass uns unsere bisherigen Anleger trotz der negativen Berichterstattung treu geblieben sind.“

Artikel im Kitzbüheler Anzeiger:
Kitzbühel  | Wie bereits berichtet hatte die Finanzmarktaufsicht (FMA) eine Strafanzeige eingebracht, nun entschied die Staatsanwaltschaft Innsbruck, Ermittlungen einzuleiten.
Bereits zuvor hatte das in Kitzbühel ansässige Unternehmen KitzVenture eine Strafe der Finanzmarktaufsicht in Höhe von 69.000 Euro zuzüglich anteiliger Verfahrenskosten wegen irreführender Werbung aufgebrummt bekommen.

KitzVenture steht unter massiver Kritik wegen seines Geschäftsmodells auf Basis von Nachrangdarlehen, das Anlegern ab einer Einlage von 250 Euro 9,75 Prozent Zinsen pro Jahr in Aussicht stellt und das mit 36 Monaten Laufzeit.

Zu den neuerlichen Entwicklungen erhielt der Kitzbüheler Anzeiger bis Redaktionsschluss keine Auskunft von KitzVenture. In der Woche zuvor teilte das Unternehmen jedoch dem Anzeiger schriftlich mit: „Weder die Gesellschaft noch deren Verantwortliche haben sich etwas vorzuwerfen und werden selbstverständlich, sollte es ein entsprechendes Ermittlungsverfahren geben, mit der Staatsanwaltschaft Innsbruck vollumfänglich kooperieren.“

Eine weitere Stellungnahme lag bis Redaktionsschluss nicht vor, zudem wurde mittlerweile ein Pressetext von Anfang Februar von der Homepage des Unternehmens entfernt. gale

 
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