23.02.2018
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Positive Bildungsbilanz

Einen Bericht über die Bildungsstätten der Stadtgemeinde Kitzbühel lieferte bei der vergangenen Gemeinderatssitzung Stadträtin Ellen Sieberer, die auch dem Ausschuss für Bildung und Stadtjubiläum vorsteht, ab.

Kitzbühel | Genau zum Start des zweiten Semesters informierte Stadträtin Ellen Sieberer, Obfrau des Ausschusses für Bildung und Stadtjubiläum, den Kitzbüheler Gemeinderat über die städtischen Bildungseinrichtungen.

In acht Gruppen werden im Kindergarten Voglfeld 150 Kinder von zehn Pädagogen mit neun Assistenten und drei Stützkräften betreut. Stolz ist man, dass sich im Kindergarten auch zwei Männer um die Betreuung kümmern. Die Ganztagesbetreuung wird von 40 Kindern in Anspruch genommen. Das Angebot des Kindergartenbusses wird von 80 Kindern genützt. Ein wichtiger Teil im Angebot des Kindergartens Voglfeld ist die Sprachförderung, hier werden 32 Kinder betreut.

Volksschule: „Wir sind international“

Seit diesem Schuljahr wird die Volksschule von der neuen Direktor, Barbara Jenewein, geleitet. 238 Schüler besuchen die Schule. 191 der Volksschüler haben Deutsch als Muttersprache, die anderen Schüler haben zum Beispiel Arabisch, Ungarisch, Russisch, Chinesisch, Serbisch, Holländisch oder Türkisch als Muttersprache. Multikulti ist mit zehn verschiedenen Sprachen an der Volksschule auf jeden Fall das Thema. 38 Kinder nehmen an der Sprachförderung teil. Ein weiterer Schwerpunkt an der Volksschule Kitzbühel ist die Förderung der Lesekompetenz. Zudem gibt es eine Klasse mit einem musikalischen Schwerpunkt, dieser setzt sich dann in der NMS fort. Die Schülerstube wird von 44 Kindern genutzt. Neben den verschiedenen Projekten wird in der VS Kitzbühel auch hundegestützte Pädagogik angeboten.

86 % der Volksschüler wechselten in die NMS

Als ein Gütesiegel bezeichnete Stadträtin Ellen Sieberer den Zuspruch der Schüler für die NMS und Sport-NMS in Kitzbühel. „86 Prozent der Volksschüler haben im Herbst in die NMS gewechselt. Die Schwerpunkte Sport sowie die Musikklasse sprechen für die Schule, die nun auch sprengel­offen ist“, sagt Sieberer. Insgesamt werden 298 Schüler an der NMS unterrichtet, die neben den Schwerpunkten Sport und Musik auch die Sprachförderung oder die Lernnachmittage in Anspruch nehmen.

IT-Klassen steigerten den Zuspruch

„Mit der Installierung der IT-HAK hat die Bundeshandels­akademie und Bundeshandelsschule deutlich an Zuspruch gewonnen“, erzählt Stadträtin Sieberer. An der Schule am Traunsteinerweg werden 307 Schüler von 40 Lehrpersonen unterrichtet. Sieberer betonte, dass es sich dabei um eine der wenigen Schulen in Österreich handelt, die eine digitale Kompetenz aufweisen.

In der Tiroler Fachberufsschule für Handel und Büro werden derzeit 166 Lehrlinge in acht Klassen unterrichtet. Auch in dieser Schule gibt es einen IT-Schwerpunkt.

680 Schüler an der Landesmusikschule

Die Landesmusikschule Kitzbühel hat Exposituren in Reith und Kirchberg. 680 Schüler werden von 28 Lehrern ausgebildet. Unter der Leitung von Peter Gas­teiger werden alle Fächer, die im Musikschulkanon aufgefächert sind angeboten. Derzeit nicht im Angebot ist der Tanz, doch dies sollte sich im kommenden Schuljahr ändern.

Wunsch nach Handwerksnachmittagen

FPÖ-Gemeinderat Bernhard Schwendter zeigte sich von dem großen Angebot an den Kitzbüheler Schulen begeistert, jedoch gab er auch zu bedenken, dass in den Handwerksberufen der Fachkräftemangel immer mehr steigt. „Man soll nicht nur die IT-Bereiche fördern, sondern auch das Handwerk“, regte Schwendter an. Er könne sich einen handwerklichen Nachmittag an den Schulen bzw. in den Werkstätten der Betriebe gut vorstellen. Elisabeth M. Pöll

 
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