22.09.2022
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SPÖ Tirol will wieder mitregieren

Die SPÖ sei bereit, Verantwortung in der Landesregierung zu übernehmen, erklären die rote Bezirksriege und ihr Parteichef Georg Dornauer. Inhaltlich setzt man auf die klassischen Themen der Sozialdemokratie.  

Kitzbühel | Der Tiroler SP-Parteichef Georg Dornauer ist bekannt dafür, dass er sich kein Blatt vor den Mund nimmt. In Kitzbühel kommt er daher ohne Umschweife zum Thema: Er sei zur Wahlmobilisierung gekommen und habe mit seinen roten Mitstreitern vor Ort das Programm der Sozialdemokratie auf einer gemeinsamen Tour quer durch den Bezirk präsentiert. Ein Programm, das, wie Dornauer betont, Lösungen für die brennenden Themen des Landes anbiete und jederzeit umsetzbar sei.

Im Tiroler Landtag sitzen die SPÖ-Mandatare seit neun Jahren auf der Oppositionsbank. „In dieser Zeit  haben wir uns breit aufgestellt und personell erneuert. Wir haben eine Vielzahl an Kandidatinnen und Kandidaten, die für Tirol bereit sind.“ Der rote Spitzenkandidat macht kein Hehl daraus, dass er die SPÖ gerne in der Landesregierung sehe. „Wir sind inhaltlich und personell jederzeit in der Lage, Verantwortung zu übernehmen.“ Andernfalls würde man den Weg der „konstruktiven Oppositionspolitik“ weiterverfolgen. Denn die großen Herausforderungen der kommenden fünf bis zehn Jahre seien nur gemeinsam zu schaffen, ist Dornauer überzeugt. Die aktuelle Teuerungswelle habe in Tirol eine besondere Dimension erreicht. „Wir haben die höchsten Lebenserhaltungskosten, aber die niedrigsten Einkommen. Das ist beim Wohnen, beim Tanken, beim Einkaufen und bei den steigenden Energiekosten spürbar.“

„Wollen niemanden zurücklassen“
Viele junge Familien können sich ihre Heimat nicht mehr leisten und wandern in andere Bundesländer ab. „Wir werden alles daran setzen, dass wir den Ausverkauf unserer Heimat stoppen und der Spekulation mit Grund und Boden einen Riegel vorschieben.“ Außerdem brauche es innovative Wohnformen, die das klassische Einfamilienhaus in Zukunft ablösen. Die SPÖ wolle niemanden zurücklassen, sondern das Land für alle Tirolerinnen und Tiroler lebenswerter machen, versichert der SP-Chef. „Dazu müssen wir die brennenden Themen gemeinsam anpacken.“   

Familie und Pflege sind Hagsteiners Themen
Als Spitzenkandidatin des Bezirks Kitzbühel geht die Kirchberger Gemeinderätin Claudia Hagsteiner erneut ins Rennen. Seit 2018 sitzt sie als Abgeordnete im Tiroler Landtag, seit 2019 steht sie als Obfrau an der Spitze der SPÖ im Bezirk. Die Pflege- und Familiensprecherin im SPÖ-Landtagsklub will sich künftig weiter für ihre Kernthemen (Familie, Senioren, Pflege) stark machen. Etwa durch die Schaffung eines neuen umfassenden Pflegeratgebers, in dem die gesamte Bandbreite  des Angebots aufgelistet ist. Erklärtes SP-Wahlziel ist Platz zwei, wie Dornauer bekräftigt. 2018 hatte man 17,25 Prozent der Stimmen und damit sechs Mandate erreicht, dieses Ergebnis soll am Sonntag jedenfalls überboten werden. Alexandra Fusser

Bild: Die SPÖ tourte durch den Bezirk: Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer traf auf Bezirksobfrau LA Claudia Hagsteiner, Frauenvorsitzende Anna Grafoner sowie Kitzbühels Vizebürgermeister Walter Zimmermann (von links). Foto: Fusser

 
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