20.05.2022
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Stau wegen Sanierung bald vorbei

Besonders zu den Stoßzeiten braucht man im Raum St. Johann aufgrund der Sanierung der Unterflurtrasse gute Nerven. Ein Ende ist in Sicht.

St. Johann | Man merkt oft wie wichtig etwas ist, wenn man es nicht mehr hat – brachte es ein Autofahrer in St. Johann auf den Punkt. Die Sanierung und damit teilweise nicht Befahrbarkeit der Unterflurtrasse erfordert derzeit gute Nerven. Staus  stehen – besonders zu den Stoßzeiten – auf der Tagesordnung.

„Information über Sanierung kam zu spät“
Gemeindevorstand Heribert Mariacher (parteifrei) bekritelte in der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass die Sanierung der Unterflurtrasse nicht früher publik gemacht wurde: „Wir hätten reagieren und die Bevölkerung sensibilisieren können, sich in dieser Zeit vielleicht anderen Verkehrsmittel zu bedienen. Besonders zu Stoßzeiten geht der Kreisverkehr regelrecht über.“ Mariacher fordert eine bessere Taktung: „Zu Stoßzeiten müsste man flexibler sein und beide Fahrspuren in der Unterflurtrasse öffnen.“

Die Baustelle ist bald Geschichte
Das Problem ist enden wollend, wie Jürgen Wegscheider vom Baubezirksamt Kufstein, veranschaulicht: „Die Sanierung wird in maximal eineinhalb Wochen abgeschlossen sein. Dann kann der Verkehr wieder normal fließen.“
Wie aus Anfragen an den Kitzbüheler Anzeiger hervorgeht, sind sich auch einige Autofahrer bezüglich des Fahrspurwechsels auf der Südschleife in St. Johann unsicher. Durch falsches Verhalten entsteht Stau. Siehe „Aufgefallen“. Johanna Monitzer

Bild: Wie fädelt man bei der Schleife in St. Johann richtig ein? Foto: Monitzer

Aufgefallen - Stau reduzieren – vorfahren
Bei der Schleife St. Johann kommt es oft zu kuriosen Situationen. Viele Autofahrer versuchen bei der ersten Möglichkeit auf die Fahrspur Richtung St. Johann zu wechseln - der Hintermann schäumt und die Autos stauen sich unnötigerweise noch weiter zurück, denn die meterlange Einreihspur bleibt frei.
Andererseits: fährt man auf der Einreih-Spur ganz nach vorne, lässt einen manch Autofahrer nicht einfädeln – und schäumt ebenfalls. Wie verhält man sich nun richtig?

Reißverschlusssystem anwenden
Die Fahrschule Sappl St. Johann klärt auf: Wer bis zum Ende der Einreih-Spur fährt, handelt richtig. Man soll immer erst kurz vor der Verengung die Spur wechseln. Es soll das Reißverschlusssystem angewandt werden - d.h. Autofahrer müssen zulassen, dass sich andere Lenker vor ihnen einreihen.
Gesetzlich geregelt ist das Verhalten bei Engstellen im Kollonnenverkehr §11 Abs. 5 StVO. Dort heißt es, um die Flüssigkeit des Verkehrs zu erhalten, habe sich Fahrzeuge unmittelbar vor der Verengung bzw. dem Hindernis wechselweise einzuordnen. jomo

 
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