05.12.2019
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SICHTWEISEN illegale Freizeitwohnsitze

Bezirk | Anfang Oktober haben wir über eine Bürgerbewegung berichtet, die gegen versteckte Freizeitwohnsitze mobil macht. Christine und Niki Freysinger aus Going wollten die immer mehr werdenden, leerstehenden Häuser ihrer Heimat nicht mehr hinnehmen und nehmen die Gemeinden und das Land in die Pflicht. Reaktionen folgten auf dem Fuß und dem Kitzbüheler Anzeiger wurde unterstellt, zur Bespitzelung von Mitmenschen aufzurufen. Das haben wir entschieden zurückgewiesen und darauf hingewiesen, dass wir lediglich über die Aktivitäten einer Bürgerinitiative berichtet haben – wie es als Lokalmedium unsere Aufgabe ist. Mehrere Leserbriefe haben uns zu diesem Thema erreicht, die wir nicht alle abdrucken konnten. Daher haben wir uns entschieden, über das Thema illegale Freizeitwohnsitze mit diesem Sonderteil Aufklärung zu leisten, da es viele Menschen in der Region bewegt.

Verbinden, nicht entzweien
Es ist seit 1950 unsere Aufgabe, über lokale Ereignisse und Entwicklungen zu berichten, und zwar so, wie es unsere Gründer uns vorgegeben haben. „Berichten - und nicht richten“, ist damals wie heute noch immer unser Grundsatz, an Themen heranzugehen. Wir wollen in Zukunft im Rahmen der Serie „Sichtweisen“ auf spezielle Themen, welche die Region besonders bewegen, eingehen.

Dabei geht es nicht darum zu entzweien, sondern vielmehr darum, Menschen in der Region wieder mehr zu verbinden. Bei der Thematik illegale Freizeitwohnsitze herrscht derzeit allerorts große Verunsicherung.

Das kann auf Dauer keine Lösung sein. Wir möchten unseren Leserinnen und Lesern dieses, doch sehr emotionale Thema, aus mehreren Blickwinkeln näher bringen, damit sie sich ihre persönliche Meinung bilden können.

Vielen Dank an die Interviewpartner und Gastkommentatoren
Vielen Dank an alle Gastkommentatoren und Interviewpartner aus den verschiedensten Branchen, die uns ihr  Vertrauen geschenkt haben sowie an unsere Redakteurinnen Elisabeth Galehr und Johanna Monitzer, die maßgeblich an der Umsetzung der ersten „Sichtweisen“ beteiligt waren.

Wir hoffen, dass wir damit einen Beitrag leisten konnten, einerseits aufzuklären und andererseits Menschen wieder zu verbinden, um einen vernünftigen Umgang miteinander für die Zukunft zu schaffen.

Nehmen Sie sich Zeit beim Eintauchen in die verschiedenen Sichtweisen. Peter Höbarth, Geschäftsführer

 
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