24.06.2016
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Seidlalm erhält wieder Leben

Es geht weiter mit der Seidlalm. Der Kitzbüheler Ski Club tritt künftig als „Vermittler“ auf, damit es für die traditionsreiche Alm am Hahnenkamm eine „Kitzbüheler Lösung“ gibt.

Kitzbühel | Eine gute und eine schlechte Nachricht konnte Michael Huber, Präsident des Kitzbüheler Ski Clubs, bei der Generalversammlung am vergangenen Donnerstag den K.S.C.-Mitgliedern präsentieren. Neben dem allgemeinen Dank an alle Grundeigentümer entlang von Streif und Ganslern, mit welchen der K.S.C. jeweils die notwendigen Rechte zur Durchführung der jährlichen Hahnenkamm-Rennen vereinbaren kann, gab es einen speziellen Dank an den Grundeigentümer der Seidlalm, Florian Kofler.

K.S.C. als Verwalter

Der bislang schon bestehende langfristige Vertrag mit dem K.S.C. konnte für weitere 25 Jahre erneuert werden. Dabei sprach der Grundeigentümer dem K.S.C. zusätzlich das Vertrauen aus, als generalbeauftragter Verwalter nun auch Schritte zu setzen, die Seidlalm nach fast einjähriger Pause wieder mit Leben zu erfüllen.

Die Seidlalm ist dabei ja nicht irgendeine Alm, zuerst pachtete die Familie Hinterseer die Landwirtschaft und mit Moidi Hinterseer als Wirtin, wurde die Seidlalm über viele Jahre zu einem ganz besonderem Treffpunkt. Höhepunkt war die „Geburt“ der Weltcup-Idee im Jänner 1966. In den vergangenen Jahrzehnten führten Pauli Hechenberger und seine Familie die Seidlalm. Nun gilt es diese Serie im Interesse des Grundeigentümers Familie Kofler zu prolongieren, wobei als gemeinsamer Grundsatz voransteht, eine „Kitzbüheler Lösung“ anzustreben, um auch in Zukunft das Image und das Flair der Seidlalm für nächste Generationen an Einheimischen und Gästen zu erhalten.

Der K.S.C. wird versuchen, hier dem Grundeigentümer im Laufe der kommenden Wochen einen Vorschlag zu unterbreiten, erste Gespräche sind im Laufen. Damit die Seidlalm wieder ein Fixpunkt Kitzbühels wird, im Jänner, wenn dann die weltbesten Athleten ihre Spuren entlang der Rennstrecke rund um die Seidlalm ziehen.

„Für den heurigen Sommer werden wir eine Bewirtschaft des Gastronomiebetriebes nicht mehr schaffen, jedoch laufen schon Gespräche für den kommenden Winter“, erzählt Huber. Die Landwirtschaft wird derzeit von einem Kirchberger Bauern betrieben. Ziel des Kitzbüheler Ski Clubs ist vordergründig, wieder Almwirtschaft und Gastronomie in eine Hand zu geben, damit die Einheit Seidlalm weiterhin besteht. Elisabeth M. Pöll

 
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