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20.09.2019
News  
 

Spatenstich für neue Wohnungen

Vor einer Woche erfolgte der Spatenstich für die nächste Wohnanlage am Kalsfeld. In dem zentrumsnahen Siedlungsgebiet werden 28 Mietwohnungen durch die Neue Heimat Tirol (NHT) errichtet.

Kirchberg | Mit Verspätung fand vergangene Woche der Spatenstich für die 28 neuen Mietwohnungen am Kalsfeld statt. „Der Baustart hätte bereits im vergangenen Jahr erfolgen sollen, jedoch kam bei der Projektentwicklung noch einiges dazu, wodurch die Baukosten stiegen. Es hat daher Zugeständnisse gebraucht, die uns aber die Firma Bodner gab“, erzählt NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner beim Spatenstich.
Die Idee, auf diesem Grundstück, das sich im Besitz der Gemeinde befindet, ein Wohnhaus zu errichten, kam von Vizebürgermeister Andreas Schipflinger. Es folgte ein Wettbewerb und durch ein Gremium wurde der Sieger ermittelt, der auch dieses Mal wiederum die Neue Heimat Tirol war. Einer der Bewerbungsparameter war der Mietpreis von 7,48 Euro Brutto pro Quadratmeter. „Die Zusage von 2016 wurde nun zur Challenge für uns, aber wir konnten den Preis halten. Allein für die Parkplätze werden 1,20 Euro aufgewendet“, erzählt Hannes Gschwentner. Der verspätete Baubeginn hat aber auch etwas Positives: Es werden mehr Wohnungen errichtet.

Projekt Kasbachweg kurz vor dem Start
Im November wird die Neue Heimat Tirol in Kirchberg ein weiteres Projekt realisieren. Am Kasbachweg werden neun Eigentumswohnungen errichtet. Möglich wurde dies nun, da sich Gemeinde und NHT einigten, die Erschließungskosten zu teilen. „Somit sind alle neun Wohnungen objektgefördert, was ohne die Beteiligung der Gemeinde nicht möglich gewesen wäre. Wir hätten eine Wohnung zu einem höheren Preis verkaufen müssen, um die Mehrkosten zu decken“, erzählt Gschwentner.

Neue Heimat Tirol geriet in Misskredit
Im Zuge des Verkaufs der  Kronthaler-Grundstücke geriet die NHT in Misskredit und diese Sache wollte Geschäftsführer Hannes Gschwenter klären, deshalb lud er auch den gesamten Gemeinderat zum Spatenstich. „Wir haben die Projektentwicklung unseres Mitbewerbers natürlich medial verfolgt und erst als klar war, dass das Projekt vom Gemeinderat keine Zustimmung bekommt, haben wir mit dem Besitzer, den ich persönlich gut kenne, Kontakt aufgenommen. Die Verhandlungen liefen gut und per Handschlag wurde der Verkauf zugesagt. Wie sich herausstellte hatte auch die Gemeinde Interesse am Ankauf der Liegenschaft und wir haben der Gemeinde den Vorzug gelassen“, klärt Gschwentner auf. Dem konnte auch Bürgermeister Helmut Berger zustimmen, der sich zudem bei Gschwentner für sein Entgegenkommen bedankte. „Derzeit ist auf diesem Areal nichts geplant, aber es ist gut, dass sich die Gemeinde die Fläche sicherte, bevor sie in Hände von privaten Bauträgern kommt und die Preise in die Höhe schnellen“, sagt Bürgermeister Helmut Berger. Elisabeth M. Pöll

Franz Wiesflecker (Firma Bodner), Vizebürgermeister Josef Eisenmann, Bürgermeister Helmut Berger, NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner und Vizebürgermeister Andreas Schipflinger (v.l.) beim Spatenstich für die neue Wohnanlage am Kalsfeld in Kirchberg. Foto: Pöll

 
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