28.01.2019
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Pläne für das Luxus Hotel reifen

Bislang hat der bulgarische Investor, die Mladenov GmbH alle Auflagen erfüllt. Die Bankgarantie wurde jedoch verlängert.

Fieberbrunn | „Es schaut gut aus“, resümiert Amtsleiter Kaspar Danzl über das geplante Hotelprojekt in Fieberbrunn. Wie berichtet, verkaufte die Gemeinde Fieberbrunn Ende Juli eine Fläche im Ausmaß von 3,8 Hektar am Tragstättareal um 3,7 Mio. Euro an die Mladenov GmbH. Die bulgarische Investmentfirma will dort ein Luxus Hotel errichten.

Frist für Bankgarantie wurde verlängert

Die Auflagen im Kaufvertrag wurden bislang alle erfüllt, wenn auch die Vorlage für die Frist für die Bankgarantie bis Ende März verlängert wurde. „Wir haben eine erste Entwurfsplanung bereits im Haus. Da wir aber nur eine Bankgarantie von einer inländischen Bank akzeptieren wollten, hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, die Frist um drei Monate zu verlängern“, erklärt Danzl.

Gemeindeführung ist im Projekt involviert

Die Gemeindeführung ist bei der Projektentwicklung integriert. Ende Jänner/Anfang Februar wird das nächste große Treffen geplant, so Danzl: „Das Architektenteam  und auch schon ein möglicher Betreiber werden ebenfalls mit dabei sein. Bis wir einen Bebauungsplan verabschieden können, wird es aber noch ein wenig dauern. Es gilt noch vieles abzuklären.“

Mladenov will 30 bis 40 Mio. Euro investieren

Die Widmung „Sonderfläche Großbeherbungsbetrieb“ ermöglicht die Errichtung einer Hotelanlage mit max. 350 Betten und 160 Räumen auf dem Areal. Die Gemeinde verpflichtete sich aber auch mittels Vertrag, die Flächenwidmung auf bis zu 450 Betten zu erhöhen – falls der Investor das möchte.  Laut Angaben von Projektleiter Mathias Paul will man 30 bis 40 Millionen Euro in Fieberbrunn investieren.

Wie geht es nun weiter?

Bis 31. Mai 2020 muss die Mladenov GmbH einen Finanzierungsplan für das Hotelprojekt vorlegen. Bis dahin muss die Investmentfirma auch einen Pacht- oder Managementvertragsabschluss mit einem Betreiber für mindestens 20 Jahre vorlegen.

Umfangreicher Vertrag

Mit einem umfassenden Vertragswerk will sich die Gemeindeführung so gut wie möglich absichern. Wird eine Auflage nicht erfüllt, hat dies eine vertragsauflösende Wirkung. Zusätzlich hat sich die Gemeindeführung ein wertgesichertes Wiederkaufsrecht für die Grundstücksflächen bis 31. Dezember 2024 gesichert – falls die Mladenov GmbH innerhalb von zwölf Monaten nach Erteilung der Baubescheide keinerlei bauliche Maßnahmen setzt.

Gemeinde kaufte Grundstück 2009

Bereits im Jahr 2009 kaufte die Gemeinde das 15,8 Hektar große Areal beim Tragstätthof (um damals 2,4 Mio. Euro) mit dem Ziel, dort ein Hotel der gehobenen Kategorie anzusiedeln. Jahrelang war die Hilton-Gruppe im Gespräch, dies verlief jedoch im Sande. Die Zusagen wurden nicht eingehalten. Johanna Monitzer

 
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