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03.07.2019
News  
 

Nur das Wesentliche

Von einem kräftigen Rot und Reduktion auf das Wesentliche ist das neue Plakat für die Hahnenkammrennen 2020 geprägt. Geschaffen wurde der Werbeträger vom Tiroler Reinhold Drugowitsch. Neben dem Plakat durfte der KSC-Präsident auch die wiederbelebte Partnerschaft mit der Bank für Tirol und Vorarlberg präsentieren.

Kitzbühel | Die Idee für ein künstlerisches Hahnenkamm-Plakat wurde Ende der 1980er-Jahre von Kurt Berger (ehemaliger Direktor der BVT), Ernst Insam und Michael Ober geboren. Ab dem Jahr 1990 war auch der Kitzbüheler Ski Club mit an Bord und der Erlös aus dem Plakatverkauf kommt seit damals alljährlich der Jugendförderung zu Gute. 20 Jahre lang war das Bankhaus Partner des Kitzbüheler Ski Clubs bei den Kunstplakaten, 2010 wurde die Partnerschaft beendet.

Mit dem Partner die Ansprüche steigern
Nun lebt diese Partnerschaft wieder auf. Über diese Kooperation zeigte sich KSC-Präsident Michael Huber erfreut und hebt auch die Ansprüche für den künstlerischen Wettbewerb. „Bisher waren die Plakate oft massentauglich, was zu einer Großveranstaltung wie den Hahnenkammrennen, die ja auch Massen bewegt, passt. Doch wir wollen den Anspruch, der auf der sportlichen Seite durch Streif und Ganslern, die beide schwierig zu fahren sind,  gegeben sind, auch im Künstlerischen steigern“, sagte Huber bei der Plakatpräsentation. Dem konnte Peter Kofler von der BTV nur zustimmen und betonte, dass man sich seitens der BTV für Kunst und Kultur engagiert. „Wir haben in unserer Filiale in Kitzbühel auch alle bisherigen Plakate aufgehängt und natürlich gibt es das neue Plakat hier auch zu kaufen“, lud Kofler die Anwesenden zu einem Besuch im Bankhaus ein.

„Reduktion bringt es auf den Punkt“
Viel Material hatte die Jury im November zu sichten. Insgesamt wurden 392 Werke von 211 Künstlern eingereicht. Am Ende erhielt der Entwurf des 85-jährigen Tirolers Reinhold Drugowitsch den Zuschlag.
„Er wird von Picasso und Matisse inspiriert. Das sieht man auch an seinem Werk. Sein Thema ist die Reduktion, wobei die Genauigkeit  noch lang nicht die Wahrheit ist“, erklärt KSC-Präsident Michael Huber das Plakat und schließt mit den Worten: „Diese Reduktion bringt das Hahnenkamm-Rennen auf den Punkt. Die 80. Auflage steht wieder im Zeichen des puren Sports.“

Künstler, Steinmetz und Lehrer
Der Künstler Reinhold Drugowitsch wurde am 10. Februar 1934 in Klagenfurt geboren. Bereits in der Schule war er von der Kunst und der Malerei begeistert und er entschied sich in der Folge für eine Steinmetzlehre. Damit war der Grundstock für seine künstlerischen Aktivitäten gelegt und er absolvierte die Gesellen- und Meisterprüfung.
Seine Wege führten ihn nach Paris, wo er einige Jahre lebte, anschließend ging er nach Luxemburg. 1963 kam er nach Tirol, wurde hier selbstständig und heiratete. 1976 gab er die Arbeit als Steinmetz aus gesundheitlichen Gründen auf und begann an der HTL in Innsbruck zu unterrichten. „Dort konnte ich meine Begeisterung für die Kreativität weitergeben“, erzählt der Künstler. Viele Ausstellungen und auch einige Preise folgten. Reinhold Drugowitsch lebt und arbeitet in Hall.
Das Plakat kann ab September 2019 erworben werden, der Reinerlös kommt der Kitzbüheler Wintersportjugend des K.S.C. zugute. Elisabeth M. Pöll

Peter Kofler (BTV) und KSC-Präsident Michael Huber (rechts) präsentierten am Hahnenkamm das Plakat für die Hahnenkammrennen 2020. Foto: Pöll

 
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