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Kitzbüheler Anzeiger
27.04.2023
News  
 

Printwerbung im digitalen Zeitalter: überholt oder doch unterschätzt?

Es wird Zeit, eine Lanze für die Printmedien-Branche zu brechen, bevor der rasante Vormarsch der Digitalisierung ihr endgültig den Rang abläuft. Lesen Sie, warum nicht alles (digitale) Gold ist, was augenscheinlich „online“ so glänzt.

Kitzbühel, Köln | Zuerst zu den Fakten: Dass die glorreichen Zeiten der Printmedien vorbei sind, ist kein Geheimnis, dennoch werden sie von vielen Betrieben, Marketingverantwortlichen und Agenturen oft stark unterschätzt. Persönliche und lokale Interessen lassen sich durch die passende Zeitung abdecken. Die Regelmäßigkeit der wiederkehrenden Presse bietet einen verlässlichen Werbekanal, der darüber hinaus sehr großes Vertrauen beim Leser genießt.

Ein Werbeumfeld, dem man vertraut
Nicht anders beim Kitzbüheler Anzeiger, wie Geschäftsführer Peter Höbarth erklärt: „Unsere empirischen Untersuchungen haben ergeben, dass der Kitzbüheler Anzeiger bei seiner Leserschaft über sehr großes Vertrauen und eine überaus hohe Glaubwürdigkeit verfügt - zwei extrem wichtige Parameter für ein Medium. Das betrifft natürlich nicht nur die Berichterstattung, sonden auch die abgebildeten Werbeeinschaltungen," erläutert Peter Höbarth.

„Unserem Werbeumfeld wird vertraut und es wird akzeptiert. Für mehr als ein Drittel unserer Leser stellen die Anzeigen ein Kaufmotiv dar. Umso unverständlicher ist für mich, warum alle ins Digitale abwandern, nur weil es offensichtlich günstiger ist", wundert sich Höbarth, der grundsätzlich einen Marketing-Mix empfiehlt.  „Auch wir verfügen über Online- und Social-Media-Kanäle, die sogar sehr gut laufen, dennoch bin ich ein Verfechter von Kombinationsmöglichkeiten. Nur auf Online zu setzen, ist zu wenig. Printwerbung wird ganz anders wahrgenommen, sie genießt viel mehr Vertrauen, lässt sich zudem sehr gezielt einsetzen und erreicht eine bestimmte Zielgruppe.“

Durch den Digitalisierungsboom wird oft vergessen, dass die Zeitung nach wie vor das wichtigste Medium für die Information über den eigenen Wohnort und die nähere Umgebung ist. Mit der Berichterstattung über lokale Geschehnisse ist die Zeitung das unverzichtbare Basismedium für die regionale und lokale Kommunikation. Das gilt sowohl für den redaktionellen Teil als auch für die Werbung. Zudem stößt Werbung in Zeitungen auf große Akzteptanz und fällt auf, entgegen der Reizüberflutung durch Online-Werbebotschaften, die oft in der Wahrnehmung untergehen.

Florian Bissert empfiehlt:
„Als Geschäftsführer der impalawolfmitbiss Kommunikationsagentur und Unternehmensberatung bin ich mir bewusst, dass digitale Werbung in der heutigen Zeit eine wichtige Rolle spielt. Allerdings bin ich auch davon überzeugt, dass Printwerbung nach wie vor eine wichtige Ergänzung zu digitalen Werbeformen darstellt“, erläutert der Kitzbüheler Kommunikations- und Marketingprofi. „Printwerbung bietet einzigartige Vorteile wie eine höhere Glaubwürdigkeit, Haptik und gezielte lokale Ansprache, die digitale Werbung nicht bieten kann. Printwerbung und digitale Werbung haben unterschiedliche Stärken und ergänzen sich gegenseitig. Eine erfolgreiche Werbestrategie sollte daher beide Werbeformen einbeziehen und auf ihre jeweiligen Vorteile setzen. Die Kampagne ‚Wir(t)schaffen es‘, die wir gemeinsam mit dem Kitzbüheler Anzeiger entwickelt haben, hat gezeigt, dass eine crossmediale Strategie mit Print- und Digitalwerbung besonders erfolgreich sein kann. Ich bin davon überzeugt, dass Printwerbung auch in Zukunft unverzichtbar bleibt und weiterhin eine wichtige Rolle in der Werbebranche spielen wird“, ist sich Florian Bissert sicher.
Professor Thomas Schierl, Leiter des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln, hat nicht nur den Kitzbüheler Anzeiger gezielt analysiert, sondern auch den Werbewert klassischer Printinserate jenen der digitalen Kanäle gegenübergestellt.

Schierl: „Online kann Print nicht ersetzen“
Er resümiert: „Online Werbung kann klassische Printwerbung sicherlich nicht ersetzen. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass die affektive Erwartungshaltung der Konsumenten gegenüber dem Medium, die ja beispielsweise beim Kitzbüheler Anzeiger besonders hoch ist, die Effizienz der Werbung stark beeinflusst und allgemein die Werbewirkung bei Social Media eine höhere Nutzungsfrequenz erfordert als bei klassischen Medien. Es zeigt sich ganz deutlich, dass digitale Werbung von Werbetreibenden in ihrer Wirkung oft überschätzt wird, wohingegen Konsumenten weiterhin Werbung in klassischen und Offline-Medien bevorzugen," erklärt Professor Schierl abschließend.

Kundenmeinung - Viktoria Veider-Walser, Geschäftsführung Kitzbühel Tourismus

Professionelle Berichterstattung
Der Kitzbüheler Anzeiger ist DAS Medium und unsere erste Wahl für die professionelle Berichterstattung unserer Aktivitäten und Veranstaltungen im Raum Kitzbühel. Studien belegen, dass regionale Printmedien immer noch das größte Vertrauen bei der Leserschaft genießen. Deshalb halten wir – trotz „Digital-First-Strategie im Marketing“ – an der wertvollen und wertschätzenden Kooperation mit dem Kitzbüheler Anzeiger, allen voran mit Geschäftsführer Peter Höbarth, fest. Foto: Stellnberger

Kundenmeinung - Christian Wörister, Vorstand Bergbahn AG Kitzbühel

In der Region mehr gemeinsam bewegen
„Mit dem Kitzbüheler Anzeiger verbinden uns als Bergbahn Kitzbühel sowohl die regionale Verankerung als auch die Bereitschaft, sich stets weiterentwickeln zu wollen und damit besser zu werden. Deshalb nützen wir nicht nur gerne die wöchentliche Stammausgabe als Werbeplattform für unsere Veranstaltungen und Angebote, sondern versuchen auch immer wieder, gemeinsam neue Produkte zu entwickeln oder zu unterstützen. Die Projekte #GIPFELKREUZCHALLENGE oder Wir(t)schaffen es, sind neben der Unterstützung bei Gewinnspielen gute Beispiele dafür, dass sich gemeinsam viel bewegen lässt. Für den Sommer haben wir schon Inserate gebucht und wir freuen uns auf viele Kitzbüheler-Anzeiger-Leser bei unseren KitzSki Veranstaltungen.“ Foto: KitzSki

 
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