21.12.2018
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Stadt Kitzbühel „schießt scharf“

Die angekündigten Radar­kästen im Kitzbüheler Gemeindegebiet sind aufgestellt. (Nach Erscheinen der Zeitung hat sich heruasgestellt, dass es teilweise Probleme bei der Montage gibt deshalb verzögert sich die Aufstelung).

Im Bereich Badhaus-Siedlung sowie im Traunsteinerweg und in der Klostergasse erfolgt nun eine permanente Geschwindigkeitskontrolle.

Kitzbühel | Anfang dieser Woche wurden die von Straßenreferent Hermann Huber schon lange geforderten Radarkästen in der Gamsstadt installiert. Zwei der Geräte werden die 30 km/h Zone in der Badhaus Siedlung kontrollieren, die beiden anderen Geräte sind im schulnahen Bereich aufgestellt. Zum einen in der Klostergasse und zum anderen am Traunsteinerweg – auch hier handelt es sich jeweils um 30 km/h Zonen. „Die Standorte wurden bewusst gewählt – es geht hier um die Sicherheit und nicht um eine ‚Abzocke‘“, wie GR Hermann Huber erklärt. Bei den regelmäßigen Laserpistolenkontrollen in der Badhaus Siedlung kam es  in den letzten Jahren durchschnittlich zu 800 Anzeigen im Jahr. „Die Kritik, dass die Schwerpunktkontrollen in der Zwischenzeit erfolgten, und dabei großteils Einheimische zur Kasse gebeten wurden, war berechtigt. Aufgrund der hohen Verkehrsfrequenz zur Hauptsaison fand man aber keine Zeit für Kontrollen“, sagt Huber, der sich sehr dafür einsetzte, dass die Geräte noch vor der Weihnachtszeit in Betrieb genommen werden würden.

Die Abwicklung erfolgt über die Stadtpolizei Kitzbühel und die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel, die Einnahmen kommen der Stadtgemeinde zu Gute. „Das Geld wird jetzt einmal für die Finanzierung der Geräte verwendet“, erzählt Huber. Immerhin belaufen sich die Anschaffungskosten für die vier Radarkästen auf 110.000 Euro. Installiert wurde das neueste digitale Radarsystem, das in beide Richtungen mit Lasertechnik messen kann. „Mit den vier Geräten werden acht Fahrspuren überwacht“, sagt Huber, der bei einer Bewährung weitere Messstellen errichten will.

Langer Weg bis zur Realisierung

Nicht nur hartnäckig, sondern vor allem geduldig musste Kitzbühels Straßenreferent Hermann Huber bei der Anschaffung der Radarkästen sein. „Der Vorlauf für das Genehmigungsverfahren dauerte ein Dreivierteljahr“, erzählt Huber. Zuerst musste ein eigenes Gutachten erstellt werden, danach galt es die Verordnung der BH zu erhalten und die Notwendigkeit durch die Landespolizeidirektion bestätigen zu lassen. Danach wurden die Standorte vom Ministerium mittels GPS-Daten bestätigt. Nach dem dies alles erfolgte, verzögerte sich der Aufbau seitens der Firma Siemens aufgrund des Fachkräftemangels. Mittlerweile konnten aber alle Hindernisse bewältigt werden.
Elisabeth M. Pöll

 

 
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