Bike Funday

 
 
Kitzbüheler Anzeiger
20.08.2021
News  
 

Radweg weiter in der Warteschleife

Das Ziel der Reither ist klar: Der Bau eines durchgehenden Radweges von der Reinache bis zur Einfahrt Golfplatz Schwarzsee. Seit Jahren arbeitet Bürgermeister Jöchl daran, alle Grundeigentümer unter einen Hut zu bringen.

Reith | Radfahren liegt im Trend, mit der Erfindung des E-Bikes hat ein regelrechter Boom eingesetzt – die Gemeinden des Bezirkes haben der Entwicklung daher Rechnung getragen. In den vergangenen Jahren wurde das Radwegenetz – auch mit finanzieller Hilfe des Landes – umfangreich ausgebaut.

Auch die Gemeinde Reith ist sich der Wichtigkeit einer durchgehenden Radwegeverbindung bewusst. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde  daher einmal mehr über das Thema diskutiert.

„Natürlich ist es unser Ziel, der Bevölkerung eine durchgehende Radwegverbindung von der Reinache bis zum Achenstüberl (Anm.: Einfahrt Golfplatz Schwarzsee) anbieten zu können“, betont Bürgermeister Stefan Jöchl. Seit Jahren werde intensiv an einem Projekt gearbeitet. „Wir möchten gerne bei der Reinache an den bestehenden Radweg, der zur Gemeinde Oberndorf gehört, anschließen“, klärt Jöchl auf. Vor allem die kurze Strecke durch den „Bodener Wald“ ist mehr als problematisch, da die Verbindung sehr kurvenreich und schmal ist. Derzeit müssen die Radler sich die Straße mit den Autofahrern teilen. Immer wieder kommt es hier zu gefährlichen Situationen. Auch darum ist Jöchl intensiv bemüht, hier zu einer Lösung zu kommen. Ganz einfach ist die Lage nicht, da es gilt rund zehn Grundbesitzer unter einen Hut zu bringen. „Selbstverständlich möchte ich unsere Kinder in Sicherheit wissen, daher arbeiten wir intensiv an einer Lösung“, betont Jöchl. Auch im Ortsgebiet ist es nicht ganz einfach für die Radler, da es hier sehr viele Ein- und Ausfahrten gibt.

Corona hat Gespräche massiv verzögert
Aufgrund der Corona-Pandemie sei es in den letzten eineinhalb Jahren nicht ganz einfach gewesen, Gespräche mit den Grundeigentümern zu führen. Er habe in jedem Fall aber ein gutes Einvernehmen und sei daher ganz zuversichtlich, dass zeitnah eine Lösung möglich wird damit vor allem das fehlende Stück nach der Reinache gebaut werden kann. Nach wie vor gäbe es dafür ja gute Förderungen vom Land, die Jöchl für die Gemeinde Reith lukrieren möchte. Margret Klausner

 
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