01.01.2021
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Stabiler Umsatz und Zuwächse

Mit einem konsolidierten Umsatz von 1,45 Mrd. Euro (-2,1 Prozent zum Vorjahr) hat die Egger Gruppe mit Stammsitz in St. Johann das erste Halbjahr ihres Geschäftsjahres 2020/2021 abgeschlossen. Damit konnte Egger sich nach der ersten Welle der weltweiten Corona-Pandemie sehr rasch erholen, teilt der Konzern mit.

St. Johann | Die Egger Gruppe konnte im vergangenen Halbjahr die wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie auffangen und Aufholeffekte nutzen, berichtet Thomas Leissing, Egger Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung/Logistik in einer Presseaussendung: „Nach einem noch vom ersten Lockdown beeinflussten schwachen Mai sahen wir in den meisten unserer Kernmärkte eine sehr rasche Stabilisierung und eine seither positive Entwicklung. Insgesamt waren der Bau- und der Einrichtungssektor weniger betroffen als andere Branchen. Sehr viele Konsumenten investieren aktuell in ihr Zuhause, kaufen sich neue Möbel und Böden oder renovieren. Unsere Branche profitiert von diesem ‚Cocooning-Trend‘.“

Das positive Branchenumfeld und damit eine sehr hohe Nachfrage, vorteilhafte Rohstoffkosten sowie auch Fixkostenreduktionen, die im Rahmen der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie getroffen wurden, führten zu einem deutlichen Zuwachs im Ergebnis auf 293,9 Mio. Euro (+33,5 %).
Die EBITDA-Marge beträgt 20,3 %. Die Eigenkapitalquote liegt, trotz großer Investitionen in den vergangenen Jahren, weiterhin auf dem hohen Niveau von 38,6 Prozent.

Neue Produktion in den USA
Den Abschluss dieses umfangreichen Investitionsprogramms bildet der 20. Produktions-
standort im US-amerikanischen Lexington, North Carolina, der im September 2020 seinen Betrieb aufnahm. Diese erste außereuropäische Greenfield-Investition ermöglicht es Egger, künftig die steigende Nachfrage nach Holzwerkstoffen am nordamerikanischen Markt als lokaler Produzent und zuverlässiger Partner vor Ort zu bedienen.

Beitrag aller Divisionen
Die Umsatzentwicklung der einzelnen Divisionen war im ersten Halbjahr von den regional unterschiedlich starken Auswirkungen der Corona-Pandemie und der dagegen getroffenen Maßnahmen geprägt. Zur positiven Ergebnisentwicklung haben alle Divisionen beigetragen. Ein großer Teil entfällt auf das neue Werk in Biskupiec (PL) in der Division Decorative Products Ost und auf verbesserte Ergebnisse in der Division Decorative Products Americas.

Stabile Erwartungen für das zweite Halbjahr
Trotz weiterhin gegebener Unsicherheiten durch die weltweite Corona-Pandemie ist der Ausblick auf das zweite Geschäftshalbjahr 2020/2021 insgesamt positiv, teilt Egger mit. Herausforderungen bestehen in steigenden Rohstoffkosten, möglichen Auswirkungen eines Hard Brexit sowie in der Währungs- bzw. Inflations- und Wirtschaftsentwicklung in Argentinien.

Für Herausforderungen gut aufgestellt
Die Egger Gruppenleitung geht von einer stabilen Entwicklung der wesentlichen Märkte aus und betont, dass das Unternehmen mit seiner modernen industriellen Basis, seiner globalen Marktpräsenz, seinem breiten Produktprogramm, seiner soliden finanziellen Basis und nicht zuletzt mit seinen rund 10.100 motivierten und loyalen Mitarbeitern auch bei etwaigen neuen Herausforderungen sehr gut aufgestellt ist.

Bild: Das 20. Egger Werk in Lexington, North Carolina (USA) ging im September 2020 in BetriebFoto: Egger

 
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