22.06.2020
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Start für Lawinenschutzprojekt

Der Schutz des Lebens- und Wirtschaftsraums gegen Lawinengefahren stellt eine prioritäre Sicherheitsaufgabe im öffentlichen Interesse dar. Rund 750.000 Euro aus dem genehmigten Lawinenschutzpaket von 2019 werden nun in diese technische Offensive investiert.

Bezirk | „Die Gefahrenanalyse für Lawinenprozesse nach dem Stand der Technik erfordert mittlerweile den Einsatz von komplexen numerischen Modellen, deren Weiterentwicklung sowohl den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch der Anpassung an die Erkenntnisse der Ingenieurpraxis folgen muss“, sagt Ministerin Elisabeth Köstinger.
Das Entwickler-Team hat sich zum Ziel gesetzt, ein offenes Framework – im Hinblick auf die Programmierungsstruktur - als Basis zu generieren.

Verbesserung der Simulation
AvaFrame wird die derzeitige Planungsarbeit der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) abbilden, erleichtern und vereinfacht zugänglich machen. Mittels verschiedener Programmmodule werden Verbesserungen in den Simulationen sichergestellt. Das Framework ist so aufgestellt, dass es ebenso für die wissen- schaftliche Entwicklung durch Forschungszentren und in der akademischen Ausbildung ver- wendet werden kann. Damit ist die Integration neuester Entwicklungen in den operationellen Betrieb der WLV nach einer Testphase einfach möglich.

Das beim Lawinengipfel 2019 von der Bundesregierung verabschiedete Lawinenschutzpaket dient der raschen Umsetzung von Lawinenschutzmaßnahmen auf allen Ebenen. Damit wird mit der Digitalisierungsoffensive auch ein wesentlicher Schritt in Richtung technologische Innovation gemacht und stellt somit einen strategischen Schwerpunkt im Bereich der österreichischen Sicherheitsstrategie, Digitalisierungsoffensive und Klimaanpassungsstrategie dar.

Foto: AvaFrame ist ein Kooperationsprojekt des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT), vertreten durch die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) und das Bundesforschungszentrum für Wald

 
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