22.02.2018
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Standort für Heim noch nicht fix

Die Planungen für den Neubau des Altenwohnheims in Kössen gehen zügig voran. Nicht restlos geklärt ist derzeit aber noch die Standortfrage.

Kössen | Geht es nach Bürgermeister Reinhold Flörl sollen spätestens im Frühjahr 2019 in Kössen die Baumaschinen für den Neubau des Altenwohnheims auffahren. „Wobei es kein Altenwohnheim mehr werden wird, geplant ist ein Pflegeheim samt Einheiten für Betreutes Wohnen“, schickt der Dorfchef voraus.

Dass das Altenwohnheim der Gemeinde nicht nur zu klein ist, sondern vor allem auch nicht mehr zeitgemäß, ist schon länger bekannt. Bereits seit über einem Jahr steht das Thema Neubau daher immer wieder auf der Agenda des Gemeinderates. Der Rücktritt des damaligen Bürgermeisters Vinzenz Schlechter im Frühjahr 2017 sorgte allerdings für eine zeitliche Planungsverzögerung, da ja die Kaiserwinklgemeinde einige Monate von Reinhold Flörl als Vize-Bürgermeister geleitet wurde und daher nicht voll handlungsfähig war. Im Sommer des Vorjahres musste die sehr beliebte Tagespflege eingestellt werden, da sie nicht mehr den Bestimmungen des Landes entsprach.

Grundstück zu klein

Jetzt aber laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Zwar war bisher angedacht, dass das neue Gebäude dorthin kommt, wo das bisherige Heim steht, allerdings dürfte das Grundstück für die ehrgeizigen Pläne doch zu klein sein. Die Gemeinde machte sich auf die Suche nach einem anderen Grundstück und dürfte auch fündig geworden sein. Da aber noch nicht alles unter Dach und Fach ist, hält sich Flörl über den möglichen neuen Standort bedeckt.

Dafür spricht er umso lieber über die ehrgeizigen Pläne. „Es wird definitiv kein Altenwohnheim im herkömmlichen Sinn mehr, denn es ist unser Bestreben, dass alte Menschen solange wie möglich Daheim bleiben können“, betont er. Können im bisherigen Heim 34 alte Menschen ihren Lebensabend verbringen, sollen es künftig 50 Bewohner sein, die ein neues Heim finden sollen. Laut den laufenden Planungen sind neben den Pflegeplätzen überdies zwischen acht und zehn Einheiten für Betreutes Wohnen geplant. Außerdem wird der Gesundheits- und Sozialsprengel untergebracht. Die Tages- bzw. Übergangspflege wird nach Kitzbühel ausgelagert.

„Wir haben inzwischen ein Architekturbüro beauftragt, das die Ausschreibung für einen Wettbewerb vorbereitet“, informiert der Bürgermeister. Er hofft, dass dieser bereits im Sommer abgeschlossen ist. Im Herbst sollen dann die Genehmigungen und Bauverhandlungen über die Bühne gehen. „Wir hoffen, dass wir im Frühjahr 2019 mit dem Bau beginnen können. Mir ist natürlich klar, dass das ein sehr ehrgeiziges Ziel ist“, räumt Flörl ein. Die Investitionskosten liegen bei rund 10 bis 12 Millionen Euro, so Flörl  
Margret Klausner

 
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